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Softskills für dein Modebusiness

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Wie wirkt sich die Corona-Krise auf die Modebranche aus

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Neben den News von den Modeketten, trifft die Corona-Krise vor allem die kleinen und mittelständischen Modelabels und Dienstleister der Modebranche. Vor welche Herausforderungen werden sie nun gestellt und wie gehen deutsche Mode-Start-ups damit um? Mit Modekarriere war es mir wichtig dieses aktuelle Stimmungsbild für dich einzufangen und einen Blick hinter die Kulissen während dieser außergewöhnlichen Zeit zu werfen und das natürlich aus sicherer Entfernung.

Stimmen zur aktuellen Corona-Krise aus der Modebranche

Mode-Start-ups und Jungdesigner haben meist nicht die Möglichkeit sich ein Polster für schlechte Zeiten anzulegen. Es ging um die essenziellen Finanzfragen, wie Krankenversicherung, Altersvorsorge etc. Denn niemand hatte so ein Szenario vorausgesehen. Wie geht es aber nun weiter, wenn die Geschäfte geschlossen sind? Wie können kommende Saisons noch finanziert werden und was können wir vielleicht sogar aus der Krise lernen? All das beantworten meine Interview-Partner. Dazu habe ich ihnen die folgende Frage gestellt:

Modekarriere: Wie seht ihr die Corona-Krise in der Modebranche? Wie geht ihr damit um?

Marita von der Produktionsagentur für nachhaltige Mode Good Garment Collective, Berlin

„Auch bei Good Garment Collective haben wir Maßnahmen ergriffen, um Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Kurve flachzuhalten.

Dennoch versuchen wir den Betrieb aufrecht zu halten, haben aber den größten Teil unseres Teams ins Homeoffice geschickt. Wir arbeiten im Schichtsystem in unserem Büro in Kreuzberg und sind weiterhin telefonisch erreichbar, können Ware annehmen und die laufenden Produktionen betreuen. Kundentermine und Besprechungen verlegen wir auf Videokonferenzen. Mit unseren Produzenten und Zulieferern sind wir im regen Austausch und reagieren flexibel auf die individuellen Probleme, wie Lieferengpässe von Stoffen und Zutaten und erfahren hier eine große Hilfsbereitschaft zwischen den einzelnen Akteuren.“

Joana Ganser, CEO & Head of Design bei Shipsheip, Köln:

„Als Brand für hochwertige, individuelle Kleidung besteht die erste Herausforderung vor allem darin, Typ- und Stilberatungen auch ohne Touchpoint anbieten zu können. Anspruchsvolle Mode möchte auf unterschiedlichen Ebenen real wahrgenommen werden – die Präsentation und Haptik der Produkte, sowie eine qualitative Beratung, ist für unsere Kunden/innen essentiell. Obwohl unser SHIPSHEIP STUDIO geschlossen ist, können unsere Kunden/innen von Dienstag – Samstag zwischen 12:00 und 15:00 Uhr anrufen und sich beraten lassen. Um unsere Produkte ohne weitere Kosten anprobieren zu können, bieten wir kostenlosen Versand an. Wir liefern via Fahrrad und DHL go green und bis zum 30.04.2020 legen wir jeder Bestellung eine kleine Überraschung bei.

Die zweite Herausforderung besteht darin, mit nur sehr geringen Umsätzen die Produktion der Winterkollektion vorzustrecken. Die Sommerware wurde an die Einzelhändler verschickt, aber durch die Schließungen der Läden, können die Einzelhändler unsere Rechnungen nicht begleichen. Auch unser eigenes Lager ist voll, aber natürlich ist unser SHIPSHEIP STUDIO geschlossen und der Umsatz bleibt aus. Um diese ungewisse Zeit zu überbrücken, kann jede einzelne Bestellung, jeder Like und jede geteilte Story von Bedeutung sein. Der Support unserer Community kann dafür sorgen, dass wir euch auch in Zukunft noch stilvolle und nachhaltige Alternativen anbieten können.

Die derzeitigen Entwicklungen betreffen jeden – Produzenten, Brands, Händler und Konsumenten – der Virus überschreitet jede Grenze, deshalb sollten wir alle Grenzen überwinden und zusammen halten. Wir sollten uns nicht von unseren Ängsten leiten lassen, sondern auf unsere Werte besinnen. SHIPSHEIP steht für Qualität, Fairness und Transparenz – diese Werte sind der Motor unsere Branche – als soziales Unternehmen sehe ich darin unsere gemeinsame Stärke und die größte Chance diese Situation zu meistern.“

Sabine Deml, Geschäftsführerin von sheDoes Tracht, Dorfen bei Erding:

„Ich glaube, dass wir alle etwas aus dieser Zeit lernen können… vielleicht ist es mehr Zeit denn je, über den Massenkonsum und über Billigproduktionen im Ausland nachzudenken… denn keiner von uns braucht 30 Billigkleider, sondern ein paar tolle Sachen, die mit Liebe und Sorgfalt hergestellt wurden… so zieht sich das in jeder Sparte von Mode bis Ernährung durch… ich denke, dass ich für mich auch meine Arbeit noch einmal gründlich überdenken werde und diese Werte noch weiter vertiefe….“

Mimi und Simmi von Studio Pilcrow, Weißenhorn bei Ulm:

 „Für uns geht die Arbeit zum Glück ganz normal weiter, da wir mittlerweile inhouse produzieren, kommt bei uns bisher nichts ins stocken. Auch mit der Zulieferung von Zutaten und Stoffen haben wir bisher keine Probleme. Die einzige Sorge bereiten uns die stationären Boutiquen, in denen wir geführt werden. Wir versuchen sie natürlich so gut es geht zu unterstützen. Sie haben gute Konzepte ausgearbeitet, wie z.B. Bringdienste oder Ähnliches.

Deshalb auch an dieser Stelle der Aufruf: Unterstützt kleine Geschäfte und kauft so lokal wie möglich ein!

Gespannt sind wir auch auf die Zeit nach der Pandemie, wie sich das Kaufverhalten verändern wird. Es wäre schön, wenn wir die kleinen und schönen Dinge im Leben tatsächlich wieder mehr genießen können und der Support von lokalen Produkten bestehen bleibt bzw. die Nachfrage wächst.“

Buch Fashion Changers Inspiration Corona-Krise Modebranche
Mit dem Klick auf das Buch, kannst du es dir bei Amazon ansehen.

Elisa Lange vom Marketing des Wäschlabels Erlich Textil, Köln:

 „Die derzeitige Situation trifft uns als junges und nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen sehr. Bei uns geht es jedes Jahr darum, dass wir wachsen und so sind auch unsere Rücklagen ausgelegt. Da wir sehr viel Geld reinvestieren, haben wir nicht so viele liquide Mittel zur Verfügung. Hinzu kommt, dass wir uns selbstfinanziert haben: Wir haben also keine externen Kapitalgeber, die uns mit großen Geldbeuteln im Rücken stehen. Daher ist die aktuelle Lage eine große Herausforderung für uns.

Auf der anderen Seite ist es für uns als kleines Start-Up auch einfacher uns an das Remote-Arbeiten anpassen zu können. Durch die von uns initiierte Aktion #supportsustainablebusinesses, haben wir uns beispielsweise auch mit anderen kleinen und nachhaltigen Brands vernetzt, um uns gegenseitig zu unterstützen und auf Aktionen und Rabatte aufmerksam zu machen. Wir helfen uns gegenseitig wo es nur geht, um gemeinsam das Beste geben zu können und diese Situation zu überstehen.“

Mentoring Modebranche Corona-Krise

Was könnte für dich neben der Corona-Krise in der Modebranche auch interessant sein:

Florale Drucke AOP, deine eigene Modekollektion entwerfen

Prints, Pattern & Textildesign – Die eigene Modekollektion mit Wiedererkennungswert entwerfen

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Was macht eine Kollektion einzigartig und besonders? Farbe und Qualität sind ausschlaggebend für ein eindrucksvolles Kollektionsbild. Doch wie lässt sich eine eigene Modekollektion entwerfen, die einen echten Wiedererkennungswert hat? 

Unfinished Nature Print

Design by bluelela, patterndesigns.com

Die aktuellen Kollektionen auf den Modemessen zeigen einen durchgängigen Trend. Allover Prints. Davon viel, überall und sogar in Kombination. Derzeit sind vor allem großflächige grafische Prints und stilistisch reduzierte Makro Blüten ein Must-Have, um mit deiner Kollektion, deinen Kunden oder als Modeschüler sogar deinen Dozenten zu begeistern.

Schon seit einigen Saisons tauchen immer wieder moderne, eindrucksvolle Drucke am Markt auf. Die Range geht dabei von „Simple Form Florals“ in minimalistischer Farbgebung bis hin zu „Unfinshed Nature Prints“, die händische Skizzen anmuten lassen. Nichts kann deine eigene Modekollektion einfacher zu einem echten Hingucker machen, als ein herausragender Print.

Erst vor einer Woche war ich selbst bei einer Kollektionsbesprechung für diee kommende Saison Herbst/Winter. Dabei wurden mir unzählige Drucke vorgestellt. Anhand der richtigen Auswahl habe ich mich regelrecht in die neuen Kollektionen verliebt, auch wenn es nur Entwürfe auf dem Papier waren.

 

Wie bindest du Allover Prints in deine Modekollektion ein?

 

Für die Erstellung einer eigenen druckfähigen Datei benötigst du ein vektorbasiertes Grafikprogramm. D. h. deine Datei besteht aus sog. Pfaden und nicht aus einzelnen Pixeln. So vermeidest du ein unschönes „verpixeltes“ Ergebnis, wenn dein Muster in Druck gehen soll. Denn eine Vektordatei lässt sich ohne Qualitätseinbußen vergrößern und verkleinern.

Allover Prints - deine eigene Kollektion entwerfen

Design by Razina Athar, patterndesigns.com

 Die Anfertigung eines Allover Prints ist dabei mit vielen Details recht komplex und wird leider häufig bei entsprechenden Ausbildungen im Modesegment vernachlässigt. Dennoch gibt überaus viele Designer, die sich ausschließlich auf die Sparte Textildesign spezialisiert haben. Sie bearbeiten die Drucke so, dass am Ende ein unendliches Muster, ein sog. Rapport in alle Richtungen entsteht. Das kannst du dir vorstellen, wie eine Kachel, die sich immer wiederholt. Die Schwierigkeit liegt darin, dass am Ende kein „Rand“ sichtbar ist und der Betrachter keine Lücken oder Wiederholungen erkennt. Es steckt also viel Know-How dahinter, darum wählen auch Modeunternehmen aus der Industrie gerne den Weg vorgefertigte Drucke zu nutzen, einfach weil der Zeitaufwand im Tagesgeschäft zu hoch wäre. Denn ein einziger Allover Print kann 1 bis 3 Arbeitstage in Anspruch nehmen.

Da Druckbücher in der Branche zwar genutzt werden, jedoch sehr teuer sind, habe ich mich auf die Suche nach einer Datenbank begeben, die unterschiedliche Drucke beinhaltet und in die immer wieder neue Drucke hinzugefügt werden. Fündig wurde ich bei Pattern Design. Auf der  Online Plattform bieten Designer bei Pattern Design weltweit ihre angefertigten Drucke in unterschiedlicher Qualität zum direkten Download an. Der Dienstleister verfolgt eine klare Philosophie: „Einerseits möchten wir Designern helfen, ihre Muster weltweit zu verkaufen, und andererseits möchten wir die Nachfrage nach Mustern von Unternehmen und Individuen bestmöglich befriedigen.“ Der Vorteil ist klar: Du kaufst nur das Design, das du auch benötigst. Damit ist es eine perfekte Dienstleistung, gerade wenn du einen zielgenauen Bedarf an Prints hast, z. B. für deine Modemappe, für ein Portfolio als Freelancer oder für deine Selbstständigkeit, wenn du eine eigene Modekollektion entwerfen willst.

 

Deinen Wunschprint den Farben deiner Kollektion anpassen

 

Außerdem ist es auf der Internetseite möglich deinen gewünschten Print farblich deinen Vorstellungen anzupassen. Dazu stellt Pattern Design ein Tool zur Verfügung, womit du jede einzelne Farbe des Drucks ändern und anhand der Vorschaubilder gleich das Ergebnis begutachten kannst. Damit hast du auch im Voraus einen Überblick über die Anzahl der Farben. Das musst du berücksichtigen, wenn du Stoff mit deinem Wunschprint bedrucken lassen möchtest. Je mehr Farben und je filigraner der Druck, desto teurer wird das Aufdrucken.

 

Solltest du deine Drucke für dein eigenes Label bedrucken lassen wollen, gibt es noch einen weiteren Punkt, den du unbedingt bei der Einbindung von Allover-Prints beachten solltest:

Gerade bei kleinen Labels und Neugründungen in geringer Stückzahl greifen viele Designer gerne zu lokalen Stoffen von unterschiedlichen Stoffgeschäften. Dabei ist Vorsicht geboten, da einige Hersteller, ihre bedruckten Stoffe nicht für den kommerziellen Einsatz anbieten möchten. Welche Stoffe du auf keinen Fall für ein eigenes Label einbinden solltest, erfährst du bei den jeweiligen Herstellern. Damit du rechtskonforme Allover Prints in deine Kollektion einbinden kannst, ist es deshalb nur ratsam Stoffe selbst bedrucken zu lassen.

Florale Drucke AOP, deine eigene Modekollektion entwerfen

Design by Arantxa García Aldea, patterndesigns.com

 

Welche Möglichkeiten bietet dir Pattern Design als Modedesigner

  • Du hast einen einfachen Zugang zu endlos vielen verschiedenen Mustern. Diese Muster kannst du in unterschiedlichen Bildqualitäten kaufen und so kostengünstig dein Portfolio mit aussagekräftigen Allover Prints auffüllen
  • Wenn du bisher nicht wusstest, was designtechnisch alles möglich ist, kannst du auf dieser Webseite eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Mustern sehen und dich inspirieren lassen
  • Für die Gründung eines eigenen Labels gibt es viele Dinge zu tun, anhand der verschiedenen vorgefertigten Drucke bleibt dir viel Arbeit und auch evtl. viel Ärger, bei möglichen Fehlern einer eigenen Druckdatei erspart
  • Als Freelancer kommt es im Modebereich häufig vor, dass ein Kunde unterschiedliche Drucke zur Auswahl in eine Kollektion eingebunden haben möchte oder sogar ein komplettes Druckrepertoire benötigt. Mit der Datenbank von Pattern Design kannst du schnell und easy solche Aufträge umsetzen

Wie stehst du zu dem Thema Allover Print? Hast du Stoff schon mal selbst bedrucken lassen?

Tipps für kreative Köpfe Schlechtwetter Blues

5 kreative Tipps: Mach dir den Schlechtwetter-Blues zu Nutze

Es ist trüb, nass und kalt und das nun schon seit Monaten. So langsam reicht es. Als Designer befinden wir uns mitten in der Sommersaison, doch bei einem Blick nach draußen kann man da nur müde lächeln. Es ist immer wieder nur grau. Darum habe ich mir verschiedene kreative Tipps für dich ausgedacht, wie du die Jahreszeit für deine kreative Arbeit nutzen kannst.

Kämpfe nicht gegen Dinge an, die du nicht beeinflussen kannst, lerne damit zu leben und davon zu profitieren.

Tipps für kreative Köpfe Schlechtwetter Blues

Mach dir deine Stimmung zu Nutze

Du bist gerade in melancholischer Stimmung? Gut so! Nutze deine Emotionen, um etwas Authentisches zu erschaffen. Lebe deine Stimmung kreativ aus, in Fotografien, in Grafiken oder in Malereien. Denn wahre Kunst entsteht aus den Gedanken und Gefühlen des Schöpfers. Nimm diese Werke, gesammelt als Inspiration oder nutze sie als zusätzliche Einnahmequelle. So kannst du z.B. T-Shirts mit deinen Grafiken bedrucken, digitale Druckdateien als Upload zur Verfügung stellen und und und… (weitere Ideen findest du in diesem Artikel)

 

Starte ein Outdoorshooting

Was? Bei diesem Wetter möchtest du keinen Fuß vor die Tür setzen. Ich sage dir aber, auch die Nässe kann ihren eigenen Charme haben. Warum solltest du dir das nicht zu Nutze machen? Darum kannst du auch genau jetzt ein Outdoorshooting starten, anstatt in einem künstlich beleuchteten Studio die Sehnsucht nach Sonne noch größer werden zu lassen. Die Lichtverhältnisse sind draußen nicht optimal, aber sehr melancholisch. Es ist eine Herausforderung, aber hast du einen talentierten Fotografen mit einem guten Auge an deiner Seite, kann ein wirklich außergewöhnliches und emotionales Fotoshooting entstehen. Deine Zielgruppe wird dich für deine Authentizität belohnen. Schließlich kannst du mit einem Bademode Shooting auf Mallorca niemanden mehr beeindrucken. Tipps für ein gelungenes Fotoshooting kannst du dir hier kostenlos als PDF herunterladen:To-do-Liste-TFP-Shooting

Tipps für kreative Köpfe Schlechtwetter Blues

Kreiere eine Schlechtwetter-Blues Kollektion

Wenn du selbstständig als Designer arbeitest, steckst du gedanklich wahrscheinlich gerade in der nächsten Winterkollektion oder Frühjahrskollektion. Darum sind draußen gerade ideale Bedingungen für deine Inspiration. Mal ehrlich, unser Winter ist insgesamt überwiegend nass und grau, als ein Winter Wonderland in weiß (außer du lebst in den Bergen). Auch wenn uns die Werbung das immer wieder so verkaufen will. Immer seltener benötigen wir über einen längeren Zeitraum dicke Winterpullover und Daunenjacken. Wir brauchen Nässe-freundliche Kleidung, die unsere Haut atmen lässt. Sieh es darum als Herausforderung, was du Menschen in dieser Jahreszeit Gutes tun kannst. Vielleicht entwirfst du ja eine tolle Regenschirmkollektion oder besondere Regencapes. Menschen möchten sich auch bei verregnetem Wetter modisch kleiden, es sollte nur alltagstauglich und bequem sein.

Warum z. B. ziehe ich jetzt keine Absatzschuhe an? Die Sohlen der meisten Schuhe würden mich rutschen lassen, die Absätze sind durch ihre enorme Höhe ungeeignet und die wenigsten sind wasserdicht. Leider machen sich Designer viel zu wenig Gedanken über alltäglichen Gebrauch. Vielleicht liegt genau hier deine Chance?

 

Lang lebe der Zwiebellook

Was eignet sich bei diesem Wetter besser, als der gute alte Zwiebellook. Es ist nicht wirklich kalt und auch nicht wirklich warm. Eine wasserabweisende Oberfläche ist besonders wichtig. In einem Moment scheint noch die Sonne, im nächsten regnet es wieder. Eine wasserfeste Tasche ist ebenso wichtig, damit nicht der gesamte Inhalt nicht „klamm“ wird. Darauf solltest du jetzt vor allem achten, wenn du in Outfits verkaufst oder diese planen musst. Denke praktisch. Und zeige deiner Zielgruppe, wie du ihr Problem mit dem unbeständigen Wetter lösen kannst.

Hast du einen Onlineshop? So kannst du unter jedem Produkt Kombinationsmöglichkeiten anbieten. Und ggf. auch etwas, das ich im nächsten Punkt anspreche. Ich rate dir, passe dich an das Wetter an, anstatt dagegen anzukämpfen. Im Handel habe ich seit Jahren immer wieder erlebt, wie das Wetter die Schuld an Umsatzeinbußen bekommt. Es wird einem auch nicht leicht gemacht, wenn die Geschäfte auf Sommer, Sonne, Sonnenschein getrimmt werden. Im Rahmen eines kleinen Geschäftes hast du hier die Chance, zusätzlich Umsätze zu generieren. Tolle Zusatzprodukte können fingerlose Handschuhe oder Earbags sein. Darum sei clever, nutze deine Chance und biete Lösungen an.

 

Gehe Kooperationen ein

Du hast keine Produkte oder keine Kollektion, die zu diesem Wetter passt und möchtest trotzdem erfolgreich Marketing betreiben?

Suche dir einen Partner, der Produkte vertreibt, die deiner Zielgruppe aus dem Schlechtwetter-Blues helfen können. Das können Wellness-Socken sein, schicke Gummistiefel, stimmungsaufhellender Tee, Bücher… Hier ist deine Kreativität gefragt.

Thematisiere diese Produkte in Fotoshootings, schreibe darüber in deinem Newsletter oder biete sie zu deiner Kollektion an. Vielleicht kannst du auch eine Illustration zu einem sehr spezifischen Produkt anfertigen. Ein spontanes Beispiel: Eine Zeichnung eines Mädchens, das mit gesunkenem Kopf auf einer verregneten Straße unter einem japanisch inspirierten Regenschirm geht. Das Mädchen spiegelt sich im trüben Wasser der Regenpfützen, welche von gefallenen Blütenblättern umrahmt werden.

Solche Vorlagen lassen sich wunderbar für Facebook und Ähnliches nutzen. Diese Inspirationen geben deiner Zielgruppe das Gefühl, sie zu verstehen und werden auch dir Freude bereiten, wenn du dich bewusst mit dem Wetter auseinandersetzt.

 

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner kreativen Umsetzung des Schlechtwetter-Blues!

Wenn du noch weitere Ideen hast, lass es mich wissen. Gerne kannst du dich auch verlinken, wenn du schon eine Idee erfolgreich umgesetzt hast.

Diese Fähigkeiten sind für deine Existenzgründung als Modedesigner entscheidend

Der Wunsch nach kreativer Selbstverwirklichung wird bei vielen jungen Menschen groß geschrieben. Doch sind da die Zweifel an den eigenen Kenntnissen, um erfolgreich mit einer Existenzgründung als Modedesigner zu werden. Darum schrecken viele vor diesem Schritt zurück. Das betrifft sowohl Absolventen einer Ausbildung im Bereich Mode- und Textil, als auch branchenfremde Interessierte. Modestudenten bekommen während ihrer Ausbildung zu wenig wirtschaftliches Knowhow vermittelt oder wissen schlicht und ergreifend nicht, welche Kenntnisse am Ende relevant für die eigene Idee sind.

 

Dazu habe ich ein kleines Beispiel: In vielen Ausbildungen mit Modeschwerpunkt wird das Wissen um technische Zeichnung immer noch sträflich vernachlässigt. Darum höre ich bis heute von Designabsolventen, dass sie im späteren Beruf gerne zeichnen möchten und bemühen sich somit zu wenig, Grafikprogramme besser kennenzulernen. In den meisten Fällen ist das fatal. Ich muss aus eigener Erfahrung sagen, selbst wenn man später nicht mit Massenproduktion arbeitet, war doch auch meine Schneiderin froh, wenn ich ihr detaillierte technische Zeichnungen mit Maßangaben für die Herstellung meiner Prototypen zur Verfügung stellen konnte.

Umgekehrt wissen Gründer eines Mode Startups, die aus anderen Branchen kommen, oft nicht, wie sie sich design-spezifisches Wissen aneigenen können. Was ist wirklich wichtig zu wissen und was kann ausgelagert werden? Dieser Frage gehe ich heute nach.

 

Es muss keine kostenintensive Ausbildung sein

Durch unseren heutigen Technikstand kannst du wertvolles Wissen und neue Fähigkeiten selbst erlernen, um ein souveränes Unternehmen zu führen. Einige entscheidende Kenntnisse habe ich mir ebenfalls erst nach meiner schulischen Ausbildung angeeignet. Das war zu Beginn eine große Herausforderung. Die wichtigsten Zutaten für deinen Erfolg sind dabei Wille, Ziele und Ausdauer. Das weiß auch der erfolgreich gestartete Designer Ioannis Schyma, mit seiner Existenzgründung als Modedesigner. 

Es gibt mittlerweile ein riesiges Angebot an Kursen und Webseiten, wenn es darum geht, sich Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Modedesign anzueignen. Über Udemy.com* z. B. entdecke ich immer wieder spannende, teilweise sogar kostenlose Kurse. Nachfolgend siehst du eine Übersicht der wichtigsten Kenntnisse und Fertigkeiten:

 

Kenntnisse zur Passform

Diese Kenntnisse werden dich später vor Reklamationen deiner Ware bewahren. Darum ist es von Vorteil, dass du für deine Existenzgründung als Modedesigner einige Kenntnisse aus der industriellen Fertigung mitbringst. Im Idealfall kannst du Prototypen selbst nähen. Das spart dir nicht nur Geld, sondern du bekommst ein besseres Verständnis dafür, schnitt-technische Probleme zu lösen. Selbst wenn du später nicht mehr nähst, hast du doch eine bessere visuelle Vorstellung davon, was möglich ist und was nicht. Diese Nähfertigkeiten kannst du über Youtube und durch Kurse in Kreativ-Werkstätten oder Stoffgeschäften vertiefen. Übung macht hier den Meister. Selbst wenn du später nicht mehr nähst, hast du doch eine bessere visuelle Vorstellung davon, was möglich ist und was nicht.

 

Die eigenen Schnittmuster anfertigen

Dabei geht es um die Fähigkeit, wie deine Idee in Stoff verwandelt wird. Gerade diese Kenntnisse machen den feinen Unterschied zum reinen Schneiderhandwerk. Natürlich denkst du vielleicht, das machen deine Lieferanten für dich. Doch es ist deine Aufgabe ihnen die richtigen Maße für deine Zielgruppe zu nennen und diese zu überprüfen. Schnitt-technische Fragen stellen meistens eine Herausforderung dar und hier kommt es auf dein Knowhow an, eine ausgeklügelte zeit- und kostensparende Lösung für alle Gradierungen zu finden. Gerade wenn du mit vielen Mustern arbeitest, solltest du schon im Vorfeld ein Schnittlagebild deines Modells im Kopf haben, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Modezeichnen selbst erlernen

Du möchtest mit einer Existenzgründung als Modedesigner ausschließlich zeichnen? Dann solltest du als Freelancer, z. B. im Bereich Illustration arbeiten. Zeichnen als Unterrichtsfach ist so eine Sache, du bekommst zwar die Techniken vermittelt, allerdings geht es darum diese zu Üben. Darum bin ich der Überzeugung, das Zeichnen nicht alleine ein Talent ist, sondern reine Übungssache. Die Techniken kannst dir super anhand von Zeichenbüchern, Youtube oder Kursen in deiner Nähe beibringen.

 

Verbessere deine Sprachkenntnisse

Lange Zeit war Französisch die führende Sprache in der Modewelt. Aber ehrlich gesagt, habe ich meine fehlenden Kenntnisse dazu niemals vermisst. Produktionsstätten sind heutzutage oft in Ost- oder Balkanstaaten, die Türkei, Fernost oder Afrika ausgelagert. Die herrschende Geschäftssprache ist Englisch. Dein Englisch sollte sowohl in Wort als auch in Schrift sicher sein, da du viele viele Emails in dieser Sprache verfassen musst. Ein Wörterbuch für den Textilbereich dient dir hier als gutes Helferlein.

 

Modellentwürfe am Computer erstellen

Computerkenntnisse, vorzugsweise Photoshop und Illustrator sind etwas kostspieliger sich selbst anzueignen, da diese Programme sehr teuer sind. Es gibt aber ebenfalls die Möglichkeit Kurse zu belegen und sich zunächst eine Testversion von Adobe herunterzuladen. Einen tollen Online Crashkurs zum Thema Zeichnen mit Adobe Illustrator findest du hier bei Udemy. In 5,5 Stunden werden dir alle wichtigen Kenntnisse rund um das Programm näher gebracht und dir praktische Tipps zum Zeichnen verschiedener Kleidungsstücke gegeben.

Klicke auf das Bild, um dir den Onlinekurs einmal selbst anzuschauen.*

Der Stoff aus dem die Träume sind

Materialkenntnisse lassen sich überwiegend durch die Erfahrung erwerben. Zu Beginn mag es manchmal schwer sein einzuschätzen, welche Stoffe sich für eine Hose besser eigenen als für ein Oberteil. Eine gewisse Affinität dafür ist jedoch sehr wichtig. Dazu kannst du regelmäßig Stoffgeschäfte aufsuchen, örtliche Stoffmärkte durchforsten oder dir Stoffmuster über Online Stoffversender zuschicken lassen. Präge dir die Herstellung, Materialzusammensetzung, die Eigenschaften und auch das Gewicht der Ware ein.

 

Neben all diesen Kenntnissen, die du dir selbst aneignen kannst, möchte ich dir noch ans Herz legen,  bevor du deine Existenzgründung als Modedesigner startest: Sammle zuerst Erfahrungen. Dies kann in einem ersten Job in der Branche passieren, im Handel oder aber über ein Praktikum. Denn es ist unheimlich wichtig, die Abläufe kennenzulernen und sich ein Bild von der Branche zu machen. Manchmal kann man auch erst dadurch erkennen, in welchen Bereichen Potenzial steckt.

 

Wenn du noch weitere Fragen oder Anregungen diesbezüglich hast, freue ich mich auf deinen Kommentar.

 

*Es handelt sich um Werbelinks, die ich selbst getestet habe und gerne weiterempfehle. Klickst du auf einen Werbelink, erhält Modekarriere.com eine kleine Provision, damit die Seite weiterbestehen kann. Es entstehen dir keinerlei Zusatzkosten.

Die Welt der Ideen und Entwicklungen. Tipps für mehr Kreativität

Tipps für mehr Kreativität – Werde zum Ideenheld

Du verdienst deine Brötchen mit einem kreativen Beruf und doch, wirst du mehr und mehr von kreativen Durststrecken überfallen? Um dem entgegen zu wirken, habe ich einige Tipps für mehr Kreativität in deinem Leben für dich zusammengetragen.

Ich kenne das Gefühl nur zu gut, geniale Entwürfe entwickeln zu müssen und dann kommt genau in diesem Moment – einfach nichts!

Was aber machen Menschen anders, aus denen die Ideen nur so herauszusprudeln scheinen? Was machen sie instinktiv richtig und was kannst du dir von diesen Ideenhelden abschauen?

Ich nehme dich heute mit in die Welt der Ideen und Entwicklungen

Die Welt der Ideen und Entwicklungen. Tipps für mehr Kreativität

Aber was bedeutet Kreativität überhaupt?

Kreative Handlungen entstehen, wenn du die Dinge aus einem anderen Blickwinkel siehst und ungewohnte Zusammenhänge herstellst oder etwas völlig Neues entwickelst. Dabei geht es nicht darum, ein Ziel im Auge zu haben. Kreativität ist ein Prozess, der ohne deinen Fokus auf ein Endergebnis, ohne Rücksicht auf finanzielle Aspekte und ohne andere rationale Punkte am Besten funktioniert.

Besonders kreative Momente stellen sich bei unkonventionellen Handlungen ein. Wie oft ist es dir schon passiert, dass du eine brillante Idee unter der Dusche hattest oder dir ist eine kreative Lösung für ein Problem, an dem du schon seit Tagen herum knabberst mal eben so beim Joggen eingefallen. Oft kommen die besten Ideen ganz unverhofft.

Um deine Kreativität zu neuem Leben zu erwecken bedarf es einiger Tricks. Wenn dir die Schulung deiner Kreativität wirklich wichtig ist, wird es für dich nicht schwierig sein, diese Tipps umzusetzen. Du wirst die ersten Positiven Ergebnisse schon sehr bald spüren.

 

Schreibe dir deinen Ballast von der Seele – jeden Morgen aufs Neue

Das klingt zunächst etwas ungewöhnlich und vielleicht denkst du dir auch gleich: Ich kann doch gar nicht schreiben. Wie soll mich das in meiner Kreativität weiterbringen?

Ganz einfach, nur ein freier Geist ist in der Lage Neues zu entwickeln. Da wir viel zu oft über unsere Sorgen nachgrübeln, ist es eine wahre Wohltat diese auf ein Stück Papier zu verbannen und sich dem Tag über den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu widmen. Dabei sind dir keine Grenzen gesetzt. Niemand muss deine Notizen lesen oder verstehen können. Rechtschreibung und Schreibstil sind völlig egal, ebenso wie Logik und Themengebiete. Probiere es einfach mal eine Woche am Stück aus und du wirst schon bald ein Fan dieser Technik werden.

 

Biete deiner Kreativität ein Festmahl

Mit anderen Worten, lass dich so oft es geht inspirieren. Gehe in Ausstellungen, höre dir Vorträge an, besuche einen Flohmarkt, etc. Alles, was deine Ideenkiste befüllt und dir Spaß macht ist erlaubt. Denn Spaß führt zu Kreativität.

Du lernst, durch das neu gesehene, einzigartige Verbindungen zu anderen Bereichen zu schaffen und tust deiner Seele gleichzeitig etwas Gutes. Vielleicht inspirieren dich die Farben, eines Blumenladens den du besucht hast oder Ähnliches.. Who knows?

 

Begib dich in die Natur

Ich habe seit ca. einem Jahr mit dem Radfahren angefangen und gönne mir dadurch immer wieder kleine Ausflüchte aus dem Alltag. So fahre ich spontan los, nehme alle Eindrücke in mich auf, bewege mich bewusst langsam fort und bekomme so einen freien Kopf. Nun, Radfahren ist nicht jedermanns Sache, das ist nur ein persönliches Beispiel, um dir zu vermitteln, dass ich weiß, wovon ich spreche.

Womöglich gehst du gerne Wandern oder vielleicht sogar gerne Surfen. Ganz gleich. Diese Zeit wird sich für dich auszahlen, denn erstens bewahrt sie dich davor wahnsinnig zu werden. Manchmal wird einem die Verantwortung der Selbstständigkeit und der Druck einfach zu viel. Du funktionierst nur noch und lebst nicht mehr richtig dein Leben. Zweitens holst du dich mit dieser Methode zurück ins hier und jetzt.

 

Setze dir kleine erreichbare Ziele

Dir sitzt ein großes Projekt im Nacken. Dein Kunde erwartet viel von dir und du weißt gar nicht, wo du anfangen sollst und die richtigen Ideen wollen einfach nicht kommen?

Versuche die große Aufgabe in kleine Etappenziele zu zerlegen und gönne dir zwischenzeitlich immer wieder eine kleine Auszeit, um z.B. etwas zu essen (es ist essenziell und wird doch so schnell vernachlässigt), ein Nickerchen oder einen Spaziergang zu machen.

Die Zerteilung ist wichtig für die richtige Zeiteinschätzung, denn oftmals neigen wir auch dazu Dinge auf den letzten Drücker zu machen und kommen dann schnell unter Zeitnot. Oder aber, wir blockieren unseren Ideenfluss, weil wir versuchen kreative Einfälle aus uns, wie aus einer Maschine herauszupressen.

 

Nimm dir Zeit

Gönne dir ab und an einen Tag, an dem du vornimmst, eine kreative Aktion auszuführen, die nichts mit deiner Arbeit zu tun hat und schon lange in dir schlummert. Vielleicht malst du gerne Landschaften und hast es dir selbst verboten, weil du keinen Sinn für deine Modekarriere darin gesehen hast? Oder du liebst es zu Fotografieren, räumst dir dafür aber keine Zeit ein.

Auch wenn mein Schwerpunkt als Modedesignerin das Entwerfen von Kleidern ist, habe ich doch auch Spaß daran zu schreiben. Eine Regelmäßigkeit gibt es dabei nicht. Immer wenn in mir dieser Wunsch aufkommt etwas „Neues“ zu tun, gehe ich dem nach. Als Pflicht sehe ich dieses „Hobby“ jedoch nicht.

Tipps für mehr Kreativität

 

Mach einen Informationsentzug

Ab einem bestimmten Alter lenkt Lesen den Geist zu sehr von seinen kreativen Beschäftigungen ab. Wer zu viel liest und sein Gehirn zu wenig nutzt, entwickelt faule Denkgewohnheiten.

Albert Einstein

 

Dies ist ein kontroverses, aber unschlagbares Mittel, wenn du schon eine Weile spürst, dass deine Kreativität festgefahren ist.

Du verzichtest bewusst für eine Woche auf deine tägliche Dosis Neuigkeiten. In dem du die Zerstreuung aus deinem Leben verbannst, lernst du deinen Geist wieder zu füllen. Du bringst dich damit in die Stille zurück. Ohne Facebook, ohne Fernseher, ohne Zeitung, ohne Bücher… wirst du deinen kreativen Pool bald neu befüllen.

Die oftmals sinnlose Berieselung mit Informationen stiehlt dir nicht nur jeden Tag die Zeit, sondern es lässt dich auch abschweifen. Du schaffst es nicht mehr dich zu Fokussieren und dein Geist wird allmählich träge, nach all den Informationen, die auf ihn abgeschossen wurden und verarbeitet werden wollen.

Als Designer muss man doch über seine Branche informiert sein, wirst du nun vielleicht denken. Aber glaub mir, so obszön sich dieser Tipp auch anhört, der digitalen Welt den Rücken zu kehren, als kreativer Mensch, belastet unnützes Wissen dich zutiefst und wirkt sich negativ auf deine Arbeit aus.

 

Literatur Tipps für mehr Kreativität

Einige dieser Ansätze entspringen dem Buch Der Weg des Künstlers. Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität (Werbelink). Die Ideen, die ich vorgestellt habe sind selbst erprobt und ein wenig angepasst.

Dieses Buch hat mir sehr geholfen, meine kreative Ader neu zu stärken, als ich selbst eine Durststrecke hatte. Besonders schön gestaltet finde ich dabei, dass es ein Kapitel für jede Woche beinhaltet. Am Ende bekommst du einige Aufgaben für die Woche gestellt. Manche dieser Aufgaben haben mich ganz schön herausgefordert.

Die Autorin selbst ist Drehbuchautorin, dies tat mir jedoch keinen Abbruch, meine Kreativität in meiner persönlichen Selbstständigkeit zu stärken.

Das Buch hat tolle Tipps für mehr Kreativität, wenn du wirklich mit deinem Talent Geld verdienen willst. Es nimmt viele Hemmungen und befreit dich von Kapitel zu Kapitel und hilfst dir damit von Woche zu Woche deine Blockaden abzubauen.

Eine schöne Lektüre oder besser gesagt ein umfangreiches Arbeitsbuch, in dem ich immer mal wieder gerne herumblättere, um mich zu motivieren.

 

 

Haben dir die Tipps gefallen? Hast du vielleicht einen davon ausprobiert und möchtest von deiner Erfahrung berichten?

Inspiration auf Reisen

Deine neue Kollektion: Von Reisen inspiriert

 Inspiration auf Reisen

 

Indien, Südamerika oder Marokko. Wie wirst du dabei am besten für deine neue Kollektion von Reisen inspiriert? Verschiedene Kulturen, Bräuche und Traditionen rund um den Globus gibt es zu entdecken. Gerade diese multikulturellen Erfahrungen liegen mehr als nur in der Bekleidungsindustrie voll im Trend.

Die Frage dabei nur, was solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen, um deine Kreativität in Schwung zu bringen?

Reist du noch oder wohnst du schon

Bei Städtetrips habe ich die Erfahrung gemacht, dass Sightseeing zwar interessant und auch wichtig sein mag, aber es für meine Kreativität weitaus förderlicher ist,  mich während eines Aufenthaltes als Teil der Stadt zu sehen. Das heißt, ich versuche dort so einheimisch, wie nur möglich zu leben, um das Lebensgefühl der Stadt in mich aufzusaugen. Darum tue ich vermutlich völlig andere Dinge als „normale“ Touristen.

Auf meinem jüngsten Trip nach Strasbourg, habe ich auch nicht in einem Hotel bei den Touristen gewohnt, denn die Begegnung mit den Menschen, die dort leben war mir wichtig. Darum buchte ich ein Zimmer in einer WG über die Privatvermietung Airbnb, um möglichst viele Eindrücke zu erhalten. Zum einen konnte ich einen Einblick in deren Wohnung gewinnen und landete dabei noch einen Volltreffer. Zwei der WG-Bewohner studieren Kunst und Design.

Die Gastgeber waren sehr freundlich, offen und eben typisch französisch. Die Einrichtung war ein moderner Mix aus Alternative und Stadthauscharme. Kreative Aufhänge Vorrichtungen, gepaart mit einem Kamin und dem Wohnzimmerblick direkt auf die Kathedrale in der Innenstadt.

Es war eine sehr anregende Atmosphäre, in der ich mich sofort wohl fühlte.  Bei einem gemeinsamen Bier am Abend in einem Pub in der Nachbarschaft, konnte ich das Verhalten der Franzosen ein wenig beobachten. Es schien, als haben die Französinnen jede ihrer Bewegungen bis zur Perfektion geübt. Selbst das halten eines Bierglases hatte ich noch nie in so einer grazilen Art und Weise beobachtet.

Und so hielt es sich auch mit deren Outfits. Die Frauen in normaler Alltagskleidung mit modernen Accessoires aufgepeppt und vor allem mit einer ausdrucksstarken Handtasche. Dazu noch ein sehr eleganter Gang und etwas Lippenstift.

Die Männer hingegen traten sehr stylisch auf, einige trugen Hut und oftmals auch etwas mehr Farbe, als ich es aus der Schwäbischen Hauptstadt kenne.

Am Ende muss ich sagen haben mich diese Erfahrungen so durchdrungen, dass es mich richtig in den Fingern juckte, diese Inspiration kreativ umzusetzen.

Das etwas andere Andenken

Als weiteren Punkt kann ich sehr empfehlen, Galerien, Ausstellungen und Straßenhandwerker vor Ort anzuschauen. Doch es wird auch Plätze geben, bei denen es dir schwer fällt, deine Eindrücke zu sortieren.

So erging es mir bei einer Reise nach Marokko. Es fiel es mir unglaublich schwer meine Eindrücke aus Marrakesch zu sortieren, es war so viel, so laut, schrill und hektisch.

Es waren so viele unterschiedliche Erlebnisse und alle meine Sinne wurden immer wieder in Anspruch genommen, wenn ich mich einem Markt dort auch nur näherte. Hier hatte es mich weitergebracht einige Andenken mitzubringen, darunter natürlich ganz typisch Stoff und viele bunte Tücher, aber auch einige Modezeitschriften. So eine Art islamische Vogue.

Übrigens habe ich auch hier ein sehr schönes Buch über die Mode der Muslima gefunden. Es bietet sowohl einen Blick auf die regionalen Unterschiede und zeigt auch historische Bekleidung und deren Verzierungen, wie auch moderne Interpretationen. Ebenfalls beinhaltet es Interviews mit Designern der modernen Muslima Mode. Das kannst du für den Bereich Kostümkunde nutzen oder einfach um dich von einer völlig anderen Welt inspirieren zu lassen.

Islamic Fashion

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Spirit der Straße als Inspiration

Mailand: Ein völlig überteuerter Kaffee, ein Sitzplatz in der vordersten Reihe eines Straßencafes an einem beliebten Platz und meine Sonnenbrille. Mehr brauche ich manchmal nicht, um mich inspirieren zu lassen. Ich sitze einfach nur da, genieße das herrliche Wetter und bestaune die Menschen, die an mir vorbei ziehen.

So und nicht anders machen es auch die Trendanalytiker, sie sitzen nicht nur bei einer Modenschau, sie beobachten auch, was sich auf der Straße tut. Denn nicht alle Trends werden von den großen Designern dirigiert. Trends können auch vom Streetstyle beginnend in die Haute Couture aufsteigen. Das Phänomen nennt sich „Bubble up“. Und so empfinde auch ich, dass ein Trend immer etwas mit den Umständen der Menschen und deren Lebensgefühl zu tun hat. Darum kannst diesem bunten Mix an Trends, anhand von Touristen, Einheimischen, Trendsettern, Businessleuten etc. am besten auf der Straße begegnen. Mit der Zeit und der Übung wirst du ein Gespür dafür bekommen, wobei es sich wirklich um einen Vorreiter zum Trend handelt. Es ist eine interessante Fähigkeit, die sich aber nur sehr schwer beschreiben lässt.

Falls du gerade vom Urlaub aber nur träumen kannst, anstatt in überteuerten Straßencafes in den Metropolen der Welt zu sitzen, habe ich noch einen kleinen Tipp für dich.

Schau mal bei www.lookbook.nu vorbei, dort bekommst du Inspiration von den Streetstyles der Modeblogger aus aller Welt. Du kannst hier sowohl den Modestil, als auch das Land auswählen, das dich gerade interessiert.

Papier ist geduldig

Das turbulente Leben und die vielen neuen Eindrücken in manchen Ländern Fernost Asiens haben mich auch manchmal auf die Probe gestellt. An jeder Ecke gab es Neues zu entdecken und die viele Detailliebe hat mich manchmal überfordert.

Sie begegnet dir dort überall, ob an Hauseingängen, in den Cafés, bei traditionellen Handwerkern auf der Straße, auf den Märkten…

Darum kann ich dir empfehlen,  ein Buch für deine Inspiration anzulegen und alle deine kreativen Eindrücke darin festzuhalten, du kannst nie wissen, wann du sie noch einmal gebrauchen kannst. In diesem Buch kannst du dich austoben und deinen Kopf  frei bekommen. In einem solchen Buch sind nicht nur Zeichnungen gut aufgehoben, auch Stoffe oder Zeitungsausschnitte lassen sich darin gut einfügen, um deine Inspiration lebendig zu erhalten.

Mich würde sehr interessieren, welche Erfahrungen im Umgang mit Trends du bisher gemacht hast? Hat dir mein Artikel einige Tipps für deine nächste Reise gegeben?