E-Book Produktionsreif – Von der gesponnenen Kollektionsidee zu einem individuellen Produktionsplan

Produktionsreif Modelabel gründen

E-Book Produktionsreif – Von der gesponnenen Kollektionsidee zu einem individuellen Produktionsplan

Die Fast-Fashion-Industrie hinter sich lassen und zu einer verantwortungsvollen Textilindustrie beitragen. Das ist eine häufig genannte Motivation ein Mode-Start-up zu gründen. Doch die Branche hütet ihre Geheimnisse und erlaubt nur wenigen einen Blick in das wahre Alltagsgeschäft der glitzernden Modewelt. Ohne fundiertes Wissen scheitern die meisten Modelabels an ihrem ambitionierten Traum. Mit meinem praktischen und leicht verständlichen Workbook mache ich selbstständige Modedesigner und Quereinsteiger mit dem Thema der bewussten Bekleidungsproduktion vertraut. Durch Interviews mit bewusst agierenden Modelabels und praxisorientierten Aufgaben zeige ich mit meiner Erfahrung als gelernte Modedesignerin, wie die Produktion einer Kollektion auch mit kleinen Stückzahlen gelingen kann. Das Buch wird vom Netzwerk für Mode.Textil.Interieur.Accessoire.Design e. V. empfohlen.

WARUM PRODUKTIONSREIF DAS RICHTIGE BUCH FÜR DEINEN ERFOLG IST

Das Buch ist ein Projekt, das ich mir vor elf Jahren mit der Gründung meines Trachtenlabels selbst gewünscht hätte. Zu dieser Zeit musste ich mir alle Infos, trotz bekleidungstechnischer Ausbildung selbst mühsam zusammensuchen. Bis heute gibt es im Internet keine weitreichenden Infos, wie du eine Modeproduktion angehen kannst. Aber es gibt viele Entscheidungen zu treffen, die große Auswirkungen auf deinen Erfolg mit deinem Modelabel haben werden. Das ändert für dich mit diesem Buch. Auch für Modeschüler oder Modeinteressenten ist dieses Buch eine Bereicherung, um zu verstehen, was sie im späteren Berufsleben erwartet.

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Für einmalig 39,99 Euro (umsatzsteuerbefreit nach § 19 Abs. 1 UstG) bekommst du 140 Seiten fachmännisches Wissen als praktisches Taschenbuch. Zusätzlich erhältst du Zugang zu meiner Worksheet-Bibliothek. Das Workbook ist ein Werk aus über 15 Jahren Erfahrung in der Modebranche. Der Austausch während meiner Beratungsgespräche hat mir geholfen das Buch auch für Quereinsteiger klar und verständlich zu halten. Siehe dazu auch die Meinungen meiner Leser.

Modedesign Vorlagen ArbeitsunterlagenProduktionsreif

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Das sagen meine Kundinnen

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Nina H. 22.04.2021

Ich hatte schon lange versucht mir Wissen über das Gründen eines Modelabels anzueignen. Allerdings blieben dabei immer viele Fragen offen. Daraufhin habe ich im Internet nach Hilfestellungen bzw. Erfahrungen in diesem Bereich gesucht. Irgendwann wurde mir dann das Buch „Produktionsreif“ vorgeschlagen und ich habe mir sofort das E-Book gekauft. Ich hatte es in kürzester Zeit durchgelesen, da es so interessant und anschaulich geschrieben war. Viele meiner Fragen wurden in dem Buch beantwortet und ich konnte mir endlich mehr unter den ganzen Fachbegriffen vorstellen.

Weitere Produkte für dein Modelabel

Planung für dein Modelabel, Businessplan

Jahresplanung für dein Modelabel

Diese 7 Fragen solltest du dir im Vorfeld stellen

Kennst du dieses aufregende Gefühl, wenn ein neues Jahr vor dir liegt und du 12 Monate, 52 Wochen und 365 Tage Zeit hast, deine Ideen und Projekte für dein Modelabel umzusetzen?

Da sich das aktuelle Jahr dem Ende neigt und ein neues Jahr mit vielen Möglichkeiten und Herausforderungen vor uns liegt, möchte ich diesen Zeitpunkt nutzen, um dir die richtigen Fragen mit auf den Weg zu geben, mit denen du dein kommendes Jahr besser planen kannst.

Hast du schon mal dein Jahr geplant?

Insbesondere wenn du dich in der Gründungsphase deines Modelabels befindest, wird dich eine Jahresplanung für dein Modelabel unterstützen. Denn sind wir mal ehrlich: Zu Beginn ist es gar nicht so leicht, wichtige Aufgaben von unwichtigen zu unterscheiden. Die Gründungsphase sollte rasch Realität werden, damit deine Motivation bestehen bleibt und du dich stetig über Etappensiege freuen kannst, anstatt still zu stehen. Wenn dein Modelabel schon länger auf dem Markt ist, bedeutet das aber nicht, das alles rund läuft. Eine ausführliche Planung hilft dir dabei, neue Ziele zu erreichen und den Schritt zu schaffen, von deinem eigenen Modelabel leben zu können.

Egal in welchem Stadium sich dein Modelabel befindet, deine Jahresplanung hilft dir, deine kreativen Ideen und Projekte zu strukturieren.

Dabei ist auch die Planung deiner Unternehmenszahlen relevant. Viele Gründer und sogar bereits Labelinhaber kennen ihre Umsatzziele oder Gewinnabsichten nicht genau. Doch dieser Teil der Planung ist absolut essenziell, egal wo du gerade mit deinem Business stehst, ob du bisher 0, 5, 50 oder 500 Produkte verkauft hast. Etablierte Unternehmen in allen Größen planen ihr Jahr in Voraus.

Zu diesem Teil der Planung gehören eine Umsatz-, Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung. Nur wenn du genau weißt, wohin du im nächsten Jahr umsatztechnisch wachsen willst, kannst du die Weichen dafür stellen und dich um die entsprechende Finanzierung kümmern, mit der sich dein Ziel realisieren lässt. Denn ohne den Einsatz von Kapital geht es nicht.


Dazu habe ich ein Beispiel aus meiner Erfahrung mit Modemarken für dich: Der Großteil der Unternehmen plant ca. 10 % des Zielumsatz für das nächste Jahr als Marketingbudget ein, um den angestrebten Umsatz überhaupt erreichen zu können.

Zum Marketing zählen nicht nur bezahlte Werbeanzeigen, sondern auch Messekosten, Grafiker, virtuelle Assistenten, Planungssoftware, Flyer zur Beilage in deinen Paketen, individualisiertes Klebeband und Aufwenden für ein Fotoshooting.

Wenn du nicht weißt, welchen Umsatz du im nächsten Jahr anstrebst, kannst du auch nicht kalkulieren, wie hoch deine Marketingausgaben sein müssen.


Ich bin ein Freund des schnellen Handelns, doch „einfach drauf los“ verspricht dir am wenigsten Erfolg.

„Erfolg ist eine Definitionssache. Für jeden bedeutet Erfolg etwas anderes. Die häufigste Zielsetzung ist eine gewisse Gewinnabsicht und Lebensstandard. Demnach können wir nur erfolgreich sein, wenn wir unsere Ziele kennen und die einzelnen Schritte, wie wir dorthin gelangen.“

Aus dem Workbook Estimate, Anne Häfner

Wenn du die Entscheidung getroffen hast, dein Jahr zu planen, fehlt dir vielleicht noch ein klarer Einstieg in das Thema. Möchtest du erfahren, wie du dein Jahr planen kannst? Dann lies gerne weiter, denn im Folgenden stelle ich dir 7 wichtige Fragen, die du dir im Vorfeld deiner Jahresplanung für dein Modelabel stellen solltest:

Die richtigen Fragen im Vorfeld deiner Jahresplanung für dein Modelabel

Bei einigen Fragen fühlst du dich vielleicht ertappt oder sogar angegriffen, aber ich möchte betonen: Eine ehrliche Antwort auf diese Fragen hilft dir, dich weiter zu entwickeln und dein Modelabel weiter voranzutreiben. Am besten nutzt du dafür ein Notizbuch:

  1. Welche Projekte und Ideen hast du für das kommende Jahr? Was möchtest du gerne umsetzen?
  1. Was hast du 2022 nicht geschafft? Warum nicht?
  1. Wie fühlst du dich aktuell mit deinem Business? Was hat dich glücklich gemacht und was hat dir gar keinen Spaß gemacht?
  1. Wofür hättest du gerne mehr Zeit? Beruflich und privat?
  1. Gibt es Modelabels, an denen du dich orientierst oder die dich inspirieren?
  1. Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Kunden? Bekommst Du Dankes-Mails? Beschweren sich viele Kunden? Hast du einen langen Austausch mit Kunden, bevor es zu einem Kauf kommt?
  1. Wie gut kennst du deine Zahlen? Weißt du, wie viel Umsatz du bisher erwirtschaftet hast? Wie hoch war deine Entwicklungskosten sind? Wieviel Marketingbudget oder welchen Gewinn du letztendlich erwirtschaftet hast?

Konntest du alle Fragen zu deiner Zufriedenheit beantworten? Vielleicht nicht, das ist aber auch gar nicht schlimm. Es geht darum, dass du entdeckst, wo du persönlich und auch dein Modelabel noch wachsen darf.

Ich helfe dir bei der Wertschätzung, Souveränität und Skalierung deines Modelabels

Ich weiß es aus eigener Erfahrung, ein Modelabel zu gründen und dranzubleiben ist ein echter Kraftakt und Reflexion ist manchmal gar nicht so leicht. Aber dein Vorhaben sollte sich lohnen, daher ist es so wichtig Fakten zu schaffen. In zahlreichen Mentorings habe ich genau diese Fragen mit meinen Kunden beantwortet. Aus diesen Fragestellungen heraus habe ich ESTIMATE entwickelt. Dieses Tool steht für die Wertschätzung, die Souveränität und Skalierung deines Modelabels. Anhand deiner Erfolgszahlen findest du die richtige Positionierung für deine Modemarke, kannst dein Budget festlegen, deine Zielgruppe definieren und dich bei deinen Entscheidungen zum Wachstum fokussieren. Damit hebst du deine Vision deines Modelabels auf die nächste Ebene und folgst finanziell einem roten Faden. Willst du mehr erfahren? Hier geht’s zum Tool.

Preisgestaltung Modelabel
Mit einem Klick auf das Bild gelangst du zum Tool für deine Planung und Preisgestaltung
Mithilfe von 4 verschiedenen Exceltabellen aus dem Tool Estimate lässt sich dein Vorhaben in Zahlen planen
3D Modedesigner Portfolio

3D Modedesigner werden – Eine Weiterbildung, die deine Karriere ankurbelt

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Ob Metaversum, NFTs oder 3D-Design, die Modebranche erkennt inzwischen die Chancen, die sich durch die neuen technischen Möglichkeiten ergeben. Warum es sich lohnt, 3D Modedesigner werden zu wollen, habe ich mit der CLO 3D-Trainerin Julia Braun besprochen. Sie zeigt Ausbildungsmöglichkeiten und Chancen als 3D Modedesigner auf. Julia hat jahrelange Kurserfahrung im Bereich 3D Modedesign und unterrichtet als eine der wenigen Trainer das Programm CLO 3D online und auf Deutsch.

Ihr Weg begann mit einer Schneiderlehre bei einem Haute Couture Atelier in Hannover. Im Anschluss bildete sich Julia zur Schnitt- und Fertigungsdirektrice an der AMD Hamburg weiter. Ihre ersten Erfahrungen als Modellmacherin machte sie in einem Schnittbüro in München. Mit ihren Kenntnissen im Schnittbereich begann sie 2013 als Software-Trainerin bei Assyst (eine gängiges 2D-Schnittsoftwaresystem). Nach ihrem Umzug nach Braunschweig im Jahr 2019 wechselte sie zum 3D Grafikprogramm CLO 3D und bildet seither Menschen aus, die 3D Modedesigner werden wollen.

Foto: Julia Braun, Trainerin für CLO 3D


Hast du das Gefühl, Kenntnisse in 3D-Fashion-Programmen werden immer öfters gesucht?

„Davon bin ich ganz fest überzeugt. Die Digitalisierung ist in allen Lebens- und Arbeitsbereichen angekommen. Daher erwarten immer mehr Unternehmen Erfahrungen im 3D-Bereich. Eine Weiterbildung ist absolut empfehlenswert, um nicht den Anschluss zu verlieren und der eigenen beruflichen Perspektive neuen Aufschwung zu geben.“

In welchen Bereichen kann man mit 3D-Fashion-Programmen in der Modeindustrie zu arbeiten?

„Die 3D-Visualisierung kann in vielen verschiedenen Bereichen in der Modeindustrie eingesetzt werden. Modedesigner und Schnittmacher sind Berufe, an die du sicher zuerst denkst. Jedoch bieten sich auch für Schneider, (Änderungsschneider und Maßschneider), Modeillustratoren und Textilgestalter sowie für daran angeschlossene Berufe völlig neue Möglichkeiten in der Berufsausübung und –gestaltung.“


Welche Erfahrungen haben deine Teilnehmer gemacht, nachdem sie einen Kurs in 3D Modedesign absolviert haben?

„Es zeigt sich sehr deutlich, dass viele Teilnehmer, die sich aufgrund ihrer eigenen Motivation im Bereich der 3D-Visualisierung weiterzubilden, sehr positive berufliche Veränderungen erlebt haben. Die Teilnehmer konnten z. B. durch einen anschließenden Jobwechsel und von einer damit einhergehenden beruflichen Weiterentwicklung profitieren. Aber auch die Integration und Neueinführung von 3D in den bisherigen Arbeitsalltag gelang vielen Kursteilnehmern.“

Welche Kurse bietest du derzeit für Menschen an, die 3D Modedesigner werden wollen?

„Ich freue mich ganz besonders seit 2021 eine geförderte Weiterbildung zum/r „Spezialist *in für 3D-Fashion-Design“ anbieten zu können. Die Schulung hierfür findet ausschließlich online statt, sodass keinerlei Reisen notwendig sind. Während der angebotenen Live-Termine arbeiten wir als Gruppe und lernen aktiv im gemeinsamen Austausch miteinander. Die Weiterbildung richtet sich an Selbständige, Arbeitnehmer und Arbeitssuchende. Die Kosten hierfür können über verschiedene Institutionen finanziert werden.

Weitere Informationen dazu gibt es auf virtual.fashion.info.

Zudem biete ich einen Basis-Onlinekurs zur selbständigen Erarbeitung an. Dieser Kurs für CLO 3D ist thematisch gegliedert. Je nach persönlichen Bedürfnis können verschiedene Themen ausgewählt werden, sodass die Teilnehmer nur das buchen, was sie wirklich benötigen. Der Kurs kann jederzeit begonnen werden.

Im Februar 2023 startet der neue CLO 3D Abendkurs. Dieser Kurs findet immer Montags und Donnerstags von 18:00 Uhr bis 20:30 Uhr als Zoom-Live-Training statt. Die Teilnehmer können die Aufzeichnungen im Anschluss zur Nachbereitung nutzen. Alle Kursmaterialien und Videos können jederzeit und unbegrenzt während der gesamten Kursdauer abgerufen werden. Jede Unterrichtseinheit wird mit einer praktischen Aufgabe und einem Quiz zur Überprüfung und Festigung der gelernten Inhalte abgeschlossen. Für offene Fragen und Support gibt es zusätzliche Live-Termine, sowie eine WhatsApp-Gruppe, in der sich die TeilnehmerInnen austauschen können.

Ebenfalls ab Februar 2023 beginnt der Weiterbildungsfolgekurs „Digital Fashion Creator“. Dieser schließt an den Basis- und Fortgeschrittenenkurs an. Hier lernen die Teilnehmer, wie sie virtuelle Shows und ganze Geschichten in der fantastischen Welt der digitalen Mode erstellen können. Neben der Erstellung von individuellen Avataren und Animationen werden die Teilnehmer nach dem Kurs in der Lage sein, beeindruckende Szenerien und Umgebungen zu gestalten. Sie schaffen damit einzigartige Erlebnisse für das Publikum ihrer Marke und setzen damit im Marketing völlig neue Maßstäbe. Wir sprechen hier von der Erstellung beeindruckender 3D-Szenen, der Visualisierung faszinierender Beleuchtung und Effekte, von Bildhauerei, Rigging und Charakteranimation und damit einem völlig neuen Level der Animation im Modebereich. Diesen Kurs biete ich auch als Abend-Kurs mit Zoom-Live-Training und jederzeit abrufbaren Materialien an. Wie gewohnt, gibt es zwei wöchentliche Live-Termine, die Aufzeichnungen dieser, sowie verschiedene Materialien zur individuellen Nachbereitung. Auch für diesen Kurs finden zusätzliche Live-Termine zur Klärung offener Fragen statt. In der Whats-App-Gruppe können sich die TeilnehmerInnen jederzeit gegenseitig kontaktieren und unterstützen.

Als besonderen Bonus für die Zoom-Live-Trainings gibt es bis 31.12.2022 einen Frühbucher-Rabatt von 25% mit dem Rabattcode „CLO3D25“.

Benötigt man Vorkenntnisse für die Teilnahme? Bzw. was brauchen deine Teilnehmer?

„Die TeilnehmerInnen benötigen keinerlei Vorkenntnisse. Wichtig ist nur, dass sie ein hohes Interesse an 3D-Visualisierung haben und aktiv in den Kursen mitarbeiten. Zudem benötigen sie ein Software-Abonnement für CLO 3D. Die Teilnehmer der (geförderten) Weiterbildung bekommen für die Dauer der Schulung die Software-Lizenz zur Verfügung gestellt und können sich bei Bedarf zusätzlich die geeignete Hardware ausleihen.“

Die Anforderungen können auf der Webseite der Software nachgeschaut werden:

CLO system requirements (June 2021) – How can we help you? (clo3d.com)

Zur kostenlosen Testversion von CLO geht’s hier entlang:

CLO | 3D Fashion Design Software (clo3d.com/download/6.1)

Welche Inhalte lernen die Teilnehmer in den Kursen?

„Ganz vereinfacht könnte man sagen, dass die Teilnehmer in meinen Kursen lernen, ein echter Profi im Bereich 3D Visualisierung zu werden und damit auch ihrer Karriere eine neue Richtung zu geben.“

„Wir starten bei den Basics d. h. den Funktionen und dem Grundaufbau von CLO 3D, sofern sie noch keine Vorkenntnisse haben, und arbeiten uns dann Stück für Stück vor.

Die Teilnehmer lernen, wie sie mit CLO 3D Kleidung und Accessoires konstruieren und gegebenenfalls gradieren. Ebenso lernen sie, wie sie diese am Avatar oder auch ohne Avatar visualisieren und sie anschließend mithilfe von verschiedenen Effekten perfekt in Szene setzen.

Ich zeige den Teilnehmern dabei genau, wie der Avatar individuell angepasst wird, wie Stoffe und Details ausgewählt und dargestellt werden können und wie es möglich ist, ansprechende und verkaufsfördernde Visualisierungen des eigenen Produktes zu gestalten.“


Du veranstaltest am 02.12.2022 den Digital Fashion Contest. Worum geht es dabei?

„Der Digital Fashion Contest ist ein Modedesignwettbewerb der ausschließlich online stattfindet. Unser Ziel ist es, aufstrebenden 3D Modedesignern in der digitalen Modebranche mit diesem Event die besondere Möglichkeit zu geben, ihre Vorstellungskraft, Kreativität, Leidenschaft für Innovation und Nachhaltigkeit in der Mode Ausdruck zu verleihen. Wir suchen neue Talente und geben ihnen die Chance sichtbar zu werden und sich im Wettbewerb der Konkurrenz zu stellen. Wir wollen den Designern die Chance geben, ihre Fähigkeiten und ihr erworbenes Können zu präsentieren und einem größerem Publikum zur Schau zu stellen.“

Du überlegst dir 3D Modedesigner zu werden? Schaue dir den Digital Fashion Contest an und mach dir selbst ein Bild von der Arbeit eines 3D Modedesigners. Zum Live-Event geht es hier entlang.

Vielen Dank, liebe Julia, dass du dir die Zeit genommen hast!

Body schwarz mit BH tiefer Ausschnitt Branini

Warum es sich lohnt den Schritt zum eigenen Modelabel als Quereinsteiger zu wagen – ein Interview der Gründerin von Branini

Im letzten Jahr hatte ich das Vergnügen, Nina Holzer durch ein Mentoring zu ihrer heutigen Marke Branini zu begleiten. Über ihre riesigen Sprünge von der Gründung des eigenen Modelabels als Quereinsteiger zur inzwischen zweiten Kollektion berichtete sie mir in einem Interview.

Modekarriere: Wofür steht Branini und was verbirgt sich hinter der Marke?

Nina: „Die Menschen wünschen sich immer mehr Gemütlichkeit in ihrem Leben und wollen dennoch modisch sein. Viele Frauen trauen sich aber noch nicht ohne BH nach draußen.

Ich sehe Branini als eine Marke für Frauen, die sich selbstbewusst kleiden und sich dennoch rundum wohlfühlen wollen, ob in der Öffentlichkeit oder Zuhause. Mit meiner Mode müssen sie nun keinen BH mehr tragen, da dieser bereits in allen Modellen integriert ist.“

Eigenes Modelabel als Quereinsteiger gründen Body Branini schwarz mit BH
Der Body „Toni“ von Branini in schwarz

Modekarriere: Du bist mit deinem eigenen Modelabel Quereinsteiger in der Modebranche. Wie hast du mit deiner Gründung gestartet?

Nina: „Im ersten Step habe ich begonnen, Modezeichnungen auf meinem Tablet zu skizzieren. Außerdem habe ich viel recherchiert und das Internet durchforstet, wie man ein eigenes Modelabel gründet. Dabei bin ich auf Modekarriere aufmerksam geworden. In diesem Zug habe ich mir dann gleich das eBook Produktionsreif gekauft und innerhalb von einem Tag fertiggelesen gelesen. Daraufhin habe ich dich angeschrieben und gefragt, ob du noch Mentoringplätze vergibst und glücklicherweise hattest du noch welche frei!

Wir haben zusammen viel erarbeitet – Preiskalkulationen, Moodboards und Zielgruppendefinition. Das hat mir enorm geholfen. Aber auch die Kontakte, die ich durch dich bekommen habe, waren sehr hilfreich.

Nach dem Mentoring habe ich mit einer Designerin zusammengearbeitet, was super ablief. Danach ging es daran, die Produktionsstätte anzuschreiben und Stoffe auszusuchen.“

Modekarriere: Was waren deine größten Herausforderungen vor dem Start und wie hast du sie gemeistert?

Nina: „Die größte Herausforderung war es auf jeden Fall herauszufinden, wie man überhaupt in die Modebranche einsteigen kann. Wie kommt man an Produktionsbetriebe? An Stoffe? An Partner und wie bekommt man Kontakte? Ich war in diesen Themen nicht drin und kannte auch niemanden, der in diesem Bereich arbeitet. Deshalb war ich auch so froh, dass ich Modekarriere gefunden habe.

Eine weitere Herausforderung war definitiv, dass ich nicht aus diesem Bereich komme und ich mein eigenes Modelabel als Quereinsteiger gegründet habe. Ich studiere Marketing und digitale Medien und arbeite inzwischen auch in der Branche. Ich hatte lediglich mal eine Nähmaschine bekommen und einfach drauflos genäht. Mit Schnittmustern und Ähnlichem kannte ich mich aber nicht aus.

Wenn man die ersten Prototypen in den Händen hält, lernt man schnell, wie ein Schnitt aussehen sollte und wie sich die Form am Körper verhält. Wenn man einfach startet kommt man rein – und genau das habe ich gemacht.“#

Modekarriere: Was hast du vor dem Launch deiner ersten Kollektion nicht erwartet?

Nina: „Während der Gründungsphase habe ich nur sehr wenigen Leuten von meinen Plänen erzählt. Daher war es für viele meiner Freunde eine riesige Überraschung aus dem Nichts heraus. Ich habe nicht erwartet, dass ich während des Launch so viel Unterstützung bekommen von ihnen bekommen würde. Sie haben meine Beiträge auf Instagram reposted, mich angeschrieben oder auch etwas gekauft und waren für mich da.

Womit ich auch gar nicht gerechnet habe: Als Außenstehender, der nicht vom Fach ist, mag man vielleicht denken, dass die Kommunikation während der Produktion schwierig wird oder der Betrieb einen nicht richtig ernst nehmen würde. Aber es kam ganz anders als erwartet.

Ich habe eine super Produktionsstätte, die mich sehr unterstützen. Der Kontakt ist sehr persönlich. Die Mitarbeiter helfen mir viel und wenn ein neuer Prototyp ankommt, machen sie mir auch Vorschläge, was noch optimiert werden könnte. Ich denke aber nicht, dass alle Produktionsstätten so sind.“

Modekarriere: Du hast nun deine zweite Kollektion mit einem Modelabel als Quereinsteiger herausgebracht. Was war das für ein Gefühl und was hast du aus der ersten Kollektion gelernt?

Nina: „Es war ein ganz tolles Gefühl! Ich habe mich fast noch mehr auf die zweite Kollektion gefreut, als auf die erste, da ich aus der ersten Kollektion schon so viel gelernt habe. Ich habe weniger Teile bestellt, habe gezielter auf Kundenwünsche geachtet, aber gleichzeitig mehr auf mein Bauchgefühl gehört. Die erste Kollektion hatte noch viele Einflüsse von außen, während in der neuen Kollektion mehr von Nina steckt.

Während des Mentorings haben wir bereits über einen Body gesprochen. Dieser kam nun endlich mit der neuen Kollektion raus. In dieser Saison sind nun auch Sommermodelle. Ich wollte keine langärmligen Teile mehr herausbringen, da ich selbst ein Sommermensch bin.

Es machte mich unheimlich glücklich, dass ich vor dem Launch so oft gefragt wurde, wann die neue Kollektion denn endlich herauskommt und so viele Menschen mit mir mitgefiebert haben.

Insgesamt konnte ich mich mit dieser Kollektion viel intensiver beschäftigen, da ich zusätzlich zur ersten Kollektion noch mitten in der Gründung war und somit auch noch eine Webseite aufbauen musste und und und… Ich hatte mich für die neue Kollektion in Adobe Illustrator reingefuchst, um diese komplett alleine zu designen. Dabei hat mir die Produktionsstätte zusätzlich viel Unterstützung gegeben.

Ich habe mich tiefgehend mit der Passform auseinandergesetzt, weil ich möchte, dass Branini für jede Frau da ist, egal ob kleine oder größere Brust. Deshalb gab es hier noch einige Überarbeitungen. Die Modelle sind in S, M und L erhältlich.

Diesmal sind zwei Modelle herausgekommen, bei denen ich mir nun sicher bin, dass sie jeder Frau passen. Ein weißes Top mit eckigem Ausschnitt und natürlich integriertem BH. Und dann gibt es noch einen Body in schwarz, weil ich diese Farbe für das Modell so edel empfand. Ich stelle mir das Teil zum Ausgehen oder zum Feiern gehen vor. Der Body hat einen sehr tiefen Rückenausschnitt und ist dadurch perfekt mit dem integriertem BH zu tragen. Ich war selbst immer auf der Suche nach so einem Teil, allerdings waren mir oft die Stoffe zu dünn, sodass alles durchschien. Und natürlich stellte sich damals immer die Frage, was ich darunter tragen könnte. Deshalb bin ich froh, dass ich mit Branini nun einen solchen rückenfreien Body mit integriertem BH herausbringen durfte.“

Modekarriere: Was sind deine zukünftigen Ziele mit Branini?

Ich wünsche mir noch weitere Kollektionen und dass sich Frauen in den Teilen wohlfühlen. Ich möchte, dass Frauen gerne ihre Branini-Sachen anziehen und sie nicht mehr missen möchten, weil sie diese auch ohne BH selbstbewusst tragen können. Ich schließe aber nicht aus, dass Branini auch mal andere Teile herausbringt. Ich hatte auch schon einige Anfragen für eine Herrenkollektion. Dann natürlich ohne integriertem BH ;)

Ich möchte, dass Branini ein Label ist, das Spaß macht, das sich ausprobiert.“

Vielen Dank für das Interview und die vielen Einblicke, die du mir und meinen Lesern damit gegeben hast. Wenn du Lust hast, die Teile von Branini kennenzulernen, schau hier in ihrem Shop vorbei.

Modelabel erfolgreich machen

So kannst du dein Modelabel erfolgreich machen – Tipps für Offline- und Online-Maßnahmen

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Um möglichst viele Menschen auf dein Modelabel aufmerksam zu machen, brauchst du eine kluge und durchdachte Marketingstrategie. Indem du Offline- und Online-Maßnahmen gezielt miteinander kombinierst, kannst du besonders viele potenzielle Kunden erreichen und den Erfolg deines Modelabels vorantreiben.

Die richtige Gewichtung der Marketingmaßnahmen finden

Ob du dich eher auf die Offline- oder auf die Online-Maßnahmen konzentrierst, solltest du davon abhängig machen, ob du eine eigene Boutique besitzt oder deine Ware allein online verkaufst. Wenn beides der Fall ist, ist meist eine sinnvolle Kombination aus Offline- und Online-Maßnahmen die richtige Wahl. Optimalerweise kannst du sogar beide Welten miteinander verflechten, indem du beispielsweise auf deine Flyer einen QR-Code drucken lässt, die direkt zu deinem Online-Shop führen.

QR-Codes auf meinen Flyern

Offline Marketing als wirksames lokales Instrument

Mit gezieltem Offline-Marketing erreichst du vor allem Kunden aus deiner Umgebung. Wenn du also eine kleine Boutique führst, solltest du nicht darauf verzichten. Dabei kannst du verschiedene Wege beschreiten. Ein echter Klassiker ist die Printwerbung in Form von Flyern, Plakaten und Broschüren, die sich kreativ und unterschiedlich verwirklichen lässt.

Schalte eine Zeitungsanzeige

Auch wenn es dir vielleicht ein wenig altmodisch erscheint, aber eine Annonce in der Zeitung kann dir dabei helfen, deinen Laden in deiner Stadt bekannter zu machen. Vor allem, wenn du ihn gerade erst eröffnet hast, solltest du das in einer Anzeige verkünden. Dabei gibt es auch viele regionale Magazine, die kostenfreie Anzeigenplatzierungen anbieten. Diese werden neben den lokalen Zeitungen noch von vielen Leuten gelesen, die auf der Suche nach aktuellen Informationen aus der Region sind.

Sei in deiner Stadt präsent

Es steht schon wieder ein Stadtfest an? Dann sorge dafür, dass du auch mit einem Stand dort vertreten bist. Nimm die schönsten Stücke aus deiner Kollektion mit und biete sie an einem Stand zum Kauf an. So kommst du mit den Leuten ins Gespräch und kannst ihnen auch direkt von deinem Laden um die Ecke erzählen. Lege zusätzlich Flyer oder Broschüren für die Passanten aus.

Suche nach Partnern

Du hast eine ganze Reihe von Plakaten und Flyern ausgedruckt, mit denen du dein Modelabel und dein Ladengeschäft bewerben möchtest und jetzt weißt du gar nicht, wohin damit? Dann gehe doch einfach einmal bei Geschäften in deiner Nähe Klinken putzen. Frage höflich, ob du ein paar Flyer dort auslegen kannst und biete im Gegenzug an, das Gleiche bei dir zu tun.

Weitere Möglichkeiten

Darüber hinaus kannst du dich auch in die Innenstadt stellen und Flyer an Passanten verteilen. Dafür benötigst du eine Sondernutzungserlaubnis. Diese solltest du vorher also unbedingt einholen. Außerdem besteht die Möglichkeit, Plakate gegen eine Gebühr an dafür vorgesehenen Wänden oder Litfaßsäulen aufzuhängen. Informiere dich vor dem Verteilen von Werbung immer über die rechtlichen Bedingungen.

Online-Marketing mithilfe von Social Media

Das Mode-Marketing lebt von Bildern. Deswegen sind gerade soziale Netzwerke wie für deine Branche geschaffen. Um für Interessenten auffindbar zu sein und dein Unternehmen als professionelles Label im Netz zu präsentieren, benötigst du also unbedingt einen eigenen Account. Zu den beliebtesten sozialen Netzwerken in Deutschland gehören Instagram, Facebook, Pinterest und TikTok. Für die Modebranche sind beispielsweise Pinterest und Instagram sehr interessant, da sich dort alles um Bilder dreht.

Erstelle Social Media Accounts und pflege sie

Um als Modelabel sichtbar zu werden, solltest du Accounts erstellen und diese regelmäßig mit neuen Bildern bestücken. Etabliere ein Hashtag, das zu deinem Label passt und gib Followern die Möglichkeit mit deinem Label zu interagieren. Das funktioniert beispielsweise über die Kommentare, aber auch mit Gewinnspielen und Umfragen. Wenn du es dir leisten kannst, besteht natürlich auch die Möglichkeit, eine Werbekampagne auf dem gewählten sozialen Netzwerk zu starten.


Arbeite mit Influencern zusammen

In der Modebranche ist es längst gang und gäbe, seine Kollektionen mithilfe von Influencern zu bewerben und von deren Followerschaft und der damit verbundenen Reichweite zu profitieren. Wenn ein bekannter Influencer ein Kleid aus deiner neuen Kollektion trägt und dich verlinkt, ist die Chance groß, dass einige seiner Follower bei dir vorbeischauen, um das Kleid nachzukaufen.

Die großen Influencer verlangen natürlich hohe Preise, die du wahrscheinlich nicht bezahlen kannst. Das musst du aber auch nicht. Es gibt jede Menge kleinere Influencer, die vielleicht genau deine Nische treffen. Du hast ein Vintage-Label? Dann such dir eine Influencerin heraus, die sich auf ihrem Account oder in ihrem Blog stets in stylishen Vintage-Looks zeigt.

Kostenkalkulation für dein Modelabel

Du willst ein Business mit langfristigem Erfolg...

Kenne die Zahlen, wie Preistargets oder Verkaufspreise deines Unternehmens und plane dein Budget sowie deinen Unternehmerlohn, für ein rentables Business, das dich dauerhaft motiviert.

Fragst du dich...

Wie viel kostet eine Kollektion und wie viel Budget sollte ich einplanen?

Welche Ausgaben sollte ich für die Herstellungskosten einrechnen?

Wie berücksichtige ich Marketingkosten, die sich nicht auf ein Modell herunterrechnen lassen?

Mit welchem Verkaufspreis mache ich Gewinn?

Welche Angaben benötigt ein Händler von mir?

Preisgestaltung Modelabel

Dein Erfolgstool

ESTIMATE

Stelle die Weichen deines Modelabels auf Erfolg. Was unterscheidet erfolgreiche Modelabels von Labels, die innerhalb der ersten 3 Jahre aufgeben? Sie haben ihre betriebswirtschaftlichen Zahlen im Griff, sind "wirtschaftlich". Sie arbeiten nicht nur, um ihre Kosten zu decken, sondern um von ihrem Modelabel leben zu können und ihre Umsätze für Wachstum zu reinvestieren. Sie sind damit attraktiv für alternative Geldgeber, die sie beim Wachstum unterstützen. Mit ESTIMATE kannst du spielend leicht, das optimale Szenario deines Unternehmens erörtern und an den Stellschrauben deines Unternehmens drehen.

ESTIMATE

ESTIMATE steht für die Wertschätzung, die Souveränität und Skalierung deines Modelabels. Anhand deiner Erfolgszahlen findest du die richtige Positionierung für deine Modemarke, kannst dein Budget festlegen, deine Zielgruppe definieren und dich bei deinen Entscheidungen zum Wachstum fokussieren. Damit hebst du deine Vision deines Modelabels auf die nächste Ebene.

Estimate by modekarriere

Estimate by modekarriere

Das erwartet dich mit

ESTIMATE

1 Excelsheet für die Kalkulation deiner Herstellungskosten mit hinterlegten Formeln für bis zu 12 Modellen, 1 Excelsheet für deine angestrebten Verkaufspreise mit hinterlegten Formeln für bis zu 12 Modellen, 1 Kalkulation für deine Erfolgszahlen, 42-seitiges Workbook für die Preisgestaltung und für Finanzierungschancen als PDF-Datei, 1 Einnahmen-Überschuss-Rechnung, 1 Preisliste zum Ausfüllen für deine Händler als Exceldatei. UND DAS BESTE: Du bekommst von mir ein Feedback zu deinem Vorhaben per Email!

Häufig gestellte Fragen

Map to Fashion Business

Bist du bereit...

Bist du bereit deine eigene Kollektion in Händen zu halten und Inhaberin deines eigenen Modelabels zu werden? Du bist bereit für einen Blickwinkel auf die Modebranche aus der Vogelperspektive?

Wie lange schon...

Wie lange spielst du schon mit dem Gedanken dein eigenes Modelabel zu gründen und hoffst, dass sich neben deinem Alltag und deinem Job etwas vorwärts bewegt?

Schmiedest du ständig Pläne zu deiner eigenen Kollektion und spürst, dass das genau dein Ding ist und trotzdem gehst du abends nicht zufrieden ins Bett?

Fällt es dir schwer mit anderen über deine Vision zu sprechen oder dein Umfeld für deine Entscheidung zu begeistern?

Suchst du ständig nach neuen Methoden, um dein Label auf den Weg zu bringen, findest aber keinen Zugang zu der Modebranche?

Das erwartet dich auf deiner Reise mit der

Map to Fashion Business

Bist du bereit deine eigene Kollektion in Händen zu halten und Inhaberin deines eigenen Modelabels zu werden?

Bist du bereit für einen Blickwinkel auf die Modebranche aus der Vogelperspektive, um endlich Klarheit über dein Vorhaben zu bekommen?

Bist du eine Leaderin und möchtest endlich konkrete Entscheidungen treffen, die dich deinem Ziel näher bringen?

Map to Fashion Business

140 Seiten fundiertes Wissen von der gesponnenen Kollektionsidee zum individuellen Produktionsplan im PDF-Format inkl. Download der Worksheets über QR-Codes im Buch (Deine Zugangsdaten erhältst du über die Bestellbestätigung) 

das dazugehörige Workbook inkl. monatlichen Checklisten als PDF-Datei

Excelsheets für deine Kosten- und Preiskalkulation (inkl. Ausfüllhilfe)

Preisliste zum Ausfüllen für deine Händler

Modeplaner 2022/23 deines Kollektionsrhythmus für eine bewusste Produktionsvorbereitung

Klickbare Links zu weiterführenden Gründerthemen

Bis zum 31.03.2022 Analyse deines Businesskonzepts per Email

2- 3 meiner besten Kontakte zu Produktionsagenturen für die Erstellung deiner Prototypen bzw. für die Herstellung deiner Produkte

ESTIMATE

Bereite dein Unternehmen für deinen langfristigen Erfolg vor. Mit der Map to Fashion Business findest du heraus, welcher Verkaufspreis oder welcher Herstellungspreis für dein Produkt in Frage kommen. Kenne die Zahlen deines Unternehmens und plane dein Budget sowie deinen Unternehmerlohn. Denn dein Business muss rentabel sein, damit du in deiner Leidenschaft dauerhaft motiviert bleibst.

CREATE

Komme mit dem Workbook Map to Fashion Business und dem Fachbuch Produktionsreif endlich ins Handeln. Lerne deine potenziellen Kunden kennen und skizziere die Hard Facts um dein Modelabel, damit die Zusammenarbeit mit Produktionspartnern gelingen kann. Stich für Stich erschaffst du detaillierte Modelle, ein Marketingkonzept, Vertriebswege mithilfe der monatlichen Checklisten und zielführenden Aufgaben. (Besonders als Quereinsteiger ohne Designerfahrung)

SCHEDULE

Wo fange ich an? Welche Aufgaben müssen zu welchem Zeitpunkt erledigt werden? Diese Fragen gehören der Vergangenheit an. Folge einem roten Faden, um den Überblick zu behalten. Der Modeplaner aus dem Bundle enthält einen kompletten Kollektionsrhythmus, um dir bei deinen Etappenzielen zu helfen.

verkaufsstrategien für dein Modelabel

Verkaufsstrategien für dein Modelabel

Wenn du noch ganz am Anfang deiner Gründung stehst, fragst du dich vielleicht, ob du dich schon mit den Verkaufsstrategien für dein Modelabel beschäftigen solltest.  Gleichzeitig fragst du dich, wie du die erste Kollektion deines Labels planen sollst. Du weißt vermutlich noch nicht, welche Stückzahl du produzieren lassen möchtest und wie viele Modelle es geben soll.

Wie findest du eine schlüssige Antwort auf diese Fragen? Durch die Planung deines Verkaufs! Es ist nie zu früh, um dich mit den verschiedenen Verkaufsstrategien für dein Modelabel zu beschäftigen. Selbst, wenn du noch nicht einmal weißt, wie das Design deiner zukünftigen Modelle aussehen wird. Die Verkaufsstrategie passt du an deine Zielgruppe an und deine Modellentwürfe ergeben sich aus den Wünschen deiner Zielgruppe.

Somit ist es notwendig, dass du dich mit deinem Wunschkunden vertraut machst. Denn du wählst die Verkaufsstrategien für dein Modelabel entsprechend dieses Kunden und nicht danach, welche Möglichkeiten für dich persönlich nahe liegen würden.

Deinen Wunschkunden analysieren

Du stellst dir also zunächst die folgenden Fragen:

Wie hoch sind die Ausgaben für Bekleidung jährlich?

Wo kauft dein Kunde überwiegend ein?

Worauf legt er beim Einkaufen wert?

Wann tätigt dein Kunde einen Kauf?

Welche anderen Marken bevorzugt der Kunde?

Es ist ganz wichtig, dass du diese Analyse nicht erst in der Phase der Kollektionsplanung machst, sondern bereits während der Gründungsvorbereitung. Denn ohne einen gut geplanten Verkauf, kannst du keine Produktion planen. Und ohne einen stichfesten Produktionsplan wird dich kein Produktionsbetrieb als ernstzunehmender Geschäftspartner anerkennen. Denn die gewählten Verkaufsstrategien für dein Modelabel entscheiden über:

  • die zu produzierende Stückzahl
  • den Zeitpunkt der Auslieferung
  • die Menge der Vertriebs- bzw. Shootingmuster und Prototypen
  • deine Gewinnmarge
  • die Anzahl der Kollektionsteile
  • die Menge der Folgekollektionen

Und all diese Infos braucht dein Hersteller, um dir ein Angebot machen zu können.

Ein Onlineshop ist ein tolles Marketingtool

Dabei ist ein Onlineshop bei Weitem nicht die einzige Möglichkeit deine Kollektion zu verkaufen. Meist ist es sogar aufwendiger, Besucher auf deine Seite zu bringen und diese über deine Shopseite letztendlich zu einem Kauf zu bewegen. In der Modewelt gibt es viele weitere spannende Vertriebskanäle, die dir langfristiges Wachstum bescheren. Allerdings ist eine Webseite mit integriertem Onlineshop ein tolles Marketingtool, um Endkunden auf deine Marke aufmerksam zu machen und deine Expertise unter Beweis zu stellen. Mit dem zunehmenden Erfolg beginnen jedoch eine Vielzahl an Problemen, die ich aus eigener Erfahrung kenne.

Onlineshops sind nicht automatisch eine der günstigen Verkaufsstrategien für dein Modelabel

Anne Häfner

Mit meinem eigenen Trachtenlabel hatte ich damals einen eigenen Onlineshop geführt. Für diesen hatte ich, wie die meisten Start-ups eine „lächerlich“ kleine Menge Modelle auf Lager. Ein Onlineshop verführt regelrecht dazu nur 1 Stück in jeder Größe parat zu haben. Die Probleme ergaben sich recht schnell: Für eine Fernsehproduktion wurde eine Vielzahl von Modellen geordert und das gleich in unterschiedlichen Größen. Natürlich würde die Produktion nicht alle Modelle behalten, somit war ich zunächst mit der Nachproduktion der Modelle beschäftigt und anschließend mit der Retoure der zurückgegebenen Teile.

Weiterhin hatte ich mit einer Vielzahl an Kundenanfragen zu kämpfen, die meine Tageskapazität bei Weitem überschritt. Somit musste eine Lösung für den Kundenservice her. Erst einige Zeit nach meiner Gründung habe ich mich an andere Vertriebskanäle gewagt, weil ich zunächst der Meinung war, ein Onlineshop ist einfach und kostengünstig. Jedoch ergab sich mit den neu gewonnenen Vertriebspartnern und Händlern ein ganz anderes Problem: der Verkaufspreis, den ich den Händlern bieten musste, fraß meine eigene Gewinnmarge auf.

Daher kann ich dir nur empfehlen, bereits zur Gründung deine Preise für spätere Ausweitungen ordentlich zu kalkulieren. Hast du einmal deine Verkaufspreise festgelegt, ist kein Kunde bereit in Zukunft wesentlich mehr zu bezahlen.

Durch Boutiquen und Einzelhändler Wachstum generieren

Die wenigsten Labels möchten mit einem eigenen Store starten, um möglichst wenig Kapital zu binden und die Fixkosten gering zu halten. Daher lohnt es sich neben einem eigenen Onlineshop auf Boutiquen und inhabergeführte Bekleidungsgeschäfte zuzugehen. Die Vorteile sind ganz klar:

  • Kundenkreis vergrößert sich
  • Möglichkeit Kunden persönlich kennenzulernen
  • höhere Aufmerksamkeit

Allerdings gibt es auch einige Dinge zu beachten, um bei einem Einzelhändler gelistet zu werden:

  • Deine Produkte müssen zum Konzept des Geschäftes passen
  • Eine größere Kollektion mit mehr Modellen und Farbnuancen ist nötig
  • Ware wird meist auf Kommission geordert (mit Rückgaberecht nach Ende der Saison)
  • Deine Gewinnmarge wird geringer, da der Händler auch mitverdienen will
  • Eine professionelle Vorbereitung mit allen Eckdaten zur Kollektion und attraktiv kalkulierten Preisen für den Händler wird nötig
  • Die Akquise nach geeigneten Händlern nimmt zunächst viel Zeit in Anspruch

Teste deine Kollektion bei Endkunden an

Um in den direkten Kontakt mit deinen Endkunden zu kommen und damit wertvolles Feedback zu erhalten, kannst du einen Stand bei örtlichen Shopping Events oder Designermärkten mieten. In diesem zeitlich begrenztem Umfang kannst du deine Kunden besser kennenlernen, bei überschaubaren Kosten für den Verkaufsstand. Ein weiterer Vorteil: Du benötigst keine großen Mengen und sollte dein Stand leergekauft werden, kannst du ihn abbauen und mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Gerade für den Kaltstart deines Labels ist diese Verkaufsstrategie sehr hilfreich und du kannst verschiedene Örtlichkeiten austesten.

Pop-up-Shops als Vorläufer zum eigenen Flagship Store

Wenn du langfristig eigene Ladenflächen anstrebst, eignet sich ein Pop-up-Shop, um diese Idee anzutesten. Du bekommst dadurch ein Gefühl dafür, wie viel Ware du benötigst, um die Kleiderständer und Verkaufstische ansprechend bestücken zu können. Außerdem lassen sich so ebenfalls verschiedene Städte, Länder oder Verkaufslagen innerhalb einer Stadt testen, um herauszufinden, welche Lage für deine Kollektion besser funktioniert. Beispielsweise wirst du in Hamburg an der Binnenalster oder am Rathaus andere Kunden vorfinden als im Schanzenviertel. Dabei geht es nicht nur um die Kollektion, sondern auch um das Visual Merchandising, dass die jeweilige Kundschaft dazu bewegt, deinen Pop-up-Shop zu betreten.

Ein weiterer Vorteil von Pop-up-Shops ist, dass diese häufig von der Stadt zusätzlich beworben werden, um die lokalen Händler vor Ort zu stärken.

Fachmessen als Verkaufsstrategie für dein Modelabel für internationales Wachstum

Du fragst dich, wie einige Labels es geschafft haben, international erfolgreich zu werden? Eine Möglichkeit ist es auf den Modeordermessen auszustellen, um deine Marke internationalen Einkäufern vorzustellen. Einkäufer kennen ihre Zielgruppe sehr sehr gut. Sie wissen welche Farben und Passformen sich gut an ihre Kunden verkaufen lassen und wie die Ware am besten platziert werden muss.

Ein Messestand alleine ist jedoch kein Garant für deinen internationalen Erfolg, selbst wenn er noch so liebevoll gestaltet und ausgeleuchtet wurde. Vielmehr ist eine gute Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg. Lade Einkäufer persönlich auf deinen Messestand ein, entwickle Giveaways und Lookbooks und plane ein kleines Event innerhalb deines Standes. Wenn du erfolgreich bist, hast du den Luxus deine Musterkollektion erst nach der Order der Einkäufer in Produktion zu geben. D. h. du produzierst nur, was Einkäufer bei dir bestellt haben und Modelle, die in zu geringer Stückzahl geordert wurden, musst du gar nicht erst produzieren. Das heißt, sie werden beim Hersteller storniert.

Wenn du nicht selbst einen Messestand führen möchtest, gibt es auch die Möglichkeit dies über eine Vertriebsagentur zu tun. Diese haben weitläufige Kontakte zu Einkäufern und auch zu allen Orderterminen Showrooms in den gängigen Orderzentren (z. B. in Düsseldorf, Sindelfingen etc.)

Der internationale Erfolg hat seinen Preis

  • Du musst stetige Neuigkeit für die Einkäufer bringen. Das heißt, die Einkäufer erwarten mindestens 2 bis 4 Kollektionen pro Jahr, weil sich deine Modelle üblicherweise auf der Ladenfläche schnell drehen und der Endkunde nicht vor leeren Kleiderständern stehen soll.
  • Nutzt du Einkaufsabteilungen als Verkaufsstrategie für dein Modelabel, ist es hilfreich die Kollektionen farblich aufeinander aufzubauen und regelmäßig neue Basics in die Kollektion einzufügen.
  • Deine Produktionskosten müssen niedrig sein, um die Handelsspanne für die Dienstleister bezahlen zu können.
  • Die Entwicklung deiner Musterkollektion muss weit vor dem eigentlichen Verkauf fertiggestellt sein, damit diese pünktlich auf den Messen und in den Showrooms zu sehen sind.
  • Du hast Vertragsverpflichtungen und zusätzliche Kosten, durch einen zusätzlichen Partner. Etwa 15 -25% des Verkaufspreises für die Einkäufer.

Wie du dich letztlich auch entscheidest, lege den Blick auf deinen zukünftigen Kunden. Gibt dieser gerne am Samstag Nachmittag sein Geld in feinen Boutiquen aus, sollte es eine deiner Verkaufsstrategien für dein Modelabel sein, Boutiquenbesitzer von deiner Kollektion zu überzeugen.

Um dafür die richtigen Verkaufspreise nennen zu können, erscheint ab 01.02.2022 mein Vertriebsbundle inkl. einer Preiskalkulation, um sowohl deine maximalen Ausgaben für die Produktion zu ermitteln als auch deine benötigten Verkaufspreise, um Gewinne zu erzielen. Melde dich bei meinem Newsletter an, um auf dem Laufenden zu bleiben.

In 5 Schritten die Produktion deines Modelabels

In 5 Schritten die Produktion deines Modelabels auslagern

Egal ob ausgebildeter Modedesigner oder Quereinsteiger: Mit dem Entschluss ein Modelabel zu gründen, geht die Frage einher, an wen du die Produktion auslagern kannst.

Und damit beginnt ein Prozess, der häufig unterschätzt wird. Im heutigen Artikel möchte ich dir erklären, was auf dich zukommt, wenn du dich entschließt deine Kollektion in die Hände einer Produktionsstätte zu geben.

Wenn du nicht gerade eine große Modekette bist, beginnen die Vorbereitungen für deine Kollektionen vor dem Launch mindestens ein Jahr im Voraus! Zum einen legst du für die erste Planung grundsätzliche Merkmale deiner Marke fest, wie deine Positionierung am Markt durch deine Preisgestaltung. Außerdem beginnst du mit der eigentlichen Gestaltung deiner Kollektion durch Trendrecherchen und dem Produktionsplan, mit dessen Hilfe du wichtige Kennzahlen, wie Stückzahl, Farbranges und Verkaufszeitraum erörterst. Außerdem baust du dir erstmalig ein Netz aus Partnern und Bekleidungsproduzenten auf, die mit ihrem Know-how schließlich deine Kollektion zum Leben erwecken.

1. Bestimme, welche Modelle in deine Kollektion einfließen sollen

Du hast jede Menge Ideen im Kopf, aber es fällt dir schwer eine Entscheidung zu treffen? Das geht vielen Start-ups so. Auf der einen Seite gibt es ein Meer an Möglichkeiten und auf der anderen Seite stellt sich die Frage, welche Modelle aus diesen Möglichkeiten sind die „richtigen“ für einen erfolgreichen Abverkauf. Starte zunächst mit einer Trendrecherche. Informiere dich bei deinen Mitbewerbern, auf Ordermessen für dein Modesegment oder im Internet. Daraus entwickelst du einen Kollektionsrahmenplan, der alle Merkmale, wie Warengruppen, Stückzahl je Modell, Farb- und Materialkarte, Dessins (Muster), angestrebte VK-Preise und Verkaufszeitraum beinhaltet. Mit einem sogenannten Tech Pack hältst du am Ende alle Details für jedes Modell einzeln fest. Es dient der Produktionsstätte als Wegweiser für die Erstellung des jeweiligen Kollektionsteils und ist unerlässlich, wenn du deine Mode Produktion auslagern möchtest. Für das Ausarbeiten der technischen Zeichnungen und die Festlegung auf bestimmte Materialien kann dir ein erfahrener freiberuflicher Modedesigner helfen.

2. Entwickle einen Produktionsplan, bevor du eine Anfrage an einen Modeproduzenten stellst

Nun stellt sich die Frage, welche Art von Dienstleistung ist anhand der Ergebnisse des Kollektionsrahmenplans für dich geeignet? Bevorzugst du die Zusammenarbeit mit einer Produktionsstätte im Vollgeschäft und möchtest Stückzahlen ab ca. 250 pro Modell herstellen lassen, weil die Modelle nicht allzu aufwendig sind und sich ohne großes Risiko verkaufen lassen? Dafür musst du dich nicht selbst um die Schnitterstellung, die Prototypenentwicklung und die Materialbeschaffung kümmern. Du bekommst sozusagen alles aus einer Hand.

Diese Steps können dir durch den Full-Service einer Produktionsstätte oder -agentur abgenommen werden

Oder basiert deine Kollektion auf sehr aufwendigen Modellen in kleiner Stückzahl, wofür du bereit bist, einige Aufgaben selbst zu koordinieren und an externe Freiberufler abzugeben? Dann ist die Kombination aus Freiberuflern und Modellnähereien für dich interessant.

Diese Dienstleistungen kannst du für die Entwicklung deiner Modelle auslagern
Diese Dienstleistungen kannst du für deine Produktion auslagern

Mit einem Produktionsplan bekommst du einen roten Faden an die Hand, welche Steps wann nötig werden und an welche Unternehmen du deine Produktion auslagern solltest. Außerdem beinhaltet ein Produktionsplan die Information, welche Mengen du wovon benötigen wirst, welche Lieferzeiten es zu beachten gilt und was die einzelnen Posten kosten. Diese Punkte geben nochmal ein realistisches Bild von deiner Idee im Kollektionsrahmenplan wieder. Du kannst so sehen, ab welcher Stückzahl sich ein „Gewinn“ bemerkbar macht und ob dein Verkaufszeitraum realistisch ist.

Regelmäßig unterstütze ich Kundinnen beim Zusammentragen dieser wertvollen Informationen und zeige Kontaktmöglichkeiten auf, um ein Netz an Modedienstleistern aufzubauen. Denke unbedingt daran: Ein erfahrener Partner kostet dich am Ende wesentlich weniger Geld, als eine fertig produzierte Kollektion, die nicht mal die Fixkosten deckt.

3. Verhandle erst über die Konditionen, bevor du deine Produktion auslagern solltest

Da du nun anhand deines Produktionsplans einen Zeit- und Preisrahmen recherchiert hast und deine Modelle professionell und preisgünstig vorbereitet sind, wird es Zeit die jeweiligen Ansprechpartner anzufragen, die für die Art der gewünschten Dienstleistung in Frage kommen.

Wie du deine Produktionsanfrage stellst, habe ich dir in diesem Artikel bereits erklärt. Wichtig ist es, dass du dir unbedingt Zeit für Preisvergleiche zwischen den Produktionsstätten bzw. Modellnähereien nimmst und nicht gleich das erste Angebot akzeptierst. Verhandlungen sind in dieser Branche ausdrücklich erwünscht und ein Ersparnis von 50 Cent pro Teil können schon einen großen Unterschied machen. Lass dich außerdem auf keinen Fall drängen, Verträge zu unterschreiben, ohne dich von der Qualität der Arbeit überzeugen zu können. Am besten lässt du dir ein Referenzmuster anfertigen. D. h. das Modell ist in Farbe und Passform deinem Modell ähnlich, aber noch nicht wie Original. Dazu dient dann dein Tech Pack. Wenn die Firma auf deine Warengruppe spezialisiert ist, sollte dies gar kein Problem sein, auch wenn du noch keinen fertigen Schnitt hast.

4. Startet gemeinsam in die produktionsreife Entwicklung

Hast du dich für eine Bekleidungsmanufaktur oder eine Näherei entschieden, geht es zunächst an die Prototypenentwicklung. In einigen Fällen stellst du die Schnitt selbst. Diese fertigt dann ein freiberuflicher Modedesigner oder Schnitttechniker für dich an. Je nachdem wer für den Schnitt verantwortlich ist, wird eng mit dir an der perfekten Passform arbeiten. Dies geschieht in den sogenannten Anproben. Das genähte Modell wird an einem Passformmodel mit den richtigen Körpermaßen begutachtet und die evtl. Änderungen werden in den Schnitt übertragen, woraufhin ein 2. Prototyp gefertigt wird. Denn der erste Schnitt sitzt eigentlich nie perfekt, egal ob T-Shirt oder Blazer. Das zu verwendende Material sollte bereits Originalware oder zumindest ein sehr ähnliches Material sein, um später keine bösen Überraschungen in der Produktion zu erleben.

Übrigens kann es auch durchaus vorkommen, dass ein Modell nach mehreren Anproben aufgegeben werden muss, da es zwar auf dem Papier gut aussieht, aber in der Realität nicht funktioniert. Daher solltest du gerade beim Launch deiner ersten Kollektion auf nicht zu aufwendige Teile setzen. Diese können oft unnötig viel Geld verpulvern.

5. Bleib in regem Austausch

Nachdem die Passform, das Material, das Dessin etc. harmonieren, gibst du die Bestätigung für den Anlauf der Produktion. Hierzu solltest du als Sicherheit ein Muster anfordern, dass wie in der späteren Produktion aussieht. Denn danach lässt sich nichts mehr ändern. Wenn es sich um eine größere Stückzahl handelt, solltest du dir auch während der Produktion ein bis zwei Muster zusenden lassen, um einen Vergleich zum bestätigten Muster zu haben und evtl. Probleme zeitnah beanstanden zu können. Denn Fehler passieren in der Produktion leider immer wieder. Meist lassen sich diese jedoch nachbessern.

Außerdem macht es Sinn, an dieser Stelle nochmals die Produktionszeit abzufragen, denn oftmals verschiebt sich der Auslieferungstermin, wenn zu viel Zeit für die Entwicklung benötigt wurde.

Gerade beim Aufbau dieser Geschäftsbeziehung schadet ein Besuch des Unternehmens nicht. Dabei lernt ihr euch besser kennen, könnt evtl. Folgeaufträge besprechen und bekommt ein besseres Verständnis von beiden Seiten. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass solche Besuche unheimlich lehrreich sind!

Modemesse

Was erwartet dich auf einer Modemesse?

Für Viele ist es kaum zu glauben, aber es gibt eine riesige Auswahl an Modemessen alleine in Deutschland. Für jedes Modesegment gibt es eine spezielle Modemesse, die von Kindermode, über Reitbekleidung bis hin zur Haute Couture reicht. Einige beherbergen Stoffhersteller und Textilagenturen. Andere zeigen die fertigen Kollektionen verschiedener Modemarken, auch Ordermesse genannt.

Ordermesse für Markenbekleidung

Letztere wird überwiegend von Einzelhändlern, Modeeinkäufern und Wiederverkäufern, aber auch Stylisten besucht, die die Kollektionen ca. ein halbes bis dreiviertel Jahr im Voraus ordern. Auf diesen Messen gibt es meist viel zu sehen, die einzelnen Marken buhlen um die Aufmerksamkeit der Messebesucher und nutzen dafür eine einladende Warenpräsentation und verteilen manchmal auch Give-Aways. Eine Vielzahl dieser Messen ist zukünftig in Frankfurt zu finden. Neben selbstständigen Modemarken sind auf einigen Ordermessen auch Hersteller zu finden, die fertige Kollektionen für das sogenannte Private Labeling anbieten. In höheren Stückzahlen nehmen sie auch Sonderanfertigungen entgegen.

Betrittst du den Orderstand einer Marke, wirst du in der Regel gefragt, wer du bist, ob du schon Kunde bist und für welche Firma du arbeitest. Dabei solltest du dich nicht als Gründer, mit der Idee ein eigenes Modelabel zu etablieren, outen, es sei denn es geht dir darum Markenware zuzukaufen oder deren Private Labeling-Angebot zu nutzen.

Ein Besuch einer solchen Modemesse eignet sich für Gründer, aber auch etablierte Mode Start-ups, um einen Überblick über den Markt und die Mitbewerber zu bekommen.

Hier sind die Gründe, warum du als Mode Start-up eine Ordermesse besuchen solltest:

  • Eine Übersicht über deine Mitbewerber (hilft dir auch für das Schreiben eines Businessplans)
  • Du bekommst ein realistisches Bild der Konkurrenz-Situation in der Modebranche und kannst abwägen, wo noch Lücken zu finden sind
  • Du siehst Trends, noch bevor sie im Laden hängen
  • Die Messe bietet die Möglichkeit Innovationen, die bereits in Bekleidung zur Anwendung gekommen sind, zu bestaunen
  • Du kannst Preisvergleiche anstellen, da du meist Einsicht auf die Einkaufspreise erhältst
  • Überblick über Warenpräsentationen und Werbematerialien, die etablierte Marken nutzen
  • Mögliche Kontakte für Private Labeling

Fachmessen für Rohstoffe, Materialien und Zutaten

Ausstellungen für Stoffhersteller und Textilagenturen sind etwas „intimer“. Jeder Aussteller hat eine mehr oder weniger geschlossene Parzelle zur Verfügung. Solche Messen richten sich an Einkaufsbüros, Stoffeinzelhändler, Bekleidungstechniker und Designer. Sie sind auf der Suche nach den perfekten Materialien. Dabei besuchen sie Lieferanten, die sie kennen oder suchen auch neue Geschäftskontakte. Diese Messen finden mindestens ein Jahr im Voraus statt, da erst die Stoffe eingekauft werden müssen, bevor eine Kollektion entwickelt werden kann.

An den Ständen der Textilagenturen bist du als Modelabel ein „gern gesehener Gast“, um deren Ware zu kaufen. Dabei kannst du dir auch ein Probestück bestellen, welche einige Wochen nach der Messe an deine Geschäftsadresse versendet wird. Allerdings wirst du nicht immer alle gewünschten Abschläge auch wirklich erhalten, wenn du noch kein Kunde bist. Auch bei der Order von Stoffen gibt es Mindestabnahmemengen, sodass viele Hersteller für dich als Start-up nicht in Frage kommen. Allerdings kannst du dabei immer nach Restbeständen und Lagerware fragen. Eine Sorgfältige Planung deiner Kollektion im Voraus macht dabei viel Sinn, um die Fragen der Hersteller beim persönlichen Gespräch beantworten zu können. Dabei geht es häufig darum, in wie vielen Farben du einen Stoff ordern möchtest und welche Mengen du benötigst. Bei dieser Gelegenheit kannst du vieles über Herstellungsmethoden, Nachhaltigkeit und Qualität erfahren und dir so einen Lieferantenpool aufbauen, deren Background du schon kennst.

Eine Modemesse für Stoffe und Zutaten mit mehreren Hallen kann dich schnell überfordern. Es warten viele spannende Stoffinnovationen auf dich. Aber was benötigst du wirklich? Schreibe dir eine Einkaufsliste inkl. benötigte Meteranzahl pro Modell. Nimm auch Farb- und Stoffproben mit, die du ins Auge gefasst hast, damit du dich schneller zurecht findest und auch gezielt nachfragen kannst.

Wie kommst du auf eine Modemesse?

Textilmessen sind überwiegend Fachmessen, also nur für Businesskunden. Für die Akkreditierung benötigst du einen Gewerbeschein im Modesegment, einen Nachweis über eine freiberufliche Tätigkeit oder eine Anstellung in einem Modeunternehmen. Bei einigen Messen können auch Modeschüler teilnehmen. Der Eintritt ist in der Regel kostenlos.

Es ist von Vorteil, wenn du das erste Mal eine Modemesse besuchst, mit einigen Ausstellern in Kontakt zu treten, um einen Anlaufpunkt zu haben. Das gibt dir eine größere Sicherheit. Vergiss auch auf keinen Fall genug Visitenkarten von deinem Unternehmen mitzunehmen.

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