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Produktion

Anfrage an Modeproduzenten stellen, Schnitttechnik

So stellst du eine Produktanfrage an einen Modeproduzenten

Im heutigen Artikel möchte ich dich bei deiner Produktanfrage an einen Modeproduzenten unterstützen. Denn ein Großteil der Anfragen von Mode Start-ups bleibt von Herstellern unbeantwortet. Das liegt zum einen daran, dass kleine Mengen bei vielen Herstellern unattraktiv sind und die Zusammenarbeit mit einem Fashion-Newbee noch weniger. Darum ist es wichtig, deine Produkte professionell aufzubereiten, bevor du eine Anfrage stellst und damit zum Ausdruck bringst, dass du genau weißt, was du willst.

In meiner Zeit im Modeeinkauf für ein mittelständisches Textilunternehmen habe ich in jeder Saison zahlreiche Anfragen für unsere gelisteten Produzenten vorbereitet und dabei auch eingeschätzt, welcher Produzent für welches Kleidungsstück in Frage kommt.

Um die geeigneten Hersteller für deine Kollektionsteile herauszupicken, musst du diese erst einmal bekleidungstechnisch aufbereiten, um herauszufinden, was du überhaupt benötigst. Schließlich fragst du auch in einer Kaffeerösterei an, wenn du gerösteten Kaffee möchtest und nicht in einer Brauerei.

Dabei beschäftigst du dich mit den jeweiligen Stoffkonstruktionen, benötigten Zertifikaten, Verarbeitungsdetails, zu produzierenden Mengen und Lieferterminen. Ohne diese Basics führt eine Anfrage zu keinem Ziel.

Modeproduzenten ist nicht gleich Modeproduzent

Modeproduzenten sind auf unterschiedliche Materialien und Verarbeitungstechniken mit ihrem Maschinenpark ausgerichtet. Grob lassen sich die Hersteller in Web-, Wirk- und Strickproduzenten einteilen. Neben dieser Einteilung hat jeder Modeproduzent weitere Spezialisierungen. D. h. der eine Produzent für Webwaren verarbeitet z. B. nur diffizile Materialien, also schwierig zu verarbeitende Stoffe wie Samt oder Chiffon und der andere hat seinen Maschinenpark auf die Verarbeitung von Blusen oder Hemdblusenkleidern spezialisiert. Eine größere Umstellung der Maschinen wäre für den Betrieb gerade bei einer geringen Stückzahl unwirtschaftlich. Denn der Aufwand für eine Produktion ist zu Beginn sehr ähnlich, ganz egal, ob die Produktionsstätte 30 oder 3000 Teile herstellt.  Hier habe ich dir bereits einen Artikel über die Kosten für die Entwicklung einer Kollektion zusammengestellt.

Der Aufwand für Modeproduzenten ist zu Beginn sehr ähnlich, ganz egal, ob die Produktionsstätte 30 oder 3000 Teile herstellt

Als ich später in einer deutschen Produktionsagentur gearbeitet habe, konnte ich dann auch die andere Seite der Textilindustrie erleben und wurde viermal im Jahr mit Kundenanfragen geradezu überschwemmt. Es war eigentlich alles dabei Damen, Herren, Kinder. Webartikel, Strickkollektionen, Jerseyware… Alle Produktanfragen waren bis ins kleinste Detail ausgearbeitet (alle Kunden waren Bestandskunden) und meine Aufgabe bestand darin, die richtigen Infos zu filtern, Alternativen anzubieten und Targetpreise kalkulieren zu lassen. Ein Target- bzw. Richtpreis ist der Einkaufspreis, den das Produkt ca. kosten darf, damit der gewünschte Verkaufspreis noch erreicht werden kann. Denn bevor ein Auftrag überhaupt zustande kommt, müssen sich beide Parteien über den Preis zu den vorgegebenen Konditionen einig sein.

Welche Infos benötigt ein Modeproduzent, um dir ein Angebot zu schicken?

Beantworte in deiner Anfrage die W-Fragen

Du solltest in deiner ersten Anfrage klassische W-Fragen beantworten:

  • Was soll produziert werden?
  • Wann soll produziert werden?
  • Wohin soll geliefert werden?
  • Wie soll produziert werden?

Je genauer du diese Fragen schon beantworten kannst, desto besser. Die schlichte Aussage „…Ich möchte bei Ihnen T-Shirts produzieren…“, wird einen Produzenten eher davon abhalten, eine Zusammenarbeit mit dir einzugehen. Besser ist es, du benennst das benötigte Produkt genau:

„…Für meine Kollektion für F/S2022 suche ich nach einem Hersteller für ein T-Shirt (Kurzarm, in 3 Farbwegen) aus 100% Bio-Baumwolle, Single Jersey, ca. 160 g/m². Im Anhang finden Sie meine Anforderungen zur Bemaßung und das Tech Pack. Ich freue mich auf Ihr Angebot bis X…“

Bereite Tech Packs und bekleidungstechnische Dokumente vor

Für die Frage „Wie“ dient dann ein sogenanntes Tech Pack, bestehend aus technischen Zeichnungen, Detailzeichnungen von Accessoires, Bemaßung, Angaben zu den Verarbeitungsmerkmalen, sowie den zu verwendenden Materialien und Zutaten. Wenn du Quereinsteiger bist oder noch wenig Erfahrung in der Branche hast, kommt in diesem Fall ein selbstständiger Modedesigner ins Spiel, der dich bei diesem Part unterstützen kann, da er auf seine Expertise zurückgreift. Erfahrene Modedesigner können einschätzen, welche Materialien, in welcher Grammatur, in welchen Farben für das jeweilige Modell in Frage kommen.

Damit schaffst du die Grundvoraussetzungen für eine optimale Passform und Langlebigkeit. Das ist schon ein wichtiger Baustein in Punkto Nachhaltigkeit. Darüber hinaus erstellen Mode- und Textildesigner auch vektorisierte Druckdaten für Prints und Rapportmuster, Stickereien, Labels etc. So erlebst du später bei der Produktion keine böse Überraschung.

Die Tech Packs bilden eine Anleitung für die Modeproduzenten. Verarbeitungsmethoden können sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem welchen Markt du mit deiner Modekollektion ansprechen möchtest. Du kannst z. B. eine einfache und produktionsfreundliche Verarbeitung für ein niedrigpreisiges Modelabel in das Tech Pack einfügen. Je schneller ein Modell genäht ist, desto günstiger werden die Herstellungskosten. Wenn du langlebige und nachhaltige Bekleidung bei deinen Kunden anpreist, ist eine umfangreichere Verarbeitung nötig. Etwa Kappnähte an den Innenbeinnähten von Hosen oder Riegel an Eingriffstaschen. Um all diese Details kümmert sich ein Modedesigner bei der Erstellung der Dokumente, um eine möglichst reibungslose Produktion zu gewährleisten.

Verweise auf vorhandene Swatche oder Anschauungsmuster

Materialbeschaffung

Im besten Fall hast du auch bereits Stoffabschnitte sogenannte Swatche, die du der Produzentenanfrage im Nachhinein beifügen kannst. Ein erster Prototyp oder Anschauungsmuster können für den Bekleidungsproduzenten zudem hilfreich sein, um deine Anfrage einzuschätzen. Gerade, wenn es sich um Strickprodukte handelt, ist ein Blick auf das Gesamtgewicht, die Dicke des verstrickten Garns bzw. die Anzahl/ Farbigkeit der einzelnen Fäden im Garn (Ply) und die Teilung (Gauge) wichtig , um die gewünschte Optik zu erreichen.

Hier habe ich einen zwar schon sehr alten, aber anschaulichen Artikel zum Thema Cashmere Strick-Qualität, der dir ein Feingefühl gibt, worauf es bei einer guten Strickqualität ankommt:

https://www.bestofbest-mode.com/showthread.php/309-CASHMERE-Strick-Wie-unterscheidet-man-Ramsch-von-Qualit%C3%A4t

Eine Agentur für nachhaltige Strickprodukte findest du übrigens im kostenlosen Modedienstleisterverzeichnis.

Wie arbeiten Modeproduzenten weiter, wenn ein Auftrag zustande kommt?

Wenn du im Anschluss einen Stückpreis vom der Produktionsstätte erhalten hast, kannst du diesen ggf. mit anderen Angeboten vergleichen und entsprechend den Auftrag platzieren. Daraufhin werden alle Details und Anforderungen mit dem Produzenten besprochen und die Musterungsphase in der Prototypen entstehen, startet. Bist du bereit für diesen Schritt? Willst du endlich deine Modelle in Händen halten können?

Bis mein Workbook PRODUKTIONSREIF – Von der gesponnenen Kollektionsidee zum stichhaltigen Produktionsplan Ende diesen Jahres erscheint, hast du die Möglichkeit deine Produktanfragen von mir und meinem Team aus erfahrenen Modedesignern prüfen bzw. überarbeiten zu lassen und bekommst ein individuelles Handbuch mit Produktionsstätten, passgenau für deine Kollektion. Hier erfährst du mehr.

Produktionsreif
Team Good Garment Collective - kollektion nachhaltig produzieren

So kannst du eine Kollektion nachhaltig produzieren lassen

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Das Thema Nachhaltigkeit ist besonders in der Bekleidungsindustrie ein wichtiges Thema. Kaum eine andere Branche verschmutzt unsere Umwelt mehr. Darum ist es erfreulich, dass das Bewusstsein für nachhaltig und fair produzierte Kleidung wächst. Das lässt sich an der Nachfrage im Handel und an der steigenden Zahl der Fair-Fashion-Labels erkennen. Große Modeketten haben diesen Markt inzwischen auch erkannt und versuchen eine speziell beworbene Fair-Fashion Kollektion nachhaltig produzieren zu lassen. Bei vielen großen Marken ist die Produktion jedoch nicht sehr transparent. Es wird vieles alleine der richtigen Marketingstrategie überlassen und die konventionelle Produktion bleibt für den Hauptanteil des Sortiments weiterhin bestehen. Dies kritisiert auch Greenpeace.

Daher sehen sich gerade viele junge Start-ups in der Verantwortung etwas an den derzeitigen Produktionsbedingungen zu ändern. Doch wo kannst du deine Kollektion nachhaltig produzieren lassen, auch in kleinerer Stückzahl?

Werkstatt Workshop vom deine Kollektion nachhaltig produzieren zu lassen für Modedesigner
Foto: Good Garment Collective | Die Werkstatt der Produktionsagentur

Mit Hilfe einer Produktionsagentur eine Kollektion nachhaltig produzieren lassen

Ein wichtiger Partner bei der Entwicklung oder Herstellung der eigenen Kollektion kann eine Produktionsagentur sein, die Start-ups durch diesen Prozess begleitet. Ich bin dabei auf die Produktionsagentur Good Garment Collective gestoßen, mit der du deine Kollektion fair und nachhaltig produzieren lassen kannst. Sie unterstützen ihre Kunden, wie Designer, Fashion Brands oder fachfremde Unternehmen mit Leidenschaft bei der Entwicklung nachhaltiger Textilprodukte und der Realisierung innovativer Projekte.

 

Welche Leistungen kann Good Garment Collective dir anbieten?

Die Agentur vereint in ihrem Team ganz unterschiedliche Kompetenzen in den Bereichen Bekleidungstechnik, Modemanagement oder Modedesign.

„Zu unserem Team gehören die drei Gründerinnen Marita Jablonski, Stefanie Harborth und Jenny Stobbe, die im April 2017 mit Good Garment Collective gestartet haben. Zwei weitere Mitarbeiter, Felicia und Christin sind seit einem Jahr dabei, außerdem unterstützt uns immer ein Praktikant. Je nach Fähigkeit und Leidenschaft gibt es unterschiedliche Zuständigkeiten in den Bereichen Kollektionskonzeption, Modell- und Schnittentwicklung, im Materialsourcing oder Produktionsmanagement. Somit können wir als Team ein breites Dienstleistungsportfolio anbieten. Mal sind wir als Berater in der Startphase eines Labels gefragt oder betreuen die Produktion bis Qualitätskontrolle für mittelständische Unternehmen“, erklärt mir die Agentur.

 

Dabei ist dem Unternehmen für die erfolgreiche Arbeit wichtig, dass niemand dabei zu schaden kommt. Deswegen tut das Team sein Bestes, Produkte sinnvoll zu gestalten, Ressourcen zu schonen und eine Kollektion nachhaltig produzieren zu lassen.

 

Workshops für Gründer und Kreative aus der Modebranche

Weiterhin hat sich das Expertenteam dem Thema Weiterbildung verschrieben. Dafür bietet die Agentur regelmäßige Workshops an. Sowohl Modedesigner, Fashion Start-ups aber auch fachfremde Unternehmer/innen aus dem Bereich Marketing und Sales, die eine Businessidee für ein eigenes textiles Produkt haben, nehmen an den verschiedenen Workshops teil.

„Oft können es sich Start-ups oder Designer am Anfang ihrer Gründung nicht leisten alle Positionen (Schnitt, Material, Produktion) mit uns zusammen zu entwickeln, deshalb möchten wir ihnen eine Weiterbildung ermöglichen z.B. zur Materialbeschaffung oder zum Produktionsmanagement“, so das Team.

 

Ziel ist es, dass du anschließend die Punkte möglichst eigenständig übernehmen kannst. Dafür bekommst du Handouts und Tabellen als ‚Fahrpläne‘, um dich damit durch den Prozess leiten zu können. Die Workshops sind eine gewinnbringende Investition und durch eine Bildungsprämie förderfähig. Du lernst dort Gleichgesinnte kennen und kannst dich mit den Experten austauschen. Alle Workshops sind auf der Website zu finden. Regelmäßig informiere ich dich auch in meiner Facebook-Gruppe Als Modedesigner durchstarten über neue Termine.

Wie findest du nachhaltige Stoffe für deine Kollektion?

Bei der Stoffbeschaffung (Materialsourcing) ist es wichtig, sich mit den unterschiedlichen Qualitäten auszukennen und Wissen über Fasern, Zutaten und Veredelungen zu besitzen. Speziell für den Sustainable Bereich solltest du gängige Zertifikate und deren Anforderungen kennen und dir auch über Recycling und Verwertung deiner Produkte Gedanken machen.

Bei der Planung der Stoffmenge spielt es für deine Kollektion auch eine Rolle, dass deine Produkte bei einer hochwertigen Qualität dennoch preislich konkurrenzfähig bleiben.

bei der Modeentwicklung für ein Modelabel | Kolletion nachhaltig produzieren
Foto: Good Garment Collective | Mitgründerin Stefanie bei der Modellentwicklung für NASCH Sportswear

Eine Möglichkeit sich über eine Vielzahl nachhaltiger Stoffe und Innovationen zu informieren sind Messebesuche z.B. ReSOURCE auf der Munich Fabric Start. Ein solcher Besuch ist jedoch mit einem enormen Zeitaufwand verbunden. Dabei sind die Stoffhersteller häufig mit großen Abnehmern beschäftigt und nehmen ein kleines Start-up kaum wahr. So passiert es häufig, dass du bestellte Musterstofflaschen nicht zugeschickt bekommst. In diesem Fall lohnt es sich nach Restbeständen zu fragen oder sich mit anderen Modedesignern zusammenzutun, wenn du eine kleine Kollektion produzieren lassen willst.

Wenn du in diesem Thema persönliche Unterstützung benötigst, kann dir Good Garment Collective ein großes Repertoire an Stoffen und den richtigen Stoffherstellern präsentiert. Die Agentur sucht von GOTS und IVN Best zertifizierten Naturmaterialien über Tencelstoffe bis hin zu recycelten synthetischen Stoffen geeignete Materialien für deine nachhaltige Kollektion aus. Dabei spielen aber nicht nur Zertifikate eine Rolle. Sie wollen Zulieferer unterstützen, die sich im Bereich Nachhaltigkeit stark machen und bereit sind, neue und auch unbequeme Wege zu gehen. Das können auch sehr kleine, traditionelle Hersteller sein, die auch ohne Zertifikat eine nachhaltige Stoffauswahl anbieten. Die Auswahl der Materialien erfolgt nach den Anforderungen des Produktes, wird ganzheitlich betrachtet und mit dem Nachhaltigkeitskonzept der Marke abgestimmt.

 

Bei einem Workshop kann dir dieses Wissen ebenfalls vermittelt werden. Dabei wirst du an unterschiedliche Materialien und Fasern herangeführt und erhältst Antworten auf Frage: Wo finde ich ökologisch und fair produzierte Stoffe für meine Kollektion? Du erfährst auch alles über gängige Zertifikate und deren Anforderungen.

 

In welchen Ländern kannst du deine Kollektion nachhaltig produzieren lassen?

Viele nachhaltige Produktionen finden überwiegend in Europa statt. Das richtige Produktionsland hängt vom Produkt selbst und von der gewünschten Menge ab. Bei manchen Manufakturen kannst du einen Style schon ab zehn Stück pro Farbe produzieren lassen, dabei musst du allerdings mit Mindermengenzuschlägen zusätzlich zum Produktionspreis rechnen.

Eine Produktion mit mindestens 50 Stück pro Style lässt sich schon einfacher realisieren. Das hat den Hintergrund, dass „Production Lines“ für dein Produkt geblockt werden. Die benötigten Nähmaschinen werden für deine Kollektionsteile perfekt eingestellt (Fadenfarbe bestimmt, Fadenspannung ermittelt etc.) und die Näherinnen nähen in der Regel die einzelnen Arbeitsschritte, bis die Produktion abgeschlossen ist. In Ländern wie Portugal übrigens beginnt die Mindeststückzahl bei ca. 300 Teilen pro Style.

 

Bei jeder Produktion ist eine gut durchdachte Vorbereitung nötig. Der Hersteller benötigt die richtigen Maße bzw. Schnitte und Produktionsunterlagen, um Problemen vorzubeugen. Während der Produktion können oftmals Hindernisse auftreten, die gelöst werden müssen.

Workshop Sustainable Trends und Brand Building | Workshops Modedesigner Weiterbildung
Foto: Good Garment Collective | Workshop Sustainable Trend & Brand Building

 

Hier ist Good Garment Collective mit ihrem Erfahrungsschatz ein wertvoller Ansprechpartner. Das Team arbeitet vorwiegend mit Produktionsstätten in Polen, Deutschland und Portugal zusammen, realisiert aber auch Projekte mit anderen europäischen Ländern, wie Kroatien und Griechenland. Je nach Produktionsvolumen und Projekt finden sie einen geeigneten Produktionspartner bei möglichst kurzen Transportwegen.

„Generell sind faire Entlohnung, transparente Produktionsprozesse, sowie eine gute Kommunikation während des Projektes ein ausschlaggebendes Kriterium für eine Zusammenarbeit“, erklärt die Produktionsagentur.

 

Modelabels, die von Good Garment Collective unterstützt werden

Seit der Gründung der Agentur im April 2017 haben die Gründer Modedesigner und Unternehmer/innen bei verschiedenen Projekten erfolgreich begleitet. So gehört das Label Julia Leifert zu einem der längsten Kunden. Julia Leifert ist ein aufstrebendes Berliner Label, das Sustainable Womenswear im High-End Fashion Bereich anbietet. Die gleichnamige Modedesignerin verbindet mit ihrer Mode bequeme Lässigkeit mit puristischer, cleaner Eleganz und zeigt damit, dass sich eine ökologisch und fair produzierte Kollektion zeigen lassen kann. Im Fokus stehen nachhaltige Materialien und lokale Produktion mit fairen Herstellungsbedingungen.

Good Garment Collective begleitet das Label von Beginn an und unterstützt die Designerin von der Modellentwicklung bis zur Produktion.

 

Ein sehr innovatives Projekt, für das die Produktionsagentur die Modellentwicklung und das Produktionsmanagement übernimmt, ist das nachhaltige Label ooshi aus Berlin – Deutschlands erstes Label für Periodenunterwäsche. Ooshi’s sind komfortabel, bequem und durch das innovative, integrierte Membransystem auslaufsicher. ooshi’s sind in verschiedenen Modellen und Designs für Mädchen und Frauen erhältlich.

 

Wenn du Lust hast dein Label oder deine Geschäftsidee ebenfalls voranzubringen, lohnt sich die Teilnahme an einem Workshop von Good Garment Collective in Berlin. In meinem Newsletter  halte ich dich auf dem Laufenden, sobald neue Workshops wieder starten.

Was sind für dich interessante Weiterbildungen im Modebereich? Schreib mir gerne einen Kommentar dazu.