7 Ideen für die Social Media Strategie deines Modelabels, Instagram Marketing Modelabel, Jungdesigner

7 Ideen für die Social Media Strategie deines Modelabels

Instagram ist nicht nur eine Plattform zum Zeitvertreib – es ist ein mächtiges Werkzeug, um dein aufstrebendes Modelabel ins Rampenlicht zu rücken und eine engagierte Community aufzubauen. In diesem Artikel beleuchte ich 7 Ideen für die Social Media Strategie deines Modelabels, die dir helfen werden, dein Modelabel bekannter zu machen und letztendlich mehr Verkäufe zu generieren.

1. Storytelling durch visuelle Ästhetik

Dein Instagram-Profil ist ein digitales Schaufenster, das ansprechend aussehen und gepflegt werden will. Nutze diese Chance deine Markenästhetik zu präsentieren. Verwende einen einheitlichen Farbcode, , gleichbleibende Schriftarten und inspirierendes Bildmaterial, das die Geschichte deiner Marke visuell erzählt.

2. Die Social Media Strategie deines Modelabels durch Interaktion zum Leben erwecken

Kommuniziere mit deiner Zielgruppe direkt, indem du Umfragen, Sticker oder interaktive Story-Inhalte einbindest. Deine Follower fühlen sich deiner Marke näher, wenn sie aktiv an deinem kreativen Prozess teilnehmen können – anstatt nur mit deinen fertigen Produkten berieselt zu werden. Die Interaktion stärkt die Bindung und du erhältst gleichzeitig wertvolles Feedback deiner Kunden.

3. Zusammenarbeit mit Influencern und Micro-Influencern

Influencer-Marketing kann die Reichweite deiner Produkte maßgeblich erhöhen und vertrauen schaffen. Identifiziere Influencer, die zu deiner Marke passen, und baue authentische Partnerschaften auf. Micro-Influencer haben dabei oftmals eine engagiertere Community und sind finanziell günstiger in der Kooperation für Newcomer Labels.

4. Backstage-Einblicke sind der Gamechanger in der Social Media Strategie deines Modelabels

Produziere Inhalte, um deine Follower hinter die Kulissen deines Modelabels zu führen. Zeige den kreativen Prozess, die Herstellung deiner Produkte oder sogar exklusive Einblicke in kommende Kollektionen. Backstage-Einblicke sind spannender als Produktfotografien und damit absolutes Must-have in der Social Media Strategie deines Modelabel.

5. Datenanalyse für kontinuierliche Verbesserung

Je länger du dabei bist, desto stärker kannst du datenbasierte Entscheidungen in die Social Media Strategie deines Modelabels einbinden. Nutze Instagram Insights, um das Verhalten deiner Zielgruppe zu verstehen. Analysiere dabei, welche Beiträge am besten funktionieren, zu welchen Zeiten deine Zielgruppe aktiv ist und passe deine Strategie kontinuierlich diese Auswertungen an. Datenanalyse ist der Schlüssel für eine stetige Optimierung deiner Marketingbemühungen.

6. Verkaufsfördernde Call-to-Action platzieren

Ein erfolgreicher Instagram-Account sollte nicht nur schön anzusehen sein, sondern auch klare Handlungsaufforderungen enthalten, um deine Ziele zu erreichen. Implementiere sogenannte Call-to-Action-Elemente in deinen Beiträgen und Stories, die die Follower zum Handeln animieren, sei es der Besuch deines Onlineshops oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel.

7. Video Content für mehr Engagement

Mit der Einführung von Reels hat Instagram eine klare Aufforderung an seine Nutzer gestellt: Videocontent zu kreieren. Spätestens mit der Veröffentlichung zahlreicher KI-Programme wird Videomaterial immer wichtiger – weil es authentischer ist, in einer Welt, die zunehmend auf Fake-Content setzt. Daher nutze unbedingt die Kraft von Videosequenzen auf Instagram. Erstelle ansprechende Videos in Form von Produktvorstellungen, Behind-the-Scenes-Material oder Storytelling. Videos erzeugen eine starke emotionale Verbindung und steigern das Engagement deiner Follower.

EXTRA TIPP für die Social Media Strategie deines Modelabels:

Erarbeite dir eine persönliche Strategie, die über Instagram hinausreicht und die individuell auf deine Marke abgestimmt ist! Sei für deine potenziellen Kunden sichtbar und begehrenswert! Mithilfe meines 18-tägigen Online-Programms LAUNCH & SELL kreieren wir gemeinsam deinen persönlichen Marketingfahrplan, um Verkaufserfolge zu erleben.

Dabei vertiefen wir nicht nur die Instagram-Thematik, sondern ich begleite dich durch den gesamten Prozess, um dein Modelabel für deine Zielgruppe sichtbar zu machen.

eigenes Modelabel Coach Kundenerfolge Mentoring

Auf dem Weg zum eigenen Modelabel: Die größten Learnings meiner Kundinnen in 2023

Die Faszination für ein eigenes Modelabel ist nach meiner Erfahrung aus dem vergangenen Jahren weiterhin ungebrochen. Der Einstieg mag kein Zuckerschlecken sein und nur diejenigen, die echtes Herzblut und Engagement zeigen, werden am Modemarkt erfolgreich.

Als Belohnung dafür winkt die Möglichkeit, sich selbst durch seine Mode ausdrücken zu können. Zudem spielt bei vielen Gründern auch die finanzielle Freiheit eine Rolle. In diesem Artikel erzähle ich dir von den größten Aha-Momenten meiner Kundinnen aus dem vergangenen Jahr, von denen auch du für dein eigenes Modelabel profitieren kannst.

1. Learning: Offline-Veranstaltungen helfen dabei, dein Unternehmen besser zu machen

Vor den meisten meiner 1:1-Gespräche frage ich nach der späteren Vermarktungsstrategie. Die überwiegende Mehrheit meiner Kunden gibt an, mit einem Onlineshop und Social Media zu starten. Das ist definitiv eine Einstiegsmöglichkeit. Dennoch wird die Arbeit die hinter einem verkaufsorientierten Social Media Account steht völlig unterschätzt. Zudem entstehen durch einen professionellen Onlineshop erst einmal Kosten im mittleren vierstelligen Bereich.

Ich bin ein Freund davon mehrgleisig zu fahren. Daher empfehle ich sich zusätzlich in der realen Modewelt zu positionieren. Eine Kundin von mir war extrem erstaunt über ihre Erfolge, die sie durch ihre Verkäufe in der Offlinewelt getätigt hat. Gleichzeitig profitiert sie heute von den Begegnungen mit ihren Kunden. Durch diese konnte sie herausfinden, was sich ihre Kunden wirklich wünschen, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt und welches Kaufverhalten ihre Kunden an den Tag legen.

2. Learning: Es ist als Quereinsteiger möglich ein eigenes Modelabel zu gründen

Seit der Gründung von Modekarriere.com im Jahr 2014 propagiere ich dafür, dass es möglich ist in der Branche zu arbeiten, auch wenn du keinen Modeabschluss in der Tasche hast. Dafür ist es aber wichtig, sich mit den Grundlagen der Modeherstellung für das eigene Segment auseinanderzusetzen. „Ich habe erkannt, dass es wirklich möglich ist als Quereinsteigerin ein eigenes Modelabel zu gründen…“, schreibt mir eine Teilnehmerin in ihrem Kursfeedback. Mithilfe eines roten Fadens und dem Know-how aus 16 Jahren in der Modebranche, wird der eigene Weg ganz klar ersichtlich. Und vor allem werden Hürden und der eigene Perfektionismus abgebaut, damit meine Kunden souverän ins Handeln kommen.

3. Learning: Modeunternehmer haben eine ganze Menge Pflichten

Im letzten Jahr habe ich vermehrt Anfragen nach der Beurteilung von Stoffen und Prototypen bekommen. Ganz nach dem Prinzip vier Augen sehen besser als zwei. Der größte Aha-Moment lag hier bei den Pflichten und Vorgaben, die von den angehenden Modelabels zu erfüllen sind.

In einigen Fällen hätten die Inhaber mit großer Sicherheit früher oder später eine Abmahnung für die übersehenen Fehler am Produkt kassiert. Meine Kundinnen lernten dabei unter Anderem, welche Angaben auf keinen Fall auf einem Waschetikett stehen dürfen und welche Besonderheiten beim Design von Baby- und Kinderbekleidung notwendig sind, um die Artikel nach dem Gesetz des jeweiligen Landes überhaupt auf den Markt bringen zu dürfen.

4. Learning: Wie man vom Träumer zum Macher eines eigenen Modelabels wird

Die Realisierung eines Modelabels ist für viele angehende Gründer eine Herausforderung, besonders wenn Zeitmangel und fehlende Motivation im Weg stehen. Zwischen Care-Arbeit, Studium und anspruchsvollen Jobs wirkt der Weg zum eigenen Label oft unklar und überwältigend.

Ein wesentliches Learning meiner Kunden aus dem Onlinekurs ATELIER MODEKONZEPT ist die transformierende Kraft, die in Gang kommt, wenn wir uns intensiv mit unserer Vision auseinandersetzen. Die Teilnehmer erhielten durch den Kurs nicht nur einen klaren Fahrplan für die Gründung ihres Labels, sondern fanden auch zurück in den Flow, der sie beflügelte.

Das Investieren von Zeit und Geld in die eigene Vision wurde zu einem kraftvollen Signal, das das eigene Handeln beeinflusst. Die positive Energie, die aus diesem Prozess entstand, verlieh den Teilnehmern einen echten Motivationsschub für ihre Projekte. Unmögliches wurde möglich. Es fanden sich zuvor ungesehene Zeitfenster, neue Möglichkeiten und mehr Selbstbewusstsein für die eigene Vision.

5. Learning: Welchen Unterschied ein stimmiges Konzept macht

Bei der Gründung eines eigenen Modelabels geht es darum, wichtige Entscheidungen zu treffen und die Weichen für deine ersten Verkäufe zu stellen. Das kann nur funktionieren, wenn dein Modelabel auf vier stabilen Säulen steht, die alle gemeinsam deine Idee tragen.

Meine Kunden haben auf ihrem Weg immer wieder festgestellt, selbst die innovativste Idee alleine reicht nicht mehr. Mit der Zeit werden die Fragen immer dringender, wie und wo die Ware letztlich verkauft werden soll. Doch wie soll ich das bestmöglich entscheiden, wenn ich mir noch keine Gedanken zu meinen Kunden gemacht habe und entsprechend nicht weiß, wie diese einkaufen und worauf sie dabei achten?

6. Learning: Frühzeitig mit der Sichtbarkeit zu starten

„Mir ist durch den Onlinekurs klargeworden, wie wichtig es ist, frühzeitig an der Sichtbarkeit zu arbeiten, wenn man erst Mal online verkaufen möchte. Dass Story und Philosophie fast noch wichtiger sind als das Design“, so beschreibt es eine Teilnehmerin vom ATELIER MODEKONZEPT.

Ein Großteil meiner Kunden erachtet die Erstellung eines Logos und damit die Namensfindung als den wichtigsten Schritt zu Beginn. Die oben genannte Teilnehmerin hat bewiesen, dass sich diese Dinge auch auf dem Weg entwickeln können und die Entscheidung dafür sogar einfacher wird, wenn man sich mit seinem Konzept beschäftigt und dies frühzeitig nach außen trägt. Dieser Schritt in die Sichtbarkeit ist nötig, um ein Unternehmen überhaupt betreiben zu können. Gleichzeitig ist es einer der schwersten Schritte, den die meisten Gründer vor sich haben. Mit einem stimmigen Konzept wird es einfacher die eigenen Werte und die Markenbotschaft in die Öffentlichkeit zu bringen.

Mode produzieren lassen - Schnitterstellung Modelabel

Mode produzieren lassen – Vom ersten Schnittmuster zur Produktion

Anzeige

Du hast deine ersten Modelle aufs Papier gebracht, in Form von technischen Zeichnungen und bist bereit deine Mode produzieren zu lassen? Allerdings weißt aber nicht so recht, wie du vorgehen sollst? Du fragst dich vielleicht, wer dich bei der Schnitterstellung unterstützen kann und wie du eine optimale Passform für deine Kollektionsteile erreichst. Einen perfekten Schnitt zu konzipieren ist eine langwierige Aufgabe. Dazu müssen im Vorfeld einige Prototypen hergestellt werden. Wenn du selbst nicht über bekleidungstechnisches Know-how oder eine Ausbildung in der Textilindustrie verfügst, können dir Profis aus der Textilindustrie weiterhelfen.

Methoden, um deine Mode produzieren zu lassen

In der Bekleidungsindustrie gibt es mehrere Möglichkeiten, um deine Mode produzieren zu lassen. Du kannst den direkten Weg über eine Produktionsstätte gehen. Dabei werden deine Modelle als Prototyp gefertigt, die Passform optimiert und anschließend startet die finale Produktion, die meist eine Mindestmenge beinhaltet. Oder du arbeitest mit Freiberuflern zusammen und konzentrierst dich zunächst auf die Neuentwicklung deiner Modelle bis du einen perfekten Prototypen in der Hand hast. Als Start-up mit begrenztem Kapital eignet sich die zweite Methode, da du deine Idee zunächst über verschiedene Marketingkanäle bei deinen potenziellen Kunden testen lassen kannst ohne bereits größere Stückzahlen deiner Mode im Hintergrund produzieren lassen zu müssen.

Von der Idee zum Produkt

Dazu möchte ich dir den Schnittservice von Sabrina Ebert vorstellen. Sabrina ist gelernte Maßschneiderin und staatlich geprüfte Designerin in der Fachrichtung Bekleidung. Seit 2014 ist sie selbstständig und liebt es ihr eigener Chef zu sein. Ihr Service umfasst die Erstellung von Erst- und Produktionsschnitten, Optimierung der Passform, Gradierung und die Herstellung der Prototypen für Gründer und Start-ups aus der Modebranche an.

„Ich freue mich am meisten mein Know-How bei Mode-Start-ups einzubringen. Die Produktentwicklung macht mir Spaß – von einer Idee zum fertigen Produkt. Durch die Zusammenarbeit mit Start-Ups kann ich verschiedene Produkte entwickeln.“

SABRINA EBERT VON SCHNITTSERVICEDESIGN

„Ich konstruiere die Schnitte, nähe die Muster, zeichne technische Zeichungen und ggf. Techpacks. Außerdem berate ich in der Produktentwicklung zu Stoffen und Zutaten.“

Sabrina Ebert von schnittservicedesign

Was benötigst du, um einen Prototypen anfertigen zu lassen?

Dazu brauchst du eine Idee, die skizziert wurde oder ein ähnliches Bild hat bzw. eine ausführliche Beschreibung deines Modells. Sabrina Ebert arbeitet im Bereich Oberbekleidung für Damen, Herren und Kinder, erstellt aber auch Schnitte für Taschen und Accessoires.

Wie geht es nach dem ersten Prototyp weiter?

In den wenigsten Fällen sitzt ein Erstschnitt auf Anhieb perfekt. Nachdem der erste Prototyp anprobiert wurde, wird der Schnitt in der Regel optimiert und es wird entschieden, ob ein weiterer Prototyp für die Begutachtung der Passform nötig ist. Sabrina begleitet diesen kompletten Prozess bis zum produktionsreifen Schnitt. Anschließend ist sie auch dabei behilflich deine Mode produzieren zu lassen. Dazu hat sie die Möglichkeit, die entstandenen Modelle an eine Industrienäherei, mit der sie zusammenarbeitet, weiterzugeben. Der Fertigungsbetrieb befindet sich in Deutschland und startet ab einer Mindeststückzahl von 100 Stück pro Größe je Modell.

Sabrina Ebert steht dir mit ihrem Schnittservice zur Seite, um deine Vision bestmöglich zu verwirklichen und ein hochwertiges Endprodukt zu erreichen. Vereinbare dazu mit ihr ein persönliches Beratungsgespräch oder schau dich auf ihrem Instagram-Account um.

eigenes Modelabel Fashion Week

Jedes Teil ein Unikat – wie geht das? Kurzinterview mit der Gründerin von MarS

Der Labelname „MarS“ existiert seit 2010. Zu dieser Zeit hat Marlen Sabetzer Upcycling-Taschen aus Werbeschlüsselbändern genäht. Im Jahr 2012 gründete sie ihr eigenes Modelabel. Inzwischen betreibt sie im Zusammenschluss mit anderen Designern eine Boutique und nimmt zum zweiten Mal an der Vienna Fashion Week teil. Marlen produziert überwiegend Damenbekleidung sowie non-binäre, genderless oder genderneutrale Bekleidung.

„Ich fertige zum Großteil Einzelstücke, da ich alles selber nähe – jedes Stück unterscheidet sich von anderen, wenn auch nur in einigen Details…“

Interviewauszug mit der Gründerin von Mars-anfertigung

Neben der Produktion der Modelle wendet Marlen viel Zeit für die Vermarktung und den Verkauf ihrer Modelle auf. Im nachfolgenden Audiointerview erzählt die Gründerin von ihren Aufgaben und dem Arbeitsalltag mit ihrem Label, das sie neben der sporadischen Unterstützung durch Praktikanten fast ausschließlich alleine betreibt:

Stück für Stück zum eigenen Modelabel

Das Label MarS ist ein echtes Herzensprojekt, das die Gründerin Marlen Stück für Stück aufgebaut hat. Inzwischen ist sie mit ihrem eigenen Modelabel sogar auf der Vienna Fashion Week vertreten. Wenn du darüber nachdenkst dein eigenes Modelabel zu gründen, aber eigentlich gar nicht weißt, wo du anfangen sollst, hilft dir mein Buch PRODUKTIONSREIF sicherlich weiter. Das Buch ist ein Mix aus Ratgeber und Workbook und hat bereits mehreren hundert Modebegeisterten tiefe Einblick hinter die Kulissen der Textilindustrie gegeben.

digitale Fashion

Der Digital Fashion Contest – Jungdesigner gestalten digitale Fashion

Anzeige

Viele Kreative aus der Modewelt, Modedesigner, aber auch Modehochschulen haben es sich zum Ziel gesetzt, die Weiterbildung und die Verknüpfung der Modebranche im Bereich digitale Fashion voranzutreiben.

Eine von ihnen ist die Trainerin und Initiatorin des Digital Fashion Contest Julia Braun. Sie teilt ihr Wissen aus dem Bereich der 3D-Fashion Design und unterrichtet als eine der wenigen Trainerinnen in Deutschland das Programm CLO 3D online.

Ihr Weg begann mit einer Schneiderlehre bei einem Haute Couture Atelier in Hannover. Dort wurde noch das Futter von Hand ausstaffiert und die kleinsten Druckknöpfe bezogen.

Im Anschluss bildete sich Julia zur Schnitt- und Fertigungsdirektrice an der AMD Hamburg weiter. Ihre ersten Erfahrungen als Modellmacherin machte sie in einem Schnittbüro in München. Dort werden für namenhafte Marken aus dem Sportbereich, aber auch aus dem Haute Couture Bereich Modellschnitte erstellt oder gradiert (in verschiedene Größen erweitert). Um weitere Erfahrungen zu sammeln, wechselte Julia nach ein paar Jahren zu einem anderen Modeunternehmen.

Mit ihren Kenntnissen im Schnittbereich begann sie 2013 als Software-Trainerin bei einer bekannten Firma für Schnittsysteme. Heute vermittelt sie in ihr Wissen in CLO 3D und weiteren Programmen für digitale Fashion.

In meinem Interview mit Julia, stellt sie dir ihr neuestes Projekt für angehende digitale Fashion Designer vor.

Foto: Julia Braun, Trainerin für CLO 3D


Liebe Julia, du hast den Digital Fashion Contest ins Leben gerufen. Worum geht es dabei?

„Beim Digital Fashion Contest 2023 handelt sich um eine Veranstaltung, bei der talentierte Designer und Designerinnen die Möglichkeit haben, ihre Kreativität und ihr Können im Bereich digitale Mode zu präsentieren. Der Wettbewerb konzentriert sich auf die Schaffung innovativer und futuristischer Mode, die mithilfe von 3D- Visualisierung und digitaler Technologie realisiert wird.

Der Auftakt zum Digital Fashion Contest findet am 3. Juli 2023 um 19:00 Uhr auf YouTube statt. Um am Event teilzunehmen, kannst du dich hier kostenfrei für das Event anmelden:

Während des Events gibt es auch eine Chatfunktion, über die die Zuschauer Fragen stellen und mit anderen Teilnehmern interagieren können. Im Anschluss an die Übertragung hast du die Möglichkeit, deine Favoriten auf Instagram durch Likes bis zum 11. Juli 2023 zu unterstützen.“

Was ist das Ziel des Events? Warum siehst du in digitaler Fashion die Zukunft der Modebranche?

„Das Ziel des Events ist es, digitale Fashion und 3D-Visualisierung als aufstrebenden Trend in der Modebranche zu fördern und voranzutreiben. Durch die Präsentation innovativer Designs und Technologien möchten wir die kreative Nutzung digitaler Tools in der Modebranche hervorheben.

3D-Visualisierungen bieten Designern die Möglichkeit, ihre Ideen und Konzepte in virtuellen Welten zum Leben zu erwecken, was neue Möglichkeiten für die Gestaltung und Produktion von Mode eröffnet. Die Zukunft der Modebranche wird durch die Integration von digitalen Technologien und der 3D-Visualisierung geprägt sein, weshalb der Contest diese Entwicklung vorantreiben möchte.“

Für die Teilnahme am Contest gab es im Vorfeld eine Anmeldefrist, bis zu der jeder Interessierte, aber auch die Teilnehmer von Julias Kursen dabei sein konnten.

„Das Projekt war eine große Herausforderung für mich. Ich bin oft an meine Grenzen gestoßen, weil ich viel Neuland betreten habe. Das Ergebnis ist anders geworden, als ich es geplant hatte. Aber ich habe mich am Ende dafür entschieden etwas vom realen Modell abzuweichen und mehr mit den digitalen Möglichkeiten zu experimentieren.

Ich bin dir mega dankbar, dass du [Julia] dieses Projekt initiiert hast, weil ich sehr viel dabei gelernt habe und über mich hinausgewachsen bin.“

feedback Einer Teilnehmerin des digital fashion contest 2022

Wo findet die Preisverleihung statt?

„Die Preisverleihung des Digital Fashion Contest 2023 findet am 12. Juli 2023 um 12 Uhr auf der Neo.Fashion in der Alten Münze Berlin statt. Die Neo.Fashion ist eine renommierte Veranstaltung in der Modebranche, die sich auf digitale und technologische Innovationen in der Mode konzentriert. Die Wahl der Neo.Fashion als Austragungsort für die Preisverleihung unterstreicht die Bedeutung der Digitalisierung und der 3D-Visualisierungen für die Zukunft der Modeindustrie. Die Veranstaltung bietet eine inspirierende Umgebung, in der wegweisende Modekonzepte präsentiert und gewürdigt werden.

Deine Tickets für die Veranstaltung auf der Neo.Fashion kannst du dir hier kaufen: Neo.Fashion. 23 @ Berlin Fashion Week (neofashion.de)


Wer sitzt in der Jury des Contests und bewertet die digitale Fashion?

„Die Jurymitglieder des Digital Fashion Contest 2023 setzen sich aus namhaften Expertinnen und Experten der Mode- und Technologiebranche zusammen. Sie bringen ein umfangreiches Wissen und Fachkenntnisse in den Bereichen digitale Mode, 3D-Visualisierung, Design und Innovation mit.    

  • Anne Häfner (Expertin Labelgründung/ Modekarriere)
  • Eva-Maria Kaiser (3D Spezialist/ Drykorn)
  • Flora Zangue (3D Fashion Specialist/ Hohenstein Digital Fitting Lab)
  • Georg Hoi (Fashion Design/ Mediencollege)
  • Martina Schöbel (2D/3D Developer/ Popken Fashion GmbH )
  • Svetlana Kleeberg (Manager Process Excellence Product Creation/  Tom Tailor)
  • Urs Konstantin Rouette (Executive Search & Meta Heads/ Rouette)

Während des Wettbewerbs haben die Zuschauer die Möglichkeit, die Arbeiten ihrer Favoriten auf dem offiziellen Account des Digital Fashion Contest durch Likes zu unterstützen. Das Zuschauervoting wird berücksichtigt und fließt in die endgültige Bewertung ein. So hast du direkten Einfluss darauf, wer letztendlich als bester Digitaldesigner gekürt wird! Das Zuschauervoting läuft bis zum 11 Juli 2023!“

Das Event spielt sich auch im Metaverse ab?

„Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass der Digital Fashion Contest ab dem 12. Juli ab 13:00 Uhr auch im Metaverse zu bewundern sein wird! Der Digital Fashion Contest bietet damit nicht nur eine Plattform für aufstrebende Designer, um ihre Kreativität zu entfalten, sondern eröffnet auch den Besuchern die Möglichkeit, in eine neue Dimension der Mode einzutauchen.

Hier kannst du die aufregende Welt der Mode mit den endlosen Möglichkeiten des digitalen Raums verbinden. Dein kostenfreies Ticket mit allen weiteren Infos gibt es hier.“

Wird es im nächsten Jahr wieder einen Contest geben? Wie waren die Anmelde- und Abgabefristen in diesem Jahr?

„Genaue Informationen werden erst nach dem Digital Fashion Contest 2023 auf der offiziellen Instagram Seite von Virtual Fashion  bekannt gegeben.“

Julia Braun (@virtualfashion_info) | Instagram

Digital Fashion Contest 2023 – Virtual Fashion (virtual-fashion.info)

Vielen Dank, liebe Julia, für das spannende Projekt, das du initiiert hast!

Bleib auf dem Laufenden! Die Gewinner werden in einem weiteren Artikel vorgestellt. Melde dich für meinen Newsletter an, um keine Info zu verpassen.

Modelabel gründen Teilzeit

Die Gründung eines Modelabels in Teilzeit – Kurzinterview mit der Gründerin von BRANINI

Neben dem Studium oder der Arbeit ein Modelabel zu gründen ist nicht unmöglich – das beweist Nina, die Gründerin von BRANINI. Während sie vormittags in der Uni oder auf der Arbeit ist, nimmt sie sich die Nachmittage und teilweise die Wochenenden Zeit für die alltäglichen Aufgaben mit ihrem Label. Nina hat nach einem Mentoring bei mir 2021 ein Modelabel gegründet, dass Frauen Freiheit, Komfort und zeitlose Designs, durch ihre Modelle mit integrierten BHs bietet.

Gerade ein solcher Spagat benötigt viel Elan und Einfachheit. Es geht nicht darum, alles zu Beginn perfekt zu machen und sich im Designprozess zu verlieren. Ein zielgerichteter Kollektionsaufbau und Expertise im eigenen Segment helfen dabei, die Vision vom eigenen Modelabel wahr werden zu lassen – selbst in Teilzeit. Mit dem Launch der ersten Kollektion geht es darum Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam mit der Gründeridee zu wachsen. Schnelles Handeln und ein konkreter Fahrplan sind dafür nötig.

„Die größte Herausforderung war es auf jeden Fall herauszufinden, wie man überhaupt in die Modebranche einsteigen kann. Wie kommt man an Produktionsbetriebe? An Stoffe? An Partner und wie bekommt man Kontakte? Ich war in diesen Themen nicht drin und kannte auch niemanden, der in diesem Bereich arbeitet. Deshalb war ich auch so froh, dass ich Modekarriere gefunden habe. …“

Interviewauszug mit der Gründerin von branini.de

Nina hat nach dem Launch ihrer ersten Kollektion bereits so viel Feedback bekommen, dass sie für ihre zweite Kollektion, die sie ebenfalls im ersten Gründungsjahr herausbrachte, genau wusste, was zu tun ist, um BRANINI weiter auszubauen. Durch ihr Netz aus starken Partnern wie ihrer Produktionsstätte und einer freiberuflichen Modedesignerin, war es für Nina möglich ihre Erfahrungen aus der ersten Kollektion in ihre zweite aufnehmen.

„Ich habe mich fast noch mehr auf die zweite Kollektion gefreut, als auf die erste, da ich aus der ersten Kollektion schon so viel gelernt habe. Ich habe weniger Teile bestellt, habe gezielter auf Kundenwünsche geachtet, aber gleichzeitig mehr auf mein Bauchgefühl gehört. Die erste Kollektion hatte noch viele Einflüsse von außen, während in der neuen Kollektion mehr von Nina steckt. …“

Interviewauszug mit der Gründerin von branini.de

Im nachfolgenden Audiointerview erzählt die Gründerin von ihren Aufgaben und dem Arbeitsalltag mit ihrem Label, das sie in Teilzeit betreibt:

Starke Partner an deiner Seite

Sowohl das Label BRANINI als auch ELAJA (hier geht’s zum Interview mit der Gründerin) sind echte Herzensprojekte, die nur durch effizientes Zeitmanagement entstehen konnten. Dabei konnte ich beide Labels mit meinen umfangreichen Kontakten unterstützen und ihnen damit eine echte Abkürzung in die Modebranche bieten. 

Du bist ebenfalls auf der Suche nach Herstellern oder freiberuflichen Modedesignern, die deine Vision Realität werden lassen? Dann schreib mir gerne eine Email mit einer kurzen Beschreibung zu deinem Projekt und wir besprechen gemeinsam, wie ich dich unterstützen kann.

    Dein Name (Pflichtfeld)

    Deine E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

    Betreff

    Deine Nachricht (Pflichtfeld)

    Mit dem Senden deiner Anfrage stimmst du den Datenschutzbedingungen von Modekarriere zu

    Der Arbeitsalltag bei der Inhaberin von ELAJA

    Der Arbeitsalltag als Inhaberin eines Modelabels – Kurzinterview mit der Gründerin von ELAJA

    Die Tätigkeiten mit einem eigenen Modelabel sind vielfältig. Selbst mit Erfahrung in der Branche sieht man sich selbst plötzlich in viele neue Bereiche vordringen. Der Kreativprozess macht dabei in der Regel nur 10 Prozent der Aufgaben aus. Im Anschluss an die Entwicklung der Kollektion muss sehr viel Zeit für den Bestell- und Versandprozess, die Kommunikation mit Lieferanten und Bekleidungsherstellern und die Passformopimierung und Qualitätskontrolle eingeplant werden. Und auch die Buchhaltung spielt eine größere Rolle in den alltäglichen To-Dos als viele Gründer es vermuten. Einige Aufgaben, die im Alltagsgeschäft mit deinem Modelabel anfallen, werden dir erst spät bewusst.

    Nahezu jeder Gründer unterschätzt das Thema Marketing – vor allem SOCIAL MEDIA MARKETING.

    Ich habe selbst immer wieder beobachtet, dass der Community-Aufbau der Social-Media-Kanäle erst mit dem Launch eines Labels begonnen wird. Gleichzeitig wird sich beim Verkauf oftmals auf den eigenen Onlineshop verlassen. Diesen sollen potenzielle Kunden dann hauptsächlich über Social-Media-Kanäle finden. Du ahnst es vermutlich bereits: Die Rechnung geht so nicht auf!

    Darum appelliere ich bei allen meinen Kunden mit der Social-Media-Präsenz so früh wie möglich zu starten. Es geht auch darum Routine im Umgang mit regelmäßiger Contenterstellung zu erlangen. Wenn du dabei feststellen solltest, dass dir das so gar nicht liegt, wage ich fast zu sagen, dass du dir deinen Plan vom eigenen Modelabel noch einmal gut überlegen solltest. Selbst wenn du deine Kollektion an Wiederverkäufer und Einzelhändler vertreibst, ist ein starker Social-Media-Account der Schlüssel zu erneuten Bestellungen deiner Businesskunden.

    Die Gründerin des jungen Modelabels ELAJA hat diese Tätigkeit ebenfalls zu Beginn unterschätzt. Dafür steckt sie nun ihr ganzes Herzblut und wie sie selbst sagt: „jede freie Minute“ in Instagram oder in die Erstellung von Reels. Dadurch wächst die Bekanntheit ihrer Marke, unter der sie Stillkleidung für aktive Mamas verkauft.

    Aber höre selbst, was die Tätigkeiten mit ihrem Modelabel sind, und wie der Aufbau einer eigenen Marke selbst als Mama mit begrenzter Zeit möglich ist:

    Welche Tätigkeiten ebenen den Weg zum eigenen Modelabel?

    Worin liegt eine der größten Schwierigkeiten bei der Gründung eines Modelabels? Meiner Erfahrung nach ist es das Setzen von Prioritäten. Denn viele Gründer verzetteln sich auf ihrem Weg maßlos und haben schlussendlich einen riesigen Berg an TO-DOs, aber keine Motivation mehr. Auf neuem Terrier versuchen wir uns an alles zu klammern, was uns einen Halt geben kann. Dabei schieben wir oft genau die relevanten Dinge von uns weg, auch wenn das bedeutet, dass uns diese Dinge nicht vorwärts bringen.

    Sind wir mal ehrlich: Wie wichtig sind bei der ersten Planung deines Labels Visitenkarten oder gar das perfekte Logo? (selbst große Marken wie HUGO BOSS passen ihr Logo immer wieder neu an). Woraus besteht ein Modelabel letztendlich? Brauchst du wirklich im ersten Schritt eine Webseite mit all den Aufgaben, die daran hängen? Aus meiner Erfahrung kann ich dir eine ganz klare Antwort geben: NEIN!

    Darum habe ich meinen aktuellen 10-Wochen-Intensivkurs so aufgebaut, dass du dich nur mit den relevanten Aufgaben beschäftigst, um dir jahrelange Arbeit an perfekten Konzepten oder Businessplänen zu ersparen. Dabei erkläre ich dir, welche To-Dos VOR der Gründung eine Rolle spielen und wie du diese bewältigst. Zudem erhältst du mit jedem Modul Checklisten, um deine Fortschritte sehen zu können.

    Hast du Lust dabei zu sein? Dann schreibe dich gleich für meinen Kurs ein. Das erste Modul beginnt am 29.10.2023.

    3D Fashion Design Video

    3D Fashion Design: Online Live Events

    Wir sehen gerade, mit welcher rasanten Geschwindigkeit ChatGPT die Welt verändert. Gerade in den kreativen Bereichen nimmt die KI-Technologie bereits viel Arbeit ab. Auch in der konservativen Modebranche wird das Umdenken stärker und moderne Techniken und 3D Fashion Design lassen sich kaum mehr aufhalten.

    Die Modeindustrie wird digitaler, dank neuer 3D-Programme. Im Rahmen einer kostenfreien Eventreihe mit der CLO3D-Trainerin Julia Braun beleuchten wir gemeinsam 3D-Modedesign. Julia teilt ihr Wissen aus dem Bereich der 3D-Fashion Design und unterrichtet als eine der wenigen Trainerinnen in Deutschland das Programm CLO 3D online.


    Für wen eignen sich 3D-Visualisierungen?

    Das Thema 3D-Modedesign ist sehr umfangreich. Gerade für Einsteiger in der Branche ist es häufig schwierig die Möglichkeiten zu greifen. Daher haben wir ebenfalls zwei nachhaltige Modelabels mit an Bord, die ihre Modelle für die 3D-Visualisierung zur Verfügung stellen und ihre Erfahrungen zu diesem Thema teilen. Wir möchten anhand des Praxisbezugs in den einzelnen Online-Live-Events zeigen, wie sich die Technik für Freelancer, Branchenneulinge und kleine Modelabels nutzen lässt.

    3D-Visualisierungen haben unserer Meinung nach das Potenzial gerade kleinen Modelabels und Mode-Start-ups Zeit und Kosten zu sparen, und bietet die Möglichkeit die Modellidee anzutesten, bevor Stoffe verbraucht oder eine Produktion in Auftrag gegeben werden muss. Dabei braucht ein Markeninhaber nicht selbst die komplette Technik zu beherrschen, sondern kann auf die Expertise von Freelancern zurückgreifen.

    Was begeistert mich an der neuen Technik?

    Ganze Kollektionen und Modenschauen lassen sich damit am Computer entwerfen und das lebensecht und branchenüblich. Designs können mit Produzenten geteilt und verwaltet werden. Produkte können ohne ein Stück Stoff genutzt zu haben, für Endkunden, Einkäufer oder Presseagenturen dargestellt werden – all das ist mit 3D-Programmen möglich. Darum habe ich mich dem Thema verschrieben und arbeite auch im Hintergrund an Kooperationen mit Produktionsstätten und Freelancern, die meinen Kunden dabei helfen, ihre Ideen mithilfe von 3D-Visualisierungen auszuarbeiten.


    Aufzeichnungen aus unseren Online-Live-Events 3D Fashion Design


    1. Folge: Herkömmlicher vs. digitaler Entwicklungsprozess

    Im ersten Event haben wir uns den Unterschied zwischen dem herkömmlichen und dem digitalen Entwicklungsprozesses eines Kleidungsstück näher angesehen. Die Aufzeichnung kannst dir über YouTube ansehen:

    Mit einem Klick auf das Video gelangst du zu YouTube


    2. Folge: Digitale Erstellung technischer Zeichnungen & Dateitypen für die Schnitterstellung

    In unserem zweiten Event haben wir die beiden Modelabels IOSOY und simply love it vorgestellt, die uns ihre Modelle für die 3D-Visualisierungen zur Verfügung gestellt haben. Zudem sind wir auf die Dateitypen eingegangen, die für eine Visualisierung benötigt werden. Außerdem haben wir uns dreidimensionale technische Zeichnungen, die digitale Schnitterstellung und die Stoffauswahl angesehen.

    Mit einem Klick auf das Video gelangst du zu YouTube


    3. Folge: Virtuelle Anprobe eines 3D-Modells & Materialauswahl

    Das dritten Event zeigt eine Anprobe eines Modelles von simply love it mit verschiedenen Materialien und Stoffstärken. Außerdem erhältst du in der Aufzeichnung einen Einblick in die Printplatzierung anhand eines Beispiels aus der Industrie und in die Stoffbibliothek.

    Mit einem Klick auf das Video gelangst du zu YouTube


    4. Folge: Produktionsunterlagen & Vertriebsmaterial mithilfe von 3D-Modellen

    Im vierten Event gehen wir auf die Produktionsunterlagen, wie Tech Packs ein, die unerlässlich für die Produktion eines Kleidungsstücks sind. Außerdem zeigen wir dir, wie du Vertriebsmaterialien noch vor dem ersten physischen Prototypen erstellen kannst.

    Mit einem Klick auf das Video gelangst du zu YouTube
    modemarke aufbauen

    So kannst du eine Modemarke aufbauen

    Eine Modemarke besteht aus mehr als nur Kleidungsstücken. Damit dein Projekt zu einem langfristigen Erfolg führt, ist eine stabile Basis notwendig, die dein Unternehmen trägt. Dazu kannst du deine Modemarke aus dem Kern deiner Idee heraus aufbauen.

    „Ich habe schon seit Jahren eine Idee für den Aufbau einer Modemarke im Kopf und nun habe ich das Gefühl, mich endlich mit der Umsetzung auseinandersetzen zu müssen. Leider weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll, darum hoffe ich, dass du mich in meinem Vorhaben unterstützen kannst?“

    Welche Fragen stellen sich, wenn du eine Modemarke aufbauen möchtest?

    Solche und ähnliche Anfragen erreichen mich tagtäglich per E-Mail oder über Social Media. Jedes Mal spüre ich den Leidensdruck, der sich zwischen diesen Zeilen verbirgt, denn ich war selbst jahrelang in der gleichen Situation sowohl mit meinem ersten eigenen Modelabel als auch in der Aufbauphase von Modekarriere.com. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus, kann ich dir sagen, dass dieser Wunsch nicht einfach verschwinden, sondern dich sehr lange verfolgen wird. Die Fragen, die sich dabei im Hinterkopf verbergen:

    Kann meine Idee zum Erfolg führen?

    Kann ich alleine (und ohne Erfahrung) eine Modemarke aufbauen?

    In diesen Fragen verbergen sich zwei Antworten: „Du kannst!“ oder „Du kannst nicht!“. Es wäre fatal, an dieser Stelle zu sagen, dass es einfach wäre. Schließlich weißt du selbst, wie viele Modemarken kommen und genauso schnell wieder vom Markt verschwinden. Aber du siehst auch, dass eine Möglichkeit besteht, deinem Traum näher zu kommen.

    Es geht also um die Frage nach dem WIE.

    Aus der ersten Motivation einen Mehrwert machen

    Mit der richtigen Vorbereitung möchte ich dir helfen, den Mehrwert deiner Kollektion zu definieren. Er bildet die Basis für deinen Kollektionsaufbau und ebenso für dein Marketing. Für die Definition der eigenen Werte ist es unerlässlich, deinem potenziellen Kunden deinen Antrieb zu vermitteln, denn die Konkurrenz am Markt ist riesig und eine „schöne“ Kollektion alleine reicht für den langfristigen Erfolg nicht aus.

    Der Kern deiner Marke hilft dir dabei, alle späteren Entscheidungen zum Marketing, Vertrieb, zur Zielgruppe und zum Kleidungsstück selbst, zielorientiert treffen zu können. Was macht dich aus und welche Teile deiner Fähigkeiten sind wichtig für deine zukünftige Arbeit mit deiner Modemarke?

    Dazu betrachten wir, welche Punkte für deine Zielgruppe ebenso wichtig sind und formulieren daraus den Mehrwert, den dein Modelabel liefert.

    Hier habe ich dazu ein Beispiel für dich:

    „Ich glaube daran, dass unser gegenüber auf die Farben, die wir tragen reagiert und sich entsprechend verhält. Darum möchte ich die Wirkung von Farben bewusst für meine Businesskollektion zum Einsatz bringen, damit Frauen in der Geschäftswelt selbstbewusst wahrgenommen werden.“

    Hast du auch nach dem Lesen dieses Beispiels bereits ein Bild im Kopf, wie die Trägerin dieser Mode aussehen könnte und wie das Outfit an ihr aussähe? Genau darum geht es! Aus deiner Idee heraus sollen Bilder entstehen.

    Modemarke aufbauen: Was verbindet dich mit deiner Zielgruppe?

    Die folgenden Fragen helfen dir dabei, deine Motivation und deine Fähigkeiten herauszuarbeiten:

    Hobbies: WAS ENTSPANNT DICH? WOMIT LÄDST DU DEINE AKKUS WIEDER AUF?

    Interessen: THEMEN, DIE DICH INTERESSIEREN (diese müssen nicht auf dein Modelabel bezogen sein)

    Leidenschaft: WOFÜR BRENNST DU? WAS VERFOLGST DU MIT VOLLER ENERGIE?

    Job/ Ausbildung: WAS SIND DEINE FÄHIGKEITEN?

    Persönlichkeit: WAS ZEICHNET DICH AUS?

    Für die Beantwortung dieser Fragen hilft es dir, deine Familie und deine Freunde um ihre Einschätzung zu bitten. Nachdem du deine Stichworte aufgeschrieben hast, umkreise die Punkte, die auch auf deinen zukünftigen Kunden zutreffen sollten. Das zeigt dir, was dich mit deiner Zielgruppe verbindet.

    Definiere deine Idee

    Welche Stichworte bzw. Wortphrasen fallen dir ein, wenn du an dein Modelabel denkst? Dazu kannst du auch Farbnamen, Adjektive, Slogans oder Ähnliches nutzen, um deine Vision zu beschreiben. All diese Worte helfen dir zu einer klaren Vision deiner Idee und eignen sich im Laufe der Zeit als Tonality für deine Web- und Marketingtexte. Denn treffende Beschreibungen aus dem Ärmel zu schütteln ist gar nicht so leicht und darum arbeiten viele Marken mit Tonality-Briefings.

    Was ist dein Antrieb? Formuliere den Mehrwert deiner Modemarke

    Starte deinen Satz mit „ICH GLAUBE DARAN, DASS …“

    Nutze als Hilfe deine umkreisten Punkte und die Stichworte, die deine Idee definieren. Für die Ausformulierung kannst du wie folgt vorgehen: WARUM + WIE & WAS „Ich glaube daran, dass…. darum unterstütze ich…“ oder „Ich bin überzeugt, dass…, darum möchte ich … “ Die Formulierungen dienen nur als Unterstützung, letztlich kannst du deinen Mehrwert beschreiben, wie er für dich stimmig klingt. (Ein Beispiel dazu hast du bereits oben gelesen)

    Das Potenzial deines Mehrwerts

    Da sich immer wieder die Frage stellt, ob deine Idee Potenzial hat und du überhaupt eine Modemarke aufbauen kannst, habe ich hier ein paar Stichpunkte zusammengetragen, dir zeigen sollen, ob die Definition deines Mehrwerts Potenzial hat:

    • Du kannst dich mit dem Thema stundenlang beschäftigen oder kennst dich mit der Thematik bereits bestens aus.
    • Dein Mehrwert geht vom Kundennutzen aus, das heißt er löst ein echtes Problem deiner Zielgruppe.
    • Du benötigst keine teure Technologie oder sonstige astronomischen Investments, sondern kannst die Idee mit üblichen Mitteln testen.

    Du willst deine Modemarke Schritt-für-Schritt nach einer erprobten Anleitung aufbauen?

    Ich weiß, wie schwierig es sein kann, im Meer der Möglichkeiten zu schwimmen und entscheidungen zu treffen, die einen wirklich dem eigenen Traum näher bringen. Mit der Gründung meines eigenen Dirndllabels ging es mir ganz ähnlich. Ich hatte oftmals das Gefühl überwiegend vor verschlossenen Türen zu stehen und das, obwohl ich aus der Textilindustrie komme.

    Darum war es für mich in den letzten Jahren ein großes Anliegen, endlich einen Kurs zu veröffentlichen, um meinen Lesern dabei zu helfen, die Türen zur Modebranche auf zu bekommen. Mein 10-Wochen-Intensivkurs geht nun bereits in die 2. Runde und ist so aufgebaut, dass du dich nur mit den relevanten Aufgaben beschäftigst, um dir jahrelange Arbeit an perfekten Konzepten oder Businessplänen zu ersparen. Dabei erkläre ich dir, welche To-Dos VOR der Gründung eine Rolle spielen und wie du diese bewältigst. Zudem erhältst du mit jedem Modul Checklisten, um deine Fortschritte sehen zu können.

    Hast du Lust dabei zu sein? Dann schreibe dich noch schnell für meinen Kurs ein, denn der Startschuss ist morgen, der 29.10.2023.