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Dein eigenes Modelabel

Dein individueller Produktionsplan

Produktionsreif

Individueller Produktionsplan für dein Modebusiness

39,99 Euro


Du weißt nicht, wie du an Kontakte zu Bekleidungsherstellern kommst und falls doch, bekommst du auf deine Anfragen keine Antwort? Mit einem Produktionsplan speziell auf dein Vorhaben zugeschnitten, bekommst du einen roten Faden an die Hand, die dich durch die Produktion deiner Kollektion leitet. Dazu kann dir mein Team und ich auch mit der Überprüfung deiner bisher erstellten Produktionsunterlagen behilflich sein und zudem die passenden Hersteller und Produzenten für deine Modekollektion ausfindig machen.

  • Mit deiner Bestellung erhältst du einen Fragebogen, um deine Geschäftsidee einschätzen zu können (Datenschutz hat bei Modekarriere.com oberste Priorität)
  • Individuell nach deinen Bedürfnissen bekommst du einen Produktionsplan als PDF-Datei, mit allen Worksheets und Punkten, die für deine Produktion relevant sind (darunter auch Themen, wie Prototyping, Produzenten anfragen)
  • Dazu erhältst du eine umfangreiche Kontaktliste mit Herstellern, Stofflieferanten und allen Dienstleistern, die du entsprechend deines Sortiments benötigst
  • Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel zwei Wochen nach Auftragseingang
  • In dieser Zeit stehe ich dir auch für spezifische Fragen zur Verfügung

Das sagen meine Kunden

Eliane Peter:

„Ich habe mich an Modekarriere.com gewandt, weil ich auf der Suche nach Herstellern und Lieferanten war. Sonst findet man wenig zu diesem Thema. Dabei war ich über den schnellen, individuellen und mega netten und kompetenten Kontakt überrascht. Ich habe viele wichtige Informationen und Kontakte zu Herstellern bekommen. Durch die Informationen bin ich dabei Kontakte zu guten Lieferanten aufzubauen. Ohne die Adressen wäre ich ziemlich aufgeschmissen. Ich würde die Leistungen von Modekarriere.com Leuten empfehlen, die auch dabei sind ein eigenes Label zu gründen.“

Produktionsreif – dein Workbook für die Modeproduktion

Produktionsreif Workbook

eBook-Version Produktionsreif – Von der gesponnenen Kollektionsidee zu einem individuellen Produktionsplan

39,99 Euro


Die Fast-Fashion Industrie hinter sich lassen und zu einer verantwortungsvollen Textilindustrie beitragen. Das ist eine häufig genannte Motivation ein Mode Start-up zu gründen. Doch die Branche hütet ihre Geheimnisse und erlaubt nur Wenigen einen Blick in das wahre Alltagsgeschäft der glitzernden Modewelt. Ohne fundiertes Wissen scheitern die meisten Modelabels an ihrem ambitionierten Traum.

Mit meinem fundierten Workbook mache ich selbstständige Modedesigner und Quereinsteiger mit dem Thema der bewussten Bekleidungsproduktion vertraut. Durch Interviews mit bewusst agierenden Modelabels und praxisorientierten Aufgaben zeige ich mit meiner Erfahrung als gelernte Modedesignerin, wie die Produktion einer Kollektion auch mit kleinen Stückzahlen gelingen kann.

  • 125 Seiten fachmännisches Wissen und praxisorientierte Aufgaben im PDF-Format
  • Viele Dokumente als Exceldatei und PDF zum Download über QR-Codes im Buch
  • Praktische Ausfüllhilfe und ausführliche Erklärungen
  • Zahlreiche Nachhaltigkeitstipps für eine bewusste Produktionsvorbereitung
  • Klickbare Links zu interessanten Modethemen
  • Fallbeispiele und Interviews von Modelabels, die von ihrem Weg in die Branche erzählen
  • Hinweise zu Finanzierungsmöglichkeiten und Aufschlüsselung der Kosten einer Produktion
  • Eine Auswahl an Fachmessen, um die richtigen Kontakte zu knüpfen

Die eBook-Version von PRODUKTIONSREIF erscheint bis spätestens Mitte Dezember 2020. Die Printversion ist ab Anfang Januar 2021 überall im Handel und bei allen gängigen Onlinebuchshops verfügbar.

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Das sagen meine Kunden

Eliane Peter:

„Ich habe mich an Modekarriere.com gewandt, weil ich auf der Suche nach Herstellern und Lieferanten war. Sonst findet man wenig zu diesem Thema. Dabei war ich über den schnellen, individuellen und mega netten und kompetenten Kontakt überrascht. Ich habe viele wichtige Informationen und Kontakte zu Herstellern bekommen. Durch die Informationen bin ich dabei Kontakte zu guten Lieferanten aufzubauen. Ohne die Adressen wäre ich ziemlich aufgeschmissen. Ich würde die Leistungen von Modekarriere.com Leuten empfehlen, die auch dabei sind ein eigenes Label zu gründen.“

Anfrage an Modeproduzenten stellen, Schnitttechnik

So stellst du eine Produktanfrage an einen Modeproduzenten

Im heutigen Artikel möchte ich dich bei deiner Produktanfrage an einen Modeproduzenten unterstützen. Denn ein Großteil der Anfragen von Mode Start-ups bleibt von Herstellern unbeantwortet. Das liegt zum einen daran, dass kleine Mengen bei vielen Herstellern unattraktiv sind und die Zusammenarbeit mit einem Fashion-Newbee noch weniger. Darum ist es wichtig, deine Produkte professionell aufzubereiten, bevor du eine Anfrage stellst und damit zum Ausdruck bringst, dass du genau weißt, was du willst.

In meiner Zeit im Modeeinkauf für ein mittelständisches Textilunternehmen habe ich in jeder Saison zahlreiche Anfragen für unsere gelisteten Produzenten vorbereitet und dabei auch eingeschätzt, welcher Produzent für welches Kleidungsstück in Frage kommt.

Um die geeigneten Hersteller für deine Kollektionsteile herauszupicken, musst du diese erst einmal bekleidungstechnisch aufbereiten, um herauszufinden, was du überhaupt benötigst. Schließlich fragst du auch in einer Kaffeerösterei an, wenn du gerösteten Kaffee möchtest und nicht in einer Brauerei.

Dabei beschäftigst du dich mit den jeweiligen Stoffkonstruktionen, benötigten Zertifikaten, Verarbeitungsdetails, zu produzierenden Mengen und Lieferterminen. Ohne diese Basics führt eine Anfrage zu keinem Ziel.

Modeproduzenten ist nicht gleich Modeproduzent

Modeproduzenten sind auf unterschiedliche Materialien und Verarbeitungstechniken mit ihrem Maschinenpark ausgerichtet. Grob lassen sich die Hersteller in Web-, Wirk- und Strickproduzenten einteilen. Neben dieser Einteilung hat jeder Modeproduzent weitere Spezialisierungen. D. h. der eine Produzent für Webwaren verarbeitet z. B. nur diffizile Materialien, also schwierig zu verarbeitende Stoffe wie Samt oder Chiffon und der andere hat seinen Maschinenpark auf die Verarbeitung von Blusen oder Hemdblusenkleidern spezialisiert. Eine größere Umstellung der Maschinen wäre für den Betrieb gerade bei einer geringen Stückzahl unwirtschaftlich. Denn der Aufwand für eine Produktion ist zu Beginn sehr ähnlich, ganz egal, ob die Produktionsstätte 30 oder 3000 Teile herstellt.  Hier habe ich dir bereits einen Artikel über die Kosten für die Entwicklung einer Kollektion zusammengestellt.

Der Aufwand für Modeproduzenten ist zu Beginn sehr ähnlich, ganz egal, ob die Produktionsstätte 30 oder 3000 Teile herstellt

Als ich später in einer deutschen Produktionsagentur gearbeitet habe, konnte ich dann auch die andere Seite der Textilindustrie erleben und wurde viermal im Jahr mit Kundenanfragen geradezu überschwemmt. Es war eigentlich alles dabei Damen, Herren, Kinder. Webartikel, Strickkollektionen, Jerseyware… Alle Produktanfragen waren bis ins kleinste Detail ausgearbeitet (alle Kunden waren Bestandskunden) und meine Aufgabe bestand darin, die richtigen Infos zu filtern, Alternativen anzubieten und Targetpreise kalkulieren zu lassen. Ein Target- bzw. Richtpreis ist der Einkaufspreis, den das Produkt ca. kosten darf, damit der gewünschte Verkaufspreis noch erreicht werden kann. Denn bevor ein Auftrag überhaupt zustande kommt, müssen sich beide Parteien über den Preis zu den vorgegebenen Konditionen einig sein.

Welche Infos benötigt ein Modeproduzent, um dir ein Angebot zu schicken?

Beantworte in deiner Anfrage die W-Fragen

Du solltest in deiner ersten Anfrage klassische W-Fragen beantworten:

  • Was soll produziert werden?
  • Wann soll produziert werden?
  • Wohin soll geliefert werden?
  • Wie soll produziert werden?

Je genauer du diese Fragen schon beantworten kannst, desto besser. Die schlichte Aussage „…Ich möchte bei Ihnen T-Shirts produzieren…“, wird einen Produzenten eher davon abhalten, eine Zusammenarbeit mit dir einzugehen. Besser ist es, du benennst das benötigte Produkt genau:

„…Für meine Kollektion für F/S2022 suche ich nach einem Hersteller für ein T-Shirt (Kurzarm, in 3 Farbwegen) aus 100% Bio-Baumwolle, Single Jersey, ca. 160 g/m². Im Anhang finden Sie meine Anforderungen zur Bemaßung und das Tech Pack. Ich freue mich auf Ihr Angebot bis X…“

Bereite Tech Packs und bekleidungstechnische Dokumente vor

Für die Frage „Wie“ dient dann ein sogenanntes Tech Pack, bestehend aus technischen Zeichnungen, Detailzeichnungen von Accessoires, Bemaßung, Angaben zu den Verarbeitungsmerkmalen, sowie den zu verwendenden Materialien und Zutaten. Wenn du Quereinsteiger bist oder noch wenig Erfahrung in der Branche hast, kommt in diesem Fall ein selbstständiger Modedesigner ins Spiel, der dich bei diesem Part unterstützen kann, da er auf seine Expertise zurückgreift. Erfahrene Modedesigner können einschätzen, welche Materialien, in welcher Grammatur, in welchen Farben für das jeweilige Modell in Frage kommen.

Damit schaffst du die Grundvoraussetzungen für eine optimale Passform und Langlebigkeit. Das ist schon ein wichtiger Baustein in Punkto Nachhaltigkeit. Darüber hinaus erstellen Mode- und Textildesigner auch vektorisierte Druckdaten für Prints und Rapportmuster, Stickereien, Labels etc. So erlebst du später bei der Produktion keine böse Überraschung.

Die Tech Packs bilden eine Anleitung für die Modeproduzenten. Verarbeitungsmethoden können sehr unterschiedlich ausfallen, je nachdem welchen Markt du mit deiner Modekollektion ansprechen möchtest. Du kannst z. B. eine einfache und produktionsfreundliche Verarbeitung für ein niedrigpreisiges Modelabel in das Tech Pack einfügen. Je schneller ein Modell genäht ist, desto günstiger werden die Herstellungskosten. Wenn du langlebige und nachhaltige Bekleidung bei deinen Kunden anpreist, ist eine umfangreichere Verarbeitung nötig. Etwa Kappnähte an den Innenbeinnähten von Hosen oder Riegel an Eingriffstaschen. Um all diese Details kümmert sich ein Modedesigner bei der Erstellung der Dokumente, um eine möglichst reibungslose Produktion zu gewährleisten.

Verweise auf vorhandene Swatche oder Anschauungsmuster

Materialbeschaffung

Im besten Fall hast du auch bereits Stoffabschnitte sogenannte Swatche, die du der Produzentenanfrage im Nachhinein beifügen kannst. Ein erster Prototyp oder Anschauungsmuster können für den Bekleidungsproduzenten zudem hilfreich sein, um deine Anfrage einzuschätzen. Gerade, wenn es sich um Strickprodukte handelt, ist ein Blick auf das Gesamtgewicht, die Dicke des verstrickten Garns bzw. die Anzahl/ Farbigkeit der einzelnen Fäden im Garn (Ply) und die Teilung (Gauge) wichtig , um die gewünschte Optik zu erreichen.

Hier habe ich einen zwar schon sehr alten, aber anschaulichen Artikel zum Thema Cashmere Strick-Qualität, der dir ein Feingefühl gibt, worauf es bei einer guten Strickqualität ankommt:

https://www.bestofbest-mode.com/showthread.php/309-CASHMERE-Strick-Wie-unterscheidet-man-Ramsch-von-Qualit%C3%A4t

Eine Agentur für nachhaltige Strickprodukte findest du übrigens im kostenlosen Modedienstleisterverzeichnis.

Wie arbeiten Modeproduzenten weiter, wenn ein Auftrag zustande kommt?

Wenn du im Anschluss einen Stückpreis vom der Produktionsstätte erhalten hast, kannst du diesen ggf. mit anderen Angeboten vergleichen und entsprechend den Auftrag platzieren. Daraufhin werden alle Details und Anforderungen mit dem Produzenten besprochen und die Musterungsphase in der Prototypen entstehen, startet. Bist du bereit für diesen Schritt? Willst du endlich deine Modelle in Händen halten können?

Bis mein Workbook PRODUKTIONSREIF – Von der gesponnenen Kollektionsidee zum stichhaltigen Produktionsplan Ende diesen Jahres erscheint, hast du die Möglichkeit deine Produktanfragen von mir und meinem Team aus erfahrenen Modedesignern prüfen bzw. überarbeiten zu lassen und bekommst ein individuelles Handbuch mit Produktionsstätten, passgenau für deine Kollektion. Hier erfährst du mehr.

Produktionsreif
Designleistung kalkulieren

Freier Modedesigner: Wie werden Designleistungen kalkuliert?

„… eine ganze Kollektion zu entwerfen. Von den Farben, Stoffen und Styles über technische Zeichnungen in Illustrator und Worksheets erstellen, Anprobe, Skizzen verbessern, Kommentare schreiben an das jeweilige Produktionsland. Es wird ein Style von A bis Z bezahlt und ich bin komplett überfragt, wie ich diese Designleistungen kalkulieren kann.“

Das war eine Anfrage, die ich vor einiger Zeit erhalten habe und steht exemplarisch für die vielen Anfragen, die ich zum Kalkulieren von Designleistungen für die Modebranche erhalten habe. In den letzten Jahren konnte ich mir einen guten Einblick in dieser Feld verschaffen, da ich auch selbst immer wieder auf der Suche nach Freelancern bin. Darum möchte ich deine Fragezeichen mit diesem Beitrag heute auflösen.

Die Stundenanzahl deiner Designleistungen kalkulieren

Letzte Woche wurde das Thema zum richtigen Stundensatz behandelt und heute möchte ich die Frage beantworten, wie du deine Designleistungen kalkulieren kannst, sprich wie du herausfindest, wie du deine Stunden für ein Projekt berechnest. Das ist in der Kreativwirtschaft gar nicht so leicht zu beantworten, denn für kreative Arbeiten gibt es kein fixes Zeitfenster. Dennoch benötigst du einen Preis, den du deinem Kunden in einen Kostenvoranschlag oder ein Angebot packen musst. Ein wichtiger Bestandteil liegt darin, dass du ein ausführliches Briefing für den Auftrag erhältst, welche Tätigkeiten du übernehmen sollst.

Viele Auftraggeber tun sich schwer mit dem Briefing, darum kannst du dich an die folgende Fragen richten, um deine Designleistung kalkulieren zu können:

  • Welche Infos bekommst du zur Verfügung gestellt? Gibt es Vorlagen von früheren Saisons, die du nutzen kannst? Welche Recherchen werden von dir erwartet?
  • Wie viele Modelle, Moodboards, Schnitte, Kollektionsentwürfe etc. sollst du erstellen?
  • Sollen Korrekturen von dir übernommen werden? Wenn ja, wie viele sind üblich und um welchen Zeitraum handelt es sich, in dem die Korrekturen stattfinden? (Das ist ganz wichtig für die Planung deines Terminkalenders)
  • Wie viel Zeit hast du für die Umsetzung, sprich was ist die Deadline?
  • Musst du dich an besondere Vorgaben halten, mit denen du dich erst einmal intensiv beschäftigen musst? Z. B. besondere Richtlinien beim Layout in den Grafikdateien.
  • Wie bzw. in welchem Datei-Format sollen die Ergebnisse übergeben werden? (Wenn du die Originaldatei herausgibst, kann diese auch weiterhin vom Unternehmen verwendet werden, d. h. das Unternehmen hat dadurch einen zusätzlichen Mehrwert.
  • An welchen, bzw. an wie vielen Besprechungen wirst du während des Auftrags teilnehmen? Ist eine längere Präsenzzeit notwendig?
  • Welche Stückzahlen werden ca. anhand deiner Arbeit produziert? (Es macht einen großen Unterschied, ob ein von dir entworfenes Kleid 500x oder 100.000x produziert wird)

Anhand der Antworten, kannst du dir ein besseres Bild über den Umfang des Auftrags machen. Danach geht es daran, dir zu überlegen, wie lange du für die jeweiligen Tätigkeiten benötigst.

Designleistungen kalkulieren mit Zeiterfassung

Ich notiere mir dazu immer meine Arbeitszeiten für jede Tätigkeit separat, um Folgeaufträge und auch Aufträge von Neukunden besser einschätzen zu können. Dabei sehe ich auch immer wieder einen deutlichen Unterschied zu den verschiedenen Marken. Hochpreisige Labels benötigen viel mehr Recherche und Individualität, damit auch mehr Zeit. Je tiefgründiger deine Arbeit sein muss, desto mehr Stunden wendest du dafür auf. Aber auch große Marken, bei denen du dich an strenge Vorgaben halten musst, werden viel mehr Zeit in Anspruch nehmen, als ein kleines Start-up, bei dem du evtl. sogar aus vorherigen Recherchen für andere Marken zurückgreifen kannst. Damit meine ich nicht, dass du die gleiche Arbeit zweimal verkaufst, aber wenn cropped Trend ist, ist cropped eben Trend, dafür musst du dann nicht zweimal recherchieren.

Tagessätze nutzen

Sollte deine Arbeitskraft längerfristig vor Ort benötigt werden, kannst du mit Tagessätzen rechnen. Die Anwesenheit sollte vorher genau festgelegt werden und vergiss deine Fahrkosten nicht einzukalkulieren.

Ich empfehle dir, je nach Kunden großzügiger Stunden zu berechnen oder eben die ein oder andere Tätigkeit zeitlich kürzer zu kalkulieren, gerade wenn es sich um Gründer handelt.  Bedenke auch, dass ein Neukunde immer mehr Aufwand erfordert als ein Bestandskunde. Einige Kunden erwarten neben deinem Portfolio auch eine Art Bewerbung, bei der du dich vorstellst oder eine kleine Aufgabe löst, um zu sehen, ob dein Stil zum Unternehmen passt. Diese Arbeit gehört zur Akquise dazu und wird sich bezahlt machen, wenn du einen langfristigen Kunden dazugewonnen hast, auf den du gut eingespielt bist.

Außerdem möchte ich dir in diesem Sinne noch mitgeben, dass es völlig in Ordnung ist, wenn du noch einmal nachkalkulieren musst. Dafür kannst du den Auftraggeber gleich sensibilisieren, anstatt plötzlich mit einer weiteren Rechnung um die Ecke zu kommen. Das funktioniert z. B. gut über Korrekturschleifen oder wenn dein Auftraggeber plötzlich eine Komplettänderung wünscht, die so nicht einkalkuliert worden ist. Dazu ist es wichtig, dass du in deinem Angebot detailliert festhältst, was der Kunde für den Preis bekommen wird.

Hast du Fragen dazu? Ich freue mich auf deinen Kommentar dazu!

Du möchtest mehr Kunden in für deine Selbstständigkeit? Ich fördere regionale Freelancer sowie Mode Start-ups über das Modedienstleisterverzeichnis und bringe dich damit ins Sichtfeld für deine zukünftigen Kunden.

So lassen sich Designleistungen kalkulieren, das kann dich außerdem interessieren:

werde Kooperationspartner von Modekarriere Textilindustrie Swatche

WERDE KOOPERATIONSPARTNER

Du hast eine Dienstleistung, die du Label-Gründern vorstellen möchtest? Ob Modedesigner, Freelancer, Schneider, Textilagentur oder Lohnnäherei – modespezifische Dienstleistungen werden dringend benötigt und regelmäßig von meinen Lesern erfragt. Die Infoplattform Modekarriere.com versammelt Jungdesigner und Mode Start-ups, die auf der Suche nach Infos zum Thema Modebusiness oder Modedienstleistern sind. Von meinen Kunden weiß ich, dass gerade der nachhaltige Kollektionsaufbau eine große Rolle bei der Lieferantenwahl spielt.  Da ich über Modekarriere.com bereits seit 2014 relevante Infos für die Zielgruppe bereitstelle, wird die Seite überwiegend organisch gefunden, wovon auch du profitieren kannst.

Viele meiner Kunden sind auf der Suche nach Produktionspartnern, Modedesignern und Schnitttechnikern, was ich anhand der vielen Anfragen zu diesem Thema erkenne. Entsprechend habe ich ich das Modedienstleisterverzeichnis implementiert, um meinen Seitenbesuchern einen einfachen Zugang zu diesen Informationen zu ermöglichen. Das Ziel ist es einen Ort zu schaffen, an dem Kunden und Bekleidungshersteller/ -dienstleister sich finden können. Mit einem Eintrag in diesem Verzeichnis kannst du ohne lästige Neukundenakquise schnell viele relevante Kunden erreichen und hast damit die Chance langfristige Neukunden über den Eintrag zu gewinnen. In der Vergangenheit konnten Dienstleister, die über meine Webseite auf sich aufmerksam gemacht haben, bereits gute Ergebnisse erzielen.

Zum Start der neuen Möglichkeit einer Kooperation habe ich ein unverbindliches Kennenlern-Angebot für dich als Dienstleister kreiert:

(Die Verzeichniseintragung wird dir im ersten Monat nicht berechnet)

Angebote für deine Eintragung im Verzeichnis

BASIS

Du möchtest eine Anzeigenplatzierung im Dienstleistungsverzeichnis

  • Einen Eintrag als monatlich kündbares Abonnement
  • Die ersten 6 Monate ab dem Buchungsdatum sind völlig kostenlos
  • Eine Eintragung im Verzeichnis
  • Eine Detailseite mit allen Infos zu deiner Dienstleistung
  • Spezifische Dienstleistungsgesuche meiner Kunden, richte ich über meinen Newsletter an alle Dienstleister.
  • Verlinkung auf die eigene Webseite
  • ohne Bildmaterial und Ansprechpartner

6 Monate kostenlos,

danach 9,95 Euro exkl. MwSt. / pro Monat

 

BESTSELLER

Du möchtest mit deiner Anzeigenplatzierung im Handumdrehen potenzielle Kunden erreichen

  • Abonnement von einem Jahr ab Buchung
  • Der 1. Monate ab dem Buchungsdatum völlig kostenlos
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  • SEO-optimierte Detailseite mit allen Infos zu deiner Dienstleistung
  • Spezifische Dienstleistungsgesuche meiner Kunden, richte ich über meinen Newsletter an alle Dienstleister
  • Nennung von Ansprechpartnern mit Emailadresse und Telefonnummer
  • Einmalige Unternehmensvorstellung in meinem Kunden Newsletter
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199 Euro exkl. MwSt. / pro Jahr

 

PREMIUM

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  • Spezifische Dienstleistungsgesuche meiner Kunden, richte ich über meinen Newsletter an alle Dienstleister
  • Nennung von Ansprechpartnern mit Emailadresse und Telefonnummer
  • Einen dauerhaften Artikel über deine Arbeit inkl. Verlinkung im Blogazin, ein erfolgreiches Beispiel
  • Verlinkung auf die eigene Webseite
  • Inkl. Bildmaterial

299 Euro exkl. MwSt. / pro Jahr

 

Bitte beachte, dass alle Abonnements vor der Veröffentlichung genau geprüft werden. Die Platzierung soll für meine Leser einen Gewinn und eine echte Hilfe darstellen. Darum behalte ich mir vor, Bestellungen, die den Anforderungen nicht entsprechen, bei voller Erstattung, abzulehnen.

Hast du ein Frage zum Verzeichnis?

Schildere mir gerne dein Anliegen über das Kontaktformular oder direkt unter info@modekarriere.com. Ich beantworte deine Anfrage so schnell wie möglich.

was kostet eine Kollektion

Was kostet eine Kollektion während der Entwicklungsphase?

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Mit der Entwicklung der eigenen Modelinie verlässt du dich in vielen Bereichen auf andere. Aber worauf lässt du dich genau ein und was kostet eine Kollektion letztendlich? Diese Frage möchte ich anhand der verschiedenen Stationen, die deine Entwicklungen durchlaufen werden, beantworten. Nach der zugrundeliegenden Idee zu deinen Kollektionsteilen beginnt die eigentliche Arbeit. Dafür ist vor allem dein Geschäftsinn und deine Fähigkeit, die richtigen Entscheidungen zu treffen maßgebend für deinen Erfolg. Zusätzlich bist du auf Stoff- und Zutatenlieferanten, Fertigungsstätten, Nähereien, Modedesigner, Schnittdirectricen und Speditionsfirmen angewiesen. Jeder Partner, der dir in deinem Entwicklungsprozess zur Seite steht, wird für deine Neuentwicklungen viel Zeit benötigen, daher sind längerfristige Geschäftsbeziehungen sinnvoll, um die Arbeitsweise des jeweils anderen besser zu verstehen. Des Weiteren solltest du dir über die relativ langen Vorlaufzeiten im Klaren sein. In mittelständischen Unternehmen wird eine Kollektion noch heute ca. ein Jahr im Voraus geplant.

Ein Budget festlegen

Zunächst einmal stellst du dir die Frage, wo stehst du und welche Bereiche kannst du selbst abdecken oder Freunde Hilfe erwarten. Für alles andere musst du dir ein Budget festlegen. Dabei geht es nicht nur um die Kosten für die Entwicklung einer Kollektion, sondern auch um ein Verkaufsbudget, für das Anmieten von PopUp-Stores, Messeflächen, Ausstellungsräumen etc. Bedenke auch, dass sich selbst die erfolgreichste Kollektion im ersten Jahr nicht selbst tragen wird und die Einnahmen zunächst einmal zurück ins Unternehmen fließen werden.

In meiner Zeit als Modestudentin habe ich gelernt, dass man ca. drei Jahre keinen Gewinn mit dem eigenen Modelabel erwarten kann, da die Investitionskosten so immens hoch sind. Als Modeabsolvent kann man viele Arbeitsschritte zwar selbst übernehmen, aber auch hier ist es eine kostensparende Planung in jedem Fall essenziell, d. h. mehrmalige Verwendung der gleichen Stoffe, um Mengenrabatte zu erzielen, Produktion von verkaufsstarken Farben, eine preisgerechte Qualität, perfekte Passform, die Verwendung der gleichen Schnitte für die nächste Saison und langfristige Partnerschaften, um kostspielige Missverständnisse zu vermeiden.

Das Budget muss also die Entwicklung, die Vermarktung und die Produktion abdecken, sowie die Lebenshaltungskosten in dieser Zeit. Bestenfalls für mindestens drei Saisons. Um die eigenen Investionen aufzustocken nutzen immer mehr Jungunternehmen Crowdfunding als Finanzierungsmöglichkeit.

Designerleistungen für die eigene Kollektion beanspruchen

Große Modeunternehmen stellen Modedesigner für die Planung ihrer Kollektionen an. Dabei werden Trends recherchiert und auf die eigene Zielgruppe heruntergebrochen. Es werden Materialkarten anhand der Erfahrungen erstellt, daraus werden Farbkarten speziell für die zu verwendenden Materialien entwickelt. Danach wird ein Thema erstellt, die Inspiration dazu als Collage aufbereitet. Damit beginnt die Arbeit an der Kollektionsplanung. Welche Warengruppen werden für den geplanten Zeitraum benötigt. Es wird das Kollektionsbild aufgebaut und danach über die einzelnen Styles entschieden. Dazu werden jeweils detailgenaue technische Zeichnungen (TechPacks) angefertigt, die jede einzelne Naht beschreiben. Dies ist die Anleitung für die Schnitttechnik, die im Nachgang die Schnittteile für den ersten Prototypen anfertigt.

Mit einem Klick auf das Bild gelangst du zum Creative Market und kannst weitere sogenannte Flat Sketches entdecken.

Wenn du all diese Leistungen siehst, kannst du dir vorstellen, dass wir hier von vielen Stunden intensiver Arbeit sprechen. Ob du all diese Leistungen benötigst, liegt an deinen Zielen, deinen Marktkenntnissen, deinen eigenen Fähigkeiten etc. Für große Produktionsstätten sind ausgearbeitete TechPacks essenziell, für eine Schneiderin genügt auch eine händische Zeichnung mit einem ausführlichen Briefing. Eine Vorlage für ein TechPack findest du hier, sowie zahlreiche Vorlagen von technischen Zeichnungen verschiedener Produktgruppen. Digitale Zeichnungen und auch Drucke werden in der Regel mit vektorbasierten Programmen wie Adobe Illustrator oder CorelDraw erstellt.

Mit einem Klick auf das Bild gelangst du zum Creative Market, wo du die Vorlage kaufen kannst.

Kosten für die Erstellung eines Prototypen

Mit einer fertigen Ausarbeitung in Form einer Zeichnung oder eines TechPacks lässt du einen Schnitt von einer Schnittdirectrice aufstellen. Es kommt hier auf den jeweiligen Anbieter an, ob mehrere Schritte von einer Firma/ von einem Freelancer übernommen werden können. Die Beratung und Erstellung von einer Konstruktion, ob mit einem CAD-Programm oder händisch kostet für ein T-Shirt ca. 150 – 300 Euro. Dazu kommen Änderungen des Schnitts nach Anproben der Musterteile obendrauf. Nachdem die Passform perfekt sitzt, muss der Schnitt gradiert, also in die verschiedenen Größen gezogen werden. Durchschnittlich zahlst du dafür 100 – 200 Euro pro Kollektionsteil. Evtl. werden auch noch Schnittlegebilder für die optimale Ausnutzung der Stoffbahnen benötigt oder Arbeitsbeschreibungen für die spätere Produktionsstätte.

Nach der Schnitterstellung damit erstmals ein Passformmuster genäht und von einem Fitmodel (das die exakten Maße hat) anprobiert. Dazu muss auch schon Stoff vorhanden sein oder zumindest ein sehr ähnliches Material. Das erste Muster wird in den meisten Fällen nicht wie gewünscht ausfallen, es müssen noch Anpassungen vorgenommen werden. D. h. ein Abnäher sitzt vielleicht noch zu tief, ein Rock benötigt noch mehr Weite am Saum, Ärmel müssen verlängert oder erweitert werden, Taschen umpositioniert werden etc.

Der Prozess muss entsprechend wiederholt werden, d.h. der Schnitt wird geändert und es wird ein 2. Passformmuster genäht. Am Ende benötigst du mindestens ein Vorproduktionsmuster (auch Pre Production Sample oder Freigabemuster genannt), d. h. ein Kollektionsteil, an dem alles bereits so aussieht, wie es später in die Produktion gehen soll. Dieses Muster benötigst du für Fotoshootings, Messebesuche oder für die Produktionsstätte. Entsprechend kommen für ein Kollektionsteil Näharbeiten für ca. 4 – 5 Passform- bzw. Vorproduktionsmuster auf dich zu. Eine ortsansässige Schneiderin berechnet für ein T-Shirt ca. 60 – 120 Euro.

Kosten während der Produktion

Für die Produktion selbst benötigst du Stoffe, Zutaten und musst die Näharbeit der Produktionsstätte pro Stück einkalkulieren. Je mehr du produzieren lässt, desto günstiger der Preis. Denn vor der Produktion deiner Teile, werden alle Maschinen dafür speziell eingestellt und die Näher/innen dafür gebrieft. Hier ist es schwieriger eine Preisaussage zu treffen, da diese sehr individuell ist. Wenn du aber vergleichweise Merchendising-Artikel (Werbeshirts) betrachtest kostet eine Lieferung von 30 T-Shirts aus Bio-Baumwolle, fertig produziert, ca. 5 -11 Euro pro T-Shirt. Zusätzlich zur Produktion kommen die Verpackungs- und Speditionskosten auf dich zu. Je nach Umfang auch Lagerhaltungskosten. Dazu hast du weiterhin auch die Aufwendungen für Fotoshootings und Marketingtools (z. B. Webseitenhosting) zu tragen.

Der Blick, was eine Kollektion in der Entwicklung kostet, zeigt sehr deutlich auf, warum so viele Firmen im Ausland, vor allem in Fernost produzieren lassen. Denn die regulären Preise sind so kaum haltbar. Der Markt in Fernost ist jedoch stark auf die Masse geprägt und hat eine sehr enge zeitliche Taktung. Mein Anliegen persönlich ist es den Modemarkt in Deutschland und Europa wieder stärker zu vernetzen, um damit auch kleinen Labels, die ihre Werte leben möchten und Verantwortung für die Umwelt und soziales Miteinander übernehmen möchten, eine Chance am Markt zu bieten. Anbei findest du hier noch eine Dokumentation, wie die großen Modeketten sich derzeit in der Krise verhalten und welches Schicksal Arbeiter in Bangladesch erleiden. Aus meinen eigenen Quellen weiß ich, dass die genannten Unternehmen keine Ausnahme sind.

Dein Guide für Materialbeschaffung

Textilkompass

Mit diesem E-Book erhältst du ein Verzeichnis über die besten Stofflieferanten und erfährst alles über deinen professionellen Stoffeinkauf. Materialeigenschaften, Qualitätsmanagement, Textilkennzeichnung - alle diese Themen werden anschaulich erklärt und gleichzeitig erleichterst du dir die zeitaufwendige Recherche beim Stoffkauf. Du möchtest eine professionelle und verkaufsstarke Kollektion gestalten? Dafür suchst du auch nach nachhaltigen Materialien? GOTS zertifizierte Materialien? Eine alternative zu erdölbasiertem Polyester? Eine breitgefächerte Auswahl an Naturfasern? Das alles und viel mehr erwartet dich E-Guide!

MEHR ALS EIN E-BOOK GUIDE

Der Guide ist für eine gezielte Materialbeschaffung mehr als nur eine PDF-Dokument. Im Guide werden dir verschiedenste Quellen vorgestellt, sodass du dich nicht einfach nur durch das WWW. klicken musst, ohne zu wissen, was du findest. Du bekommst alle Infos, worauf es bei der Stoffbeschaffung ankommt, um gezielte Einkäufe zu tätigen. Lerne nachhaltige Alternativen kennen und werfe einen Blick hinter die Kullissen der Stoffherstellung. Es ist dabei egal, ob du bereits eine Ausbildung im Modesegment absolviert hast, bereits mit einem eigenen Label arbeitest oder kompletter Einsteiger bist. Hier gibt es sicherlich Tipps, die du vorher noch nicht kanntest.

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Gründerin Gimuna

Deine eigene Modekollektion erfolgreich verkaufen – im Interview mit der Gründerin der online Verkaufsplattform für Modedesigner Gimuna

In der Gründerphase stellt sich bei dir vielleicht die Frage, wo du deine Kollektion erfolgreich verkaufen kannst. Neben einem eigenen Onlineshop, steht dir auch die Möglichkeit offen, über eine Verkaufsplattform als Modedesigner deine Modelle zu vertreiben. Aber wie kommst du als Jungdesigner in den Genuss bei einer Verkaufsplattform aufgenommen zu werden? Es ist nicht einfach einen Modeeinkäufer von deiner Modelinie zu überzeugen und damit für einen großen Onlineshop gelistet zu werden.

Über eine neue Möglichkeit habe ich mit der Gründerin Adriana-Morena gesprochen. Sie hat für dieses Problem eine Lösung kreiert und eine online Verkaufsplattform für Modedesigner ins Leben gerufen.

Gimuna ist ein spezielles Verkaufsportal für Jungdesigner (mit 0 – 10 Jahren Erfahrung) weltweit. Mit der zusätzlichen Reichweite bietet der Onlineshop die ideale Möglichkeit, deine eigene Modekollektion erfolgreich verkaufen zu können und macht dir die Arbeit nach dem Reseller-Prinzip sehr einfach. Und das speziell auf kleine Mode Start-ups zugeschnitten, auch ohne großen Lagerbestand im Hintergrund.

Modekarriere: Liebe Adriana, bitte erzähl mir ein bisschen von dir und deinem Werdegang.

Adriana: Mein Name ist Adriana-Morena und ich bin die Gründerin von Gimuna. Eigentlich bin ich gelernte Friseurmeisterin und studiere derzeit privat Modedesign in Hamburg. Nebenbei arbeite ich als Freelancer im Bereich Content Creation und Grafikdesign. Außerdem arbeite derzeit an meiner Abschlusskollektion, welche dann auch auf Gimuna zu finden sein wird.

Modekarriere: Was steckt hinter Gimuna? Was bietet ihr Jungdesignern, die ihre Ware in euren Shop stellen?

Adriana: Wir übernehmen mit Gimuna das Marketing, die Verwaltung, den Kundenservice, den Kaufabschluss u.v.m. Die Designer werden nach einer kurzen und knappen Aufnahmeanfrage von uns durch einen kleinen Auswahlprozess geschubst, indem wir feststellen, ob Stil und Qualität zu uns passen. Wenn das der Fall ist, haben die Designer die Möglichkeit, ihre Designs für den VK-Preis online anzubieten, was wir dann übernehmen. Wenn ein Kunde dann eines oder mehrere Designs online kauft, kontaktieren wir den Designer via E-Mail und ordern im Namen des Kunden das Produkt zu einem festgelegten Preis zzgl. Versandkosten.

An dieser Stelle hat der Designer zwei Optionen:

  1. Er versendet das bereits erstellte Design aus dem eigenen Lager oder
  2. er produziert es nach dem Kauf und liefert dann die verkauften Styles.
    Der Kunde wird bereits vor dem Kauf über die Lieferdauer informiert, entsprechend der festgelegten Option des Designers. Außerdem haben die Designer die Möglichkeit, zwischen Option 1 und 2 zu variieren und müssen sich nicht für eine Option bei allen Designs entscheiden.
Derzeit befindet sich im Shop eine kleine Kollektion von Gimuna Jewellery und Gimuna Apparel.

Modekarriere: Warum hast du dich mit deiner Verkaufsplattform für Modedesigner gerade auf Starter und Quereinsteiger konzentriert?

Adriana: Weil nichts so spannend ist wie das Neue. Neue Designs sind spannend, aufregend und unberechenbar. Keiner weiß, was als Nächstes kommt. Jungdesigner sind meist sehr experimentell und neugierig. Wir möchten diese Designer bei ihrem Weg begleiten und unterstützen und eine Community bilden, mit der man gemeinsam wachsen kann!

Modekarriere: Hast du immer schon eine Selbstständigkeit angestrebt? Und wie kam es zu der Idee, einen Shop für Modedesigner zu gründen, anstatt eine eigene Kollektion aufzubauen?

Adriana: Mir war schon immer klar, dass ich mich einmal selbstständig machen möchte und werde. Das liegt zum einen daran, dass in meiner Familie alle diesen Weg eingeschlagen haben und zum anderen, weil ich nur dadurch die Möglichkeit habe, Dinge so umzusetzen, wie ich sie mir vorstelle.

Modekarriere: Was sind die Ziele für dich und dein Team in diesem Jahr?

Adriana: Wir möchten einen Bekanntheitsgrad aufbauen und damit ein Netzwerk. Außerdem sind wir auf der Suche nach tollen Designern, aber auch nach Leuten, die vielleicht nicht unbedingt Mode studiert haben und trotzdem ihre Kreationen online anbieten möchten. Tatsächlich ist das auch unsere größte Hürde! Viele junge Talente trauen sich noch nicht, sich bzw. ihre Designs online anzupreisen.

Modekarriere: Wie lange hat es gedauert, bis du dir das umfangreiche Wissen im E-Commerce-Bereich angeeignet hast und du den eigenen Shop aufbauen konntest?

Adriana: Die Idee von Gimuna ist bereits viele Jahre zurück entstanden! Ich liebe das Lernen und habe deshalb auch in diverse Modelle Geld und Zeit investiert. Außerdem habe ich mich viel belesen und zwei Praktika bei zwei Jungdesignern abgeschlossen, um mehr über E-Commerce zu lernen.

Modekarriere: Du hast auch einen Podcast. Wie bist du auf die Idee dazu gekommen?

Podcast_Gimuna
Mit einem Klick auf das Bild kommst du zum Podcast.

Adriana: Mir ist aufgefallen, dass sehr viele Menschen wenig Ahnung von der tatsächlichen Modewelt haben, nicht wissen, welche Berufe existieren und welche Möglichkeiten es in dieser Industrie gibt. Das ist der Grund, warum ich den Gimuna Fashion School Podcast gegründet habe. Dort gebe ich mein Wissen weiter, teile Tipps und meine Geschichte und interviewe Menschen aus der Modeindustrie, ob groß oder klein, um andere zu inspirieren, aufzuklären und zu motivieren.

Neben dem Podcast bewerben wir Gimuna auch mit Instagram und Facebook. Weitere Kommunikationsmodelle sind noch geplant. Einen kleinen Tipp kann ich euch hier schon einmal verraten. ER ist ganz exklusiv und nur ihr wisst davon ;)

Wir arbeiten derzeit an einem online Magazin!

Vielen Dank, Adriana für die Einblicke in deine Arbeit und die tolle Möglichkeit, über deine Verkaufsplattform für Modedesigner unkompliziert die eigene Modekollektion verkaufen zu können! Ich wünsche dir viele interessante neue Labels in eurem Onlineshop und viel Erfolg!

Corona Virus Modebranche

Achtung beim Verkauf von selbstgenähten Mundbedeckungen

Unbezahlte Werbung wegen namentlicher Nennung |

Seit heute gilt in weiten Teilen Deutschlands die Maskenpflicht. Dazu war es für mich ein Anliegen einen kurzen informativen Artikel zu veröffentlichen. Wie immer begann ich mit der Recherche. Mein Fokus: tolle Nähanleitungen zu selbstgenähten Mundbedeckungen für dich zu finden, damit auch du für die Maskenpflicht gewappnet bist. Das Thema quillt uns allen aber wohl schon zu den Ohren raus, darum wollte ich es einfach schnell hinter mich bringen. Dennoch ließ mich die Begrifflichkeit „Mundschutz“ irgendwie nicht los.

Das sind „Schutzprodukte“, die eine medizinische Wirksamkeit vermuten lassen und grundsätzlich verschiedenen Prüfungen und Standards unterliegen, bevor sie in den Verkauf gebracht werden. Und dann wurde mir schlagartig klar, mit dem Thema der Namensbezeichnung für selbstgenähte „Mundbedeckungen“ bewegen sich Händler und Modelabels jetzt auf ganz dünnem Eis. Denn selbstgenähte Masken erfüllen natürlich keinen medizinischen Anspruch.  Dazu wurde ich auch im Internet schnell fündig und bekam eine Bestätigung für meine Vermutung:

„Derartige rechtliche Fallstricke bestehen, wenn selbstgefertigte Masken bezeichnet werden als Mundschutz, Mundschutzmaske, Atemschutzmaske. Entscheidend ist hier, dass direkt oder indirekt ein „Schutz“ angedeutet wird. Verstärkt werden die Implikationen noch durch Zusätze, die auf antivirale Wirkungen oder auf eine Eignung zum Infektionsschutz hindeuten (etwa „Covid-19“, „Corona“, „Übertragungsschutz“ etc.).“

IT-Recht-Kanzlei.de

Das heißt aber nicht, dass du als selbstständiger Designer nun keine Mundbedeckungen nähen solltest. Im Gegenteil, viele Selbstständige helfen damit den Engpass für den Eigengebrauch zu umgehen. Eure Arbeit ist wichtig!

Darum habe ich dir hier ein paar Anleitungen rausgesucht, mit denen du schnell und teilweise sogar ohne Nähkenntnisse selbst Mundbedeckungen herstellen kannst:

Zum Herstellen selbstgenähter Mundbedeckungen benötigst du Folgendes:

  • Stoffe, die bei mindestens 60 Grad waschbar sind, besser auch gekocht werden können und bestenfalls in hellen Farben erhältlich sind. Denn je dunkleer die Farbe, desto mehr Pigmente und Farbbindemittel wurden verwendet. Das kann gerade bei den empfindlichen Wangenpartien zu Hautreizungen führen
  • Schrägband oder Gummiband
  • Schneiderschere
  • Nähgarn

Nähanleitungen findest du hier:

Ein Video für eine Mundbedeckung, bei der kein Schnittmuster benötigt wird:

Videoanleitungen für Mundbedeckungen ohne Nähkenntnisse:

Du kannst verschiedene Modelle aber auch kaufen und damit andere selbstständige Designer unterstützen. Dazu habe ich dir einige Onlineshops aufgelistet, die in Handarbeit Mundbedeckungen herstellen:

Fabelhaftwerkstatt

Mila Cardi

The Lovely Concept

Bonded Blond

Ich wünsche dir viel Gesundheit!